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Stadtverwaltung setzt auf Elektromobilität

  • 15 neue Elektrofahrzeuge und Carsharing stehen den Beschäftigten der Aachener Stadtverwaltung für Dienstfahrten zur Verfügung.
  • Seit 1. November können Privatfahrzeuge nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen.
  • Die Neuregelung soll einen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in Aachen leisten.

Für Dienstfahrten der Aachener Stadtverwaltung sollen künftig vorwiegend  Elektrofahrzeuge zum Einsatz kommen. Am 1. November begann in Aachen die erste Stufe des Flottenmanagements, in dessen Rahmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Aachen auf 17 Elektroautos sowie CarSharing-Fahrzeuge Zugriff haben. Die bislang übliche Praxis, für Dienstfahrten Privatfahrzeuge einzusetzen, wird an zunächst zwei Standorten nur noch in einigen wenigen Ausnahmefällen möglich sein. An den Verwaltungsstellen Mozartstraße und rund um den Katschhof buchen die knapp 400 Mitarbeitenden ihren Mobilitätsbedarf – beispielsweise bei Außenterminen - mithilfe der Software „Mobility Broker“ der ASEAG. Kooperationspartner ist cambio CarSharing.

Foto: Stadt Aachen/Bernd Büttgens
Oberbürgermeister Marcel Philipp mit einem der neuen Elektrofahrzeuge auf dem Aachener Markt. Foto: Stadt Aachen/Bernd Büttgens

Luftqualität in Aachen soll verbessert werden

Oberbürgermeister Marcel Philipp unterstrich auf einer Pressekonferenz am Montag (6. November) die Vorbildfunktion, die der Stadt bei der Senkung des durch den Verkehr verursachten Schadstoffausstoßes obliege: „Wir möchten den emissionsarmen Verkehrsanteil erhöhen und die Luftqualität in Aachen verbessern.“ Manchmal gehe es nur darum, einen Schalter im Kopf umzulegen, um eine neue Herangehensweise an die eigene Mobilität zu gewinnen, so der OB.

Im nächsten Schritt sollen die übrigen Verwaltungsstellen am Hauptbahnhof und innerhalb des Alleenrings in das Konzept eingebunden werden. 15 neue eSmarts wurden beschafft. Rund 2.600 städtische  Mitarbeitende können bereits seit wenigen Wochen mit den neuen elektronischen Tickets von ASEAG und Aachener Verkehrsverbund (AVV) das Pedelec-Verleihsystem „Velocity“ für Dienstfahrten nutzen. Die Verwaltung erhofft sich auch eine stärkere Nutzung von Bussen und Bahnen und den Einsatz von Fahrrädern für Diensttermine.

Neue Impulse für umweltfreundliche Mobilität

Begleitet wird die Maßnahme durch den Wegfall der Bezuschussung von Parkplätzen in Parkhäusern. Erwartet wird, dass sich durch die Neuregelung neue Impulse für den Umweltverbund ergeben, so dass auch für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte verstärkt Bus und Bahn, Fahrräder und Pedelecs genutzt werden. Die Stadt Aachen bietet ihren Mitarbeitenden ein stark vergünstigtes Job-Ticket an. Von dieser Möglichkeit haben rund 44 Prozent der Beschäftigten Gebrauch gemacht.

Die Stadt Aachen ist eine der Städte, die – bedingt durch ihre besondere Talkessellage - von einer Überschreitung der EU-Grenzwerte für Stickstoffdioxid betroffen ist. Seit 1. Februar 2016 gibt es eine Umweltzone. Die Neuregelung der Dienstfahrten ist Teil des Luftreinhalteplanes, in dem eine Vielzahl von Maßnahmen festgehalten ist, die Luftqualität zu verbessern. Als Modellstadt für emissionsfreie Mobilität unternimmt die Stadt besondere Anstrengungen, um neue Wege in der Verkehrspolitik zu gehen. Außerdem ist Aachen ein Produktions- und Entwicklungsstandort für Elektromobilität. Der Streetscooter von DHL/Deutsche Post wird in Aachen gefertigt, künftig wird hier auch der Kleinwagen „e.GO Life“ produziert. Auch am „Autonomen Fahren“ wird in Aachen gearbeitet.

Herausgegeben am 07.11.2017 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

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