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Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus, Montag, 23. August 2021

Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus.

Seit Ende Februar 2020 wurden insgesamt 28.194 nachgewiesen Infizierte gezählt. Das sind gegenüber der Meldung von Freitag, 20. August, 330 Fälle mehr.

Die Aufschlüsselung der Zahlen nach Kommunen wird am Mittwoch wieder veröffentlicht.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 594.

Das Robert Koch-Institut (RKI) weist heute für die StädteRegion Aachen eine Inzidenz von 101 aus. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes liegt bei 103.

Weitere Informationen findet man auf dem Dashboard des RKI unter https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

Neue Coronaschutzverordnung
Gemäß den gemeinsamen Beschlüssen der Bund-Länder-Beratungen steht ab einer Inzidenz von 35 die „3G-Regel“ (Genesene, Geimpfte, Getestete) im Fokus. Da der Wert von 35 landesweit überschritten ist, gelten die Regelungen in ganz Nordrhein-Westfalen.

Weiterhin gilt eine verbindliche Maskenpflicht in Innenräumen und an anderen infektionskritischen Orten sowie für nicht geimpfte oder genesene Personen bei Veranstaltungen in Innenräumen eine Testpflicht. Die sonstigen bewährten Verhaltensregeln (AHA – im Alltag Maske tragen, Hygiene beachten, Abstand halten) bleiben für Privatpersonen weiterhin empfohlen. Bestimmte Lüftungs- und Reinigungsvorgaben sind in einer kurzen Anlage zur Coronaschutzverordnung zusammengefasst und ergänzen die Infektionsschutzvorgaben für Betriebsinhaber*innen.

Die wichtigsten Regeln im Überblick
Ab einer Inzidenz von 35 gilt für alle Personen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, eine Pflicht zur Vorlage eines negativen Antigen-Schnelltests oder eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden ist. Diese Regel gilt für folgende Bereiche:

- Veranstaltungen in Innenräumen (zusätzliche Hygienekonzepte)

- Sport in Innenräumen

- Innengastronomie

- Körpernahe Dienstleistungen

- Beherbergungen

- Großveranstaltungen im Freien (ab 2.500 Personen)

Außerdem gilt die Regel gemäß dem Beschluss der Bund-Länder-Beratungen auch für Bereiche mit besonders hohem Risiko für Mehrfachansteckungen, also in Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen sowie bei Tanzveranstaltungen einschließlich privaten Feiern mit Tanz. Hier muss allerdings ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, ein Antigen-Schnelltest ist nicht ausreichend. Gleiches gilt bei sexuellen Dienstleistungen.

Für den Besuch von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe und Unterkünfte für Geflüchtete sowie stationären Einrichtungen der Sozialhilfe gilt die 3G-Regel generell, also nicht erst ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35.

Schulpflichtige Kinder und Jugendliche gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Sie brauchen dort, wo die 3G-Regel gilt, lediglich ihren Schülerausweis vorzulegen. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt.

Maskenpflicht und AHA+L-Regeln
Es besteht weiterhin unabhängig von Inzidenz-Werten und für alle Personen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im öffentlichen Personennahverkehr, im Handel, in Innenräumen mit Publikumsverkehr, in Warteschlangen und an Verkaufsständen sowie bei Großveranstaltungen im Freien (außer am Sitzplatz).

Die AHA-Regeln gelten ansonsten generell weiterhin als Empfehlung, bestimmte Lüftungs- und Hygieneregeln sind in Einrichtungen mit Besucher- oder Kundenverkehr verpflichtend umzusetzen.

Die Verordnung gilt bis zum 17. September und ist nachzulesen unter https://www.land.nrw/corona

Keine Erhebung von Kontaktdaten mehr
In Gastronomiebetrieben oder bei Veranstaltungen muss nicht mehr durch Zettel oder digital per App nachgehalten werden, wer sich zu welcher Zeit vor Ort aufgehalten hat. Lediglich in der Betreuungsverordnung ist die Kontaktnachverfolgung weiterhin verankert, um erforderliche Quarantänemaßnahmen sehr gezielt und nicht bezogen auf ganze Klassen bzw. Gruppen umsetzen zu können.

Damit kommt den Auskünften, die infizierte Personen dem Gesundheitsamt im Rahmen der Kontaktnachverfolgung geben können, eine noch höhere Bedeutung zu. Um im Familien- oder Freundeskreis oder auch im beruflichen Umfeld die Verbreitung des Corona-Virus bestmöglich zu vermeiden, sollten also nicht nur weiterhin die Hygieneregeln eingehalten werden – im Fall einer Infektion sollte die infizierte Person auch für die zurückliegenden Tage so genau wie möglich angeben können, wann sie mit wem zusammen war. Hilfreich sind dabei auch Angaben über die Dauer des Kontakts und die räumliche Situation.

Strengere Testpflichten bei der Einreise nach Deutschland
Nach der neuen Coronaviruseinreiseverordnung des Bundes (CoronaEinreiseV) muss jeder, der nach Deutschland einreist und mindestens 12 Jahre alt ist, ab sofort verpflichtend auf eine Corona-Infektion getestet sein (PCR- oder Antigen-Test). Wer geimpft oder genesen ist, kann darauf bei entsprechendem Nachweis verzichten. Kinder unter 12 Jahren brauchen keinen Test. Das negative Testergebnis darf bei einem PCR-Test maximal 72 Stunden, bei einem Antigen-Test maximal 48 Stunden alt sein.

