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Walzwerke

Entwicklungshelfer aus Belgien

Weniger spektakul�r als die Rohstahlerzeugung, technisch aber genauso anspruchsvoll war die Walzwerkabteilung. Als Rothe Erde 1847 die Produktion aufnahm, mussten aus Mangel an Fachkr�ften eigens Entwicklungshelfer aus dem industriell weiter fortgeschrittenen Belgien angeworben werden.

Gr�ndung der RWTH

Doch holten die Deutschen schnell auf. Zun�chst durch kopieren und probieren, schlie�lich durch die Akademisierung der technischen Disziplinen. So f�hrte der hohe Grad der Industrialisierung 1870 zur Gr�ndung der K�niglich-rheinisch-westf�lischen polytechnischen Schule (sp�ter RWTH Aachen), der auch zahlreiche leitende Ingenieure und Direktoren von Rothe Erde entsprangen.

�berlastung

Welche Bedeutung das Walzwerk im Produktionsprozess des Stahlwerks hatte, zeigte sich in Rothe Erde besonders deutlich beim �bergang zur Massenproduktion mit dem Thomasstahl-Verfahren: Das Walzwerk war nun nicht mehr in der Lage, die wachsende Stahlerzeugung wie bisher zu verarbeiten. Man musste die Rohstahlbl�cke billig an andere Walzwerke zur Weiterverarbeitung abgeben.

Schienen, Schwellen, Tr�ger

1903 verf�gte das Werk �ber drei schwere Blockstra�en und 13 Fertigungsstra�en. Produziert wurden Schienen, Schwellen und alles sonstige vorkommende Eisenbahnmaterial, T-Tr�ger und U-Eisen f�r den Hoch- und Br�ckenbau, sowie verschiedenste Eisen, Draht und Bleche f�r die unterschiedlichsten industriellen Zwecke.



Abbildungen
15�Anspruchsvolle Arbeit im Walzwerk: Anfangs unterst�tzten belgische� Entwicklungshelfer.
16 - 18� �Walzstra�en und Walzgestelle f�r Schienen, B�nder und Stabeisen.
19��Die Walzendreherei�










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