Das Programm:
Das Gebäudemanagement Aachen entwickelte unter diesen Gesichtspunkten ein “Brandschutz-Programm“.
Einen hohen Sicherheitsstandard in den städtischen Gebäuden herzustellen und aufrecht zu erhalten erfordert Organisationsstrukturen für den gezielten Einsatz von Personal und Finanzmitteln. In den Jahren 1998 bis 2005 wurden in mehr als 140 städtischen Gebäuden rund 15 Mio. EUR in die brandschutztechnische Sicherheit investiert.
In den Folgejahren steht hierfür jeweils 800.000 EUR zur Verfügung.
Unter anderem wurden Rettungswege gesichert, neue Fluchtwege geschaffen, Alarmierungssysteme und technische Einrichtungen zur Rauchfreihaltung von Fluchtwegen im Brandfall installiert und brandgefährdete Bereiche geschottet.
Beispiel Schule Düppelstraße: Einbau Brandschutztüren vorher - nacher

Brandschutz im Bestand:
1. Bestandsaufnahme:
• Prüfung der Bestandsunterlagen
• Genehmigungsstand - Bestandsschutz?
• Feststellung von brandschutztechnischen Mängeln
2. Bearbeitung:
Erstellung spezifischer Konzepte
3. Maßnahmen:
Bauantrag und Durchführung der Maßnahmen, ggf. in Zusammenarbeit mit Architekten u. Sachverständigen
4. Folgemaßnahmen:
• Umsetzung in die Bestandsplanung
• Erstellung von Flucht- und Rettungsplänen
• Grundlagen für zukünftige Maßnahmen (z.B. OGS, Umbauten ect...)

Planungsbeispiel:
Vorher: Bestand
1. Rettungsweg unzureichend gesichert,
2. baulicher Rettungsweg nicht vorhanden

BS-Konzept
Herstellung eines 2. baulichen RW: Schaffung eines notwendigen Flures, Einbau neue Türanlagen (RS) zur Abschottung

Brandschutzplan
Über den notwendigen Flur können beide Treppenräume erreicht werden

Beispiele verschiedener Maßnahmen:


