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Wege gegen das Vergessen

Logo der Wege gegen das VergessenSeit 1994 hatten sich einzelne Bürger, Parteien, Initiativen und andere Gruppen in verschiedenen Anträgen oder Anfragen an den Rat und die Verwaltung der Stadt gerichtet mit dem Wunsch, in Aachen verschiedene Gedenktafeln oder ein zentrales Mahnmal für die Opfer der NS-Diktatur aufstellen zu lassen.

Vor diesem Hintergrund nahm der Rat der Stadt Aachen im Oktober 1996 einstimmig einen gemeinsamen Antrag der Fraktionen von CDU, SPD und Grünen an, "Wege gegen das Vergessen" durch das Aachen der Nazizeit erarbeiten zu lassen. Die Konzeption wurde auf Wunsch des Rates und der Verwaltung von der Volkshochschule Aachen entwickelt, da bei ihr einschlägige Erfahrungen in der Bearbeitung der NS-Geschichte in Aachen vorlagen.

Die Arbeit der „Wege gegen das Vergessen“ als dezentraler NS-Gedenkstätte in Aachen wird von der Volkshochschule Aachen getragen und seit 2004 finanziell von der Stadt gefördert.

Mittlerweile sind die „Wege gegen das Vergessen“ fest etabliert, wenn es um Fragen des Gedenkens und der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit in Aachen oder mit dem aktuellen Rechtsextremismus geht. Sie sind in der Region und darüber hinaus als Einrichtung der politischen Erinnerungsarbeit anerkannt und geschätzt. Seit 2008 sind sie kooptiertes Mitglied im „Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW“.

Orte und Texte der Gedenktafeln

Nähere Angaben finden Sie auf der Homepage der „Wege gegen das Vergessen“:
www.wgdv.de

Kontakt

Wege gegen das Vergessen
Volkshochschule Aachen
Peterstraße 21-25
52062 Aachen
fon: 0241 / 4792-127
vhs.wege@mail.aachen.de