Wer in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet war, muss grundsätzlich die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Man findet diese unter https://www.einreiseanmeldung.de/#/.

Für Hochrisiko- und Virusvariantengebiete gelten erweiterte Regelungen. Diese findet man unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html.

Kinder unter zwölf Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen, jedoch nicht von der Quarantäne-Pflicht. Für Grenzpendler und Grenzgänger gelten Ausnahmen.

Service im Impfzentrum: Genesenenzertifikate
Im Impfzentrum werden „Genesenenzertifikate“ ausgestellt. Das gilt sowohl für die „einfache“ Genesung als auch für die erste Impfung danach – für beide Fälle kann ein entsprechendes Zertifikat ausgestellt werden. Wer diesen Service in Anspruch nehmen möchte, kann jetzt online einen Termin buchen unter: https://aachen.anny.co/b/book/burgerservice

Wer im Impfzentrum von Stadt und StädteRegion Aachen geimpft wurde und die Impfbescheinigung in den gelben (Papier-)Impfpass oder seinen „alten“ Impfpass übertragen lassen möchte, kann hierfür ebenfalls beim Bürgerservice des Impfzentrums einen Termin vereinbaren. Sinnvoll ist die Eintragung in den gelben Impfpass, weil er als WHO-Dokument mehrsprachig und international gültig ist. Der gelbe Impfausweis wird durch die neue App „CovPAss“ oder durch die Eintragung die Corona-Warn-App nicht überflüssig. Der digitale Impfnachweis ist lediglich ein zusätzliches Angebot.

Impfungen für alle ab 12 Jahren sind ohne Termin möglich
Ab sofort können alle Menschen zu den Öffnungszeiten ohne vorherige Anmeldung geimpft werden. Dazu ist bei 12- bis 15-Jährigen nur noch die Einwilligung eines Elternteils und nicht mehr beider Eltern notwendig. Auch in den Impfbussen werden deshalb die Impfungen für Kinder ab 12 Jahren ab jetzt angeboten. Ab 16 Jahren können Jugendliche auch ohne Einwilligung der Eltern geimpft werden. Kinderärzte müssen die Impfungen nicht mehr zwingend durchführen, Beratungen werden jedoch auch im Impfzentrum angeboten. Wer explizit eine kinderärztliche Beratung wünscht, sollte dazu einen Termin in einer entsprechenden Praxis vereinbaren.

Wer lieber einen Termin buchen möchte, kann das weiterhin online über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer 080011611701 machen.

Das Impfzentrum ist täglich (auch am Wochenende) von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Impfwillige ohne Termin werden bis 19 Uhr angenommen.

Es gilt die freie Wahl des Impfzentrums in NRW.

Impfbusse werden eingesetzt
Impfbusse bieten aufsuchende Impfungen ohne vorherige Terminabsprache an. Der Impfstoff kann frei gewählt werden. Es sind wie im Impfzentrum Erst- und Zweitimpfungen möglich.

Der Fahrplan ist unter https://www.staedteregion-aachen.de/impfbuszu finden. Dieser wird laufend aktualisiert.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung
Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein veröffentlicht täglich aktuelle Zahlen zum Stand der Corona-Schutzimpfungen. Bis zum 20. August haben ungefähr 375.800 Menschen in der StädteRegion Aachen eine Erstimpfung erhalten. Rund 330.100 wurden bereits zweimal geimpft. Weitere Informationen findet man unter: https://coronaimpfung.nrw/

Bürgertests
Alle aktiven Testzentren und den Fahrplan der Schnelltest-Busse findet man unter der Kurzadresse www.staedteregion-aachen.de/schnelltest. Eine kartografische Übersicht findet man zudem unter https://testen-in-aachen.de/.

Bürgertests dürfen nur von asymptomatischen Personen in Anspruch genommen werden. Bei einem positiven Testergebnis soll unverzüglich ein PCR- Bestätigungstest gemacht werden! Zudem gilt dann sofort eine Quarantänepflicht für die positiv getestete Person sowie deren Haushaltsangehörige. Diese Regelungen gelten ebenfalls bei positiven Ergebnissen von Selbsttests und PCR-Pooltests.

Gemeinsames Abstrichzentrum (GAZ)
Das GAZ ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Infos zum GAZ gibt es unter: https://www.staedteregion-aachen.de/gaz

Bürgertelefon von Stadt und StädteRegion Aachen
Das Ministerium hat ein Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung eingerichtet. Zu erreichen ist die Hotline des Landes unter der Rufnummer 021191191001, montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Für Bürgerinnen und Bürger von Stadt und StädteRegion Aachen ist für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags unter 0241510051 von 8 Uhr bis 15 Uhr zu erreichen.

Infos zu aktuellen Entwicklungen
Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Bundes- und Landesregierung. Die Seiten des Bundesgesundheitsministeriums (www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus), der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen. Nachzulesen sind wichtige Entwicklungen auf: www.staedteregion-aachen.de/corona. Unter www.corona-schutzimpfung.deist zudem ein breites Informationsangebot zu den bundeseinheitlichen Informationen abrufbar.

 

Herausgegeben am 23.08.2021 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Dr. Jutta Bacher
Markt 39, 52058 Aachen
Tel.: +49 241 432-1309
Fax: +49 241 28121
presse.marketing@mail.aachen.de

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