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Förderantrag - RVRAC1

Stadt stellt Förderantrag für die Route 1

Die Verwaltung hat nach einer erfolgreichen Bewerbung im April 2016 mit einer überzeugenden Projektskizze im September 2016 beim Bundesministerium für Umwelt und Klimaschutz einen Förderantrag eingereicht mit folgenden sechs Arbeitspaketen.

1.) Konzeption eines Fahrrad-Vorrang-Netzes und der dabei geltenden Planungsprinzipien für ein komfortables und sicheres Radfahren, die für Abschnitte auf der Vorrangroute gelten. Dies wird im Dialog mit den Bürgern sowie Experten aus Verwaltung, Polizei und Initiativen erfolgen als Teil der Verkehrsentwicklungsplanung Aachen.

2.) Differenzierte Planung und Umsetzung der ersten Route, der 11 Kilometer langen Rad-Vorrang-Route Aachen 1 zwischen dem Stadtteil Eilendorf im Osten Aachens und dem Hochschulerweiterungsgebiet Campus Melaten im Westen der Stadt mit einer möglichst durchgängigen Verbesserung für den Radverkehr und sehr gut wahrnehmbaren Kennzeichnung der Route in allen durchfahrenen Straßenräumen.

3.) Schaffung von 200 komfortablen und sicheren Fahrradabstellmöglichkeiten und Pedelec-Lademöglichkeiten in Parkhäusern in der Innenstadt sowie an Freizeiteinrichtungen im Stadtteil Eilendorf

4.) Etablierung eines Monitorings für die Entwicklung des Radverkehrs durch die erstmalige Einrichtung von acht Dauerzählstellen für den Radverkehr in Aachen

5.) Begleitende Maßnahmen: Unter anderem ein „Schlecht-Wetter-Ticket“ für eine vergünstigte Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs bei schlechtem Wetter. Öffentlichkeitsarbeit für die Nutzung der Radvorrangroute und gegenseitige Rücksichtnahme und die Etablierung von zwei Leih-Lastenrädern.

6.) Erweiterung des Netzes des im Aufbau befindlichen Systems Velocity Aachen durch weitere sechs Pedelec-Verleihstationen entlang der Rad-Vorrang-Route Aachen 1.

Die Pakete 1 bis 5 wurden von der Stadt Aachen zur Förderung beantragt. Parallel hat Velocity einen eigenen Förderantrag für 6 Pedelec-Verleihstationen eingereicht.

Der Antrag der Stadt Aachen umfasst ein Volumen von 1,5 Millionen Euro, für die eine Förderung von 70 Prozent beantragt worden ist. Es werden keine Personalkosten der Antragsteller gefördert. Das Projekt wurde im Dezember 2017 bewilligt und ist bis zum 30. November 2019 abzuschließen.


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