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Büchel: Feuerwehr übt mit Kran am abrissreifen Parkhaus

Da staunten kleine und große Schaulustige nicht schlecht, als am Freitagnachmittag (27. August) plötzlich ein rund 900 Kilogramm schweres Stück Büchel-Parkhaus hoch oben in der Luft „schwebte“: Die Übung von Feuerwehr Aachen und Technischem Hilfswerk (THW) am berühmten Parkhaus in der Aachener Innenstadt zog zahlreiche Schaulustige an – und den Einsatzkräfte bot das alte Gebäude die perfekte Szenerie, um mit schwerem Gerät den Notfall zu proben.

Foto: Stadt AachenGenauigkeit gefragt: Mit dem Feuerwehrkran wurden die rund 900 Kilogramm schweren Mauerstücke heruntergehoben. Fotos: Ralf Roeger

Die Aufgabe lautete diesmal: Drei große Stücke der vorderen Brüstung des obersten Parkhausdecks sollten vom THW herausgeschnitten und von der vierköpfigen Bergungs- und Maschinisten-Truppe des Feuerwehrkrans aus luftiger Höhe heruntergeholt und abtransportiert werden. Für die Dauer des Übungseinsatzes musste der Bereich direkt vor dem Büchel-Parkhaus für den Verkehr deswegen gesperrt werden.

Feuerwehr-Einsatzleiter Hans Jäger zeigte sich am Ende zufrieden mit dem Ablauf: „Heute stand vor allem die Zusammenarbeit von Feuerwehr und THW im Mittelpunkt. Bei solch einer Übung wie hier am Büchel können wir optimal erproben, wie bei technischen Hilfsleistungen und Rettungseinsätzen im Notfall optimal eine Hand in die andere greift."

Foto: Stadt AachenEinsatzkräfte des THW sägten das Mauerstück aus der Parkhaus-Brüstung heraus.

Bereits in der Woche zuvor hatte das THW Vorarbeiten an Betonelementen auf dem Dach des Parkhauses ausgeführt und Bohrlöcher gesetzt, in denen der Kran dann anpacken konnte.

Auch Christoph Vogt, Geschäftsführer der Städtischen Entwicklungsgesellschaft (SEGA) beobachtete interessiert, wie die Mauerstücke von den Einsatzkräften zentimetergenau herausgeschnitten du mithilfe des Krans heruntergeholt wurden. „Jetzt sind die ersten großen Teile des Parkhauses sichtbar weg“, sagte er und lachte. Denn diese Übung war natürlich nur die aufmerksamkeitserregende „Ouvertüre“. Bereits seit Wochen laufen im Inneren und rund um den Stahlbetonklotz die Abrissarbeiten auf Hochtouren. Der nächste Meilenstein steht kurz bevor. „Schon bald rückt der große Bagger an, mit dem das Parkhaus endgültig und in großen Stücken abgeknabbert wird“, versicherte Vogt. Die finalen Abstimmungen und Vorbereitungen hierfür laufen derzeit. Stadt und SEGA werden frühzeitig informieren, ab wann das Großgerät zum Einsatz kommt.

Foto: Stadt AachenZusammen üben: THW und Feuerwehr Aachen auf dem Parkhaus Büchel, das in Kürze komplett abgerissen wird.

Die ersten drei herausgesägten Mauerstücke haben unterdessen eine neue Heimat auf Zeit gefunden. Auf der Wache Nord der Feuerwehr Aachen werden sie so lange aufbewahrt, bis das Parkhaus vollends verschwunden ist und ein neues Kapitel am Büchel aufgeschlagen wird. Die Brüstungselemente mit den Graffiti-Kunstwerken darauf sollen im Rahmen der temporären Bespielung des Areals – der ZwischenZeit Büchel – in die Altstadt zurückkehren. Sie erinnern dann – in Anlehnung an die Stücke der Berliner Mauer in der Hauptstadt – an die Vergangenheit und sind zugleich Teil des Aufbruchs am Büchel.

Weitere Infos zum Altstadtquartier Büchel: www.buechel-aachen.de.

Herausgegeben am 30.08.2021 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Dr. Jutta Bacher
Markt 39, 52058 Aachen
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