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Potentialanalyse



 

Foto: Stadt AachenDie Potentialanalyse ist ein notwendiger Bestandteil im Berufsorientierungsprozess von jungen Menschen. In diesem Prozess setzen sich die Jugendlichen mit ihren Interessen, Vorstellungen, ihrem Selbstbildnis und ihren Stärken auseinander. Um die Heranwachsenden auf diesem Weg zu unterstützen, benötigen sie pädagogische Instrumente, die ihnen auch ihre „verborgenen“ Kompetenzen aufzeigen.

Mit dem Begriff Kompetenz wird die Befähigung verstanden, eine Situation oder Herausforderung eigenständig zu bewältigen. Diese Fähigkeit ist aber nur beobachtbar und nicht messbar, daher müssen in einer Kompetenzfeststellung Situationen simuliert oder handlungsorientierte Aufgaben gestellt werden, die nach bestimmten vorher festgelegten Kriterien beobachtet werden.

Die Potentialanalyse ist einer der ersten Bausteine der Berufsorientierung und kann in der Klasse 7 oder 8 durchgeführt werden. Zu diesem frühen Zeitpunkt steht im Vordergrund die Entdeckung der Potentiale, der Interessen und der sogenannten Schlüsselkompetenzen der Jugendlichen und weniger ihre beruflichen Fähigkeiten noch die Ausbildungsreife.

Den handlungsorientierten Verfahren kommt bei der angesprochenen Zielgruppe eine zentrale Bedeutung zu, da sie sowohl in fachlichen als auch in allgemeinen Problem- und Entscheidungssituationen eingesetzt werden können. Es werden hierzu Elemente eines Assessment-Center eingesetzt. Sie bilden das Herzstück der Potentialanalyse.

Folgende Potentiale oder Schlüsselkompetenzen werden ermittelt:

  • Personale Kompetenzen, z.B. Selbstbewusstsein, Motivation / Leistungsbereit-schaft, Konzentration, Pünktlichkeit
  • Methodische Kompetenzen, z.B. Arbeitsorganisation, Problemlösefähigkeit, Sorgfalt
  • Soziale Kompetenzen, z.B. Teamfähigkeit, Kommunikations-, Kritik-, Konfliktfähigkeit

Beim Einsatz von Übungen nach hamet 2 (Berufsbildungswerk Waiblingen) können des Weiteren berufliche Basiskompetenzen wie z.B. Einsatz von Werkzeug, Feinmotorik beobachtet werden, stehen aber nicht im Mittelpunkt einer Potentialanalyse.

Die Teilnehmer erhalten im Rückmeldegespräch ein Zertifikat, das u.a. die Anlage Schlüsselqualifikationen aus dem Berufswahlpass plus aufgreift, und eine Förderempfehlung. Dieses Dokument kann dem Berufswahlpass zugefügt werden. Außerdem fließen die Ergebnisse der Potentialanalyse in Standortbestimmung und Förderplanung, die mit dem Berufseinstiegsbegleiter gemacht wird, ein.

Ansprechpartnerinnen
Herr Gipp
Frau Schmitz: Tel.: 0241 70543-48
Frau Topfmeyer: Tel.: 0241 70543-33