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Aachener im Ausland: Sind Sie schon in unserem Verteiler?

Die Aktion "Aachener im Ausland" wurde vor mehr als 40 Jahren von Erwin Klein, dem damaligen Leiter des Kur- und Verkehrsamtes, ins Leben gerufen.

„Aktion Sehnsucht“ nannte es einmal eine Journalistin der Süddeutschen Zeitung und schrieb dazu: „Niemals geht man so ganz, wusste schon Trude Herr, als sie in die Südsee auswanderte. Zwar macht sich nicht jeder Migrant wieder auf den Weg in die alte Heimat. Doch die Sehnsucht nach Plätzen, Gerüchen und Gesichtern der Kindheit bleibt“.

Das ahnte wohl auch Erwin Klein und begann in den 60iger Jahren Päckchen mit Aachener Gebäck, Printen und Lebkuchen an Exil-Aachener zu verschicken. Diese Idee wurde später vom Presseamt fortgeführt und ist zu einer liebenswerten Tradition geworden.

Jedes Jahr vor Weihnachten werden Erinnerungen, wie zum Beispiel ein Grußwort des Oberbürgermeisters, der Jahreskalender der Sparkasse Aachen, Postkarten und weitere Informationen an ausgewanderte Bürger der Stadt verschickt.

Zwar sind es keine Päckchen mit Aachener Gebäck mehr, was wohl auch bei einer Datei von um die 1000 Adressen zu weit führen würde, trotzdem wird die Post immer schon sehnsüchtig erwartet. Hunderte Karten und Dankesschreiben kommen alljährlich zurück. Selbst nach einem Umzug werden die neuen Adressen mitgeteilt, weil die Ehemaligen das zarte Band zur alten Heimat nicht durchtrennen wollen.

Jeder kann, aber niemand muss Post aus der alten Heimat bekommen. Die Adressen der Emigranten laufen nicht automatisch ein, dafür sorgt der Datenschutz, die Leute müssen sich selbst melden.

Falls Sie aus Ihrer Heimatstadt Aachen ins Ausland auswandern, können Sie gerne Ihre neue Adresse mitteilen. Im umgekehrten Fall können allerdings Adressen von Aachenern im Ausland aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht herausgegeben werden.

Ansprechpartnerin

Jessica Rienaß
Fachbereich Presse und Marketing
Haus Löwenstein, Markt 39
52062 Aachen

fon: 0241 / 432-1335
fax: 0241 / 432-1317
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