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Im 19. Jahrhundert vorne an: Dampfmaschinen
Die Anzahl der Dampfmaschinen galt lange Zeit als ein Gradmesser f�r die Leistungskraft einer H�tte. Zu Recht, denn ohne sie lief nichts. Sie war Universalantriebsmaschine und sie befreite die Produktion aus der Abh�ngigkeit von flie�enden Gew�ssern: Energie war jetzt ortsungebunden verf�gbar. In Rothe Erde waren es zuletzt 127 Maschinen mit insgesamt 110 000 PS.
Langsamer Einzug alternativer Energiequellen
Elektrizit�t setzte sich als alternative Energiequelle vor dem Ersten Weltkrieg in der Schwerindustrie nur langsam durch. Vor allem Nebenbetriebe und� Versorgungsanlagen wie Kr�ne oder Drahtseilbahnen sowie Lichtanlagen wurden mit Strom betrieben. Dieser wurde teilweise von den� Elektrizit�tswerken der Stadt Aachen bezogen, teilweise aber auch durch eigene Generatoren erzeugt.
Modernisierung kam zu sp�t
Erst im Verlauf der Versorgungskrise in den Zwischenkriegsjahren setzte ein Umdenken ein. Steinkohle wurde so knapp und teuer, das sie unter staatliche Zwangsverwaltung gestellt wurde. Die Druck andere Energiequellen einzusetzen nahm zu. In Rothe Erde war eine Umr�stung der Walzstra�en auf elektrischen Strom geplant; doch die Schlie�ung des Werks kam den Modernisierungsma�nahmen zuvor.
Abbildungen
20-24��Dampfmaschinen: Archaisch und monumental; �sthetisch sch�n und funktional. Im 19 Jahrhundert Motor der Industrialisierung und� im 20 Jahrhundert schon �berholt.�
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