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„Ladenliebe“ gegen Leerstand: Zehn Neueröffnungen in der Aachener City

  • Über die Initiative „Ladenliebe“ der Stadt Aachen füllen sich die ersten zehn Leerstände in der Aachener City mit neuem Leben.
  • Die neuen Geschäfte und Angebote reichen von einer Schreinerei am Markt über Mode an der Großkölnstraße bis hin zu Hilfsangeboten für Migrant*innen.
  • Um mitzumachen, können sich Eigentümer*innen und Interessierte weiterhin beim Citymanagement der Stadt Aachen melden und sich unter www.aachen.de/ladenliebe informieren.

Durch die Initiative „Ladenliebe“ der Stadt Aachen füllen sich die ersten zehn Leerstände in der City mit neuem Leben. Die Konzepte reichen von einer Schreinerei und einem Tattoostudio am Markt über zwei Modegeschäfte an der Großkölnstraße bis hin zu einem Hilfsangebot für Migrant*innen zur Berufsqualifizierung der sozialen Einrichtung „Picco Bella“ an der Alexanderstraße. Geplant ist unter anderem auch ein Spieletreff und Games-Store an der Wirichsbongardstraße, ein Fashion-Conceptstore sowie ein noch geheimes Atelierkonzept eines bekannten Aachener Künstlers – beides in der Hartmannstraße am Elisengarten. Ermöglicht wird die „Ladenliebe“ durch das nordrhein-westfälische Förderprogramm „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte“, auf das sich das Citymanagement der Stadt Aachen vor einigen Monaten erfolgreich beworben hat.

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(v.l.n.r.) Kay Hohmann von „PiccoBella“, Eduard Anselm und Alexandra Steins von der Schreinerei "Aixakt", Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Jamila Nüske vom Modegeschäft "Oui", Dieter Begaß, Leiter des Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa der Stadt Aachen und die Cityamanagerin*innen Kai Hennes und Dr. Daniela Karow-Kluge. ©Stadt Aachen/Andreas Herrmann

Vergünstigte Mietkonditionen in der Startphase
Die zehn Lokale, die sich nun zeitnah mit Leben füllen werden, können durch das Fördergeld des Sofortprogramms zu einem vergünstigten Mietpreis angeboten werden. Die neuen Nutzer*innen zahlen bis zu 24 Monaten nur 20 Prozent zuzüglich Nebenkosten. Auf der anderen Seite müssen auch die Eigentümer*innen die zuletzt gezahlte Miete auf 70 Prozent und weniger reduzieren, bevor eine Anmietung über das Programm stattfinden kann.
Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen freut sich über diese ersten erfolgreichen Vermittlungen: „Ich wünsche den neuen Ladenbetreiber*innen ganz viel Erfolg und bin sicher, dass sie die Innenstadt zusätzlich bereichern und attraktiver machen. Die Initiative „Ladenliebe“ und die Belebung leerstehender Lokale ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Innenstadt und unterstützt den ansässigen Handel und die Gastronomie.“

Belebung hat viele Gesichter, die Schlüssel haben die Eigentümer*innen
Für Eduard Anselm, Gründer der Aachener „Aixakt“ Schreinerei am Markt, kam die Initiative „Ladenliebe“ genau richtig. Ihm gibt das Programm die Möglichkeit, den Traum eines eigenen Ladens mit den Namen „Aixakt Interieur“ in prominenter Lage zu verwirklichen und handgefertigte „Möbel made in Aachen“ anzubieten. Auch weitere „Aachen Locals“, wie Anselm sagt, zum Beispiel Designer*innen, Künstler*innen und Handwerker*innen aus der Region, finden einen Platz in seinem Laden und ergänzen das Angebot: „Ich bin sehr gespannt, wie unser Laden angenommen wird und freue mich darauf mit meinem Team, Kreativität und Aachener Handarbeit die Innenstadt zu bereichern“, erzählt der neue Ladenbesitzer.

Die Citymanager*innen, Dr. Daniela Karow-Kluge und Kai Hennes, haben mit Kolleg*innen der Wirtschaftsförderung den Aufbau der „Ladenliebe“ samt der ersten Ladenvermittlungen betreut. Einen wichtigen Schlüssel sieht Citymanager Kai Hennes bei den Eigentümer*innen: „Zu diesem ersten Erfolg brauchte es ein Mitwirken der Eigentümer*innen. Dabei haben uns mehr Konzepte von Menschen erreicht, die heute etwas starten wollen, als uns aktuell Räume zur Verfügung stehen. Insofern freuen wir uns, wenn sich weitere Eigentümer*innen melden, die diese einmalige Chance zur Belebung der Innenstadt mit uns vorantreiben möchten.“

Dieter Begaß, Fachbereichsleiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen, betont die Wichtigkeit des Programms als Hilfestellung für den Innenstadthandel: „Das Sofortprogramm ist ein wichtiger Baustein zur Reaktivierung des Herzstücks unserer Stadt insbesondere vor dem Hintergrund der pandemiebedingten Herausforderungen für den Handel und die Gastronomie. Es ist uns ein maßgebliches Anliegen, die Situation für die Händler*innen und Gastronom*innen in diesen schwierigen Zeiten mit diesen und weiteren Unterstützungsmaßnahmen zeitnah zu verbessern.“

Wichtige Informationen
Auch Über den Link www.aachen.de/ladenliebe können sich Interessierte über das Programm informieren. Eigentümer*innen und Mietinteressent*innen können sich bis dahin auch telefonisch an die Ladenliebe Hotline 0241 432 7291 und per E-Mail an das Citymanagement wenden: citymanagement@mail.aachen.de.

Herausgegeben am 11.11.2021 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Dr. Jutta Bacher
Markt 39, 52058 Aachen
Tel.: +49 241 432-1309
Fax: +49 241 28121
presse.marketing@mail.aachen.de

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