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Industriestandort Aachen stärken

Die industrielle Entwicklung ist ein wichtiger Standortfaktor in Aachen. „Nachdem in vergangenen Jahrzehnten der Dienstleistungssektor in den Vordergrund gestellt wurde, ist es wieder an der Zeit, ein stärkeres Augenmerk auf das produzierende und verarbeitende Gewerbe zu legen, um für diesen Wirtschaftszweig noch bessere Unterstützung leisten zu können“, erklärte Professor Dr. Manfred Sicking, Dezernent für Wirtschaftsförderung, Soziales und Wohnen der Stadt Aachen, auf einer Pressekonferenz zum Handlungskonzept „Industriedialog“. Die großen Krisen der vergangenen Jahre, zum Beispiel der Zusammenbruch der „New Economy“ oder die Bankenkrise, habe die Industrie vergleichsweise gut überstanden. „In Aachen ist jeder siebte Arbeitsplatz in der Industrie angesiedelt“, ergänzte Dieter Begaß, Leiter des Fachbereichs Wirtschaftsförderung / Europäische Angelegenheiten der Stadt Aachen.

Die Stadt hat daher gemeinsam mit zahlreichen Partnern, unter anderem mit der Sparkasse Aachen, den Vereinigten Unternehmerverbänden, Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen, dem Werkzeugmaschinenlabor (WZL)an der RWTH, der Fachhochschule, den Gewerkschaften und der Industrie- und Handelskammer ein Konzept vorgelegt, mit dem der Industriestandort Aachen gestärkt werden soll. Ein großer Bestandteil ist die Förderung der Kommunikation der verschiedenen Beteiligten – zum Beispiel derjenigen zwischen Industrie und Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Fachkräften. Wolfgang Haugg, Geschäftsführer der Haugg Kühlerfabrik, zeigte sich sehr zufrieden mit dem vom Fachbereich Wirtschaftsförderung und Europäische Angelegenheiten der Stadt Aachen angestoßenen Projekt: Es habe ihm geholfen, mit Wissenschaftlern und Forschern  in Kontakt zu treten, um für die Zukunft besser gerüstet zu sein. „Die Elektromobilität zum Beispiel ist eine große Herausforderung für uns“, so Haugg. Das traditionsreiche Aachener Unternehmen baut Kühlaggregate für Motoren, es beschäftigt derzeit weltweit rund 350 Mitarbeiter, 100 davon in Aachen.

Zu den vielfältigen Maßnahmen im Rahmen des Industriedialogs gehört beispielsweise eine Berufsorientierungsoffensive, innerhalb derer in Zusammenarbeit mit Schulen und Hochschulen junge Menschen dazu angeregt werden sollen, eine Ausbildung im produzierenden und verarbeitenden Gewerbe zu suchen. Denn der Mangel an Fachkräften ist auch in der Industrie deutlich zu spüren. Außerdem soll der Wissens- und Innovationstransfer gefördert werden, da kleine und mittlere Unternehmen oft nicht in der Lage sind, eigene Forschungsabteilungen zu unterhalten. Die Bildung von Netzwerken wiederum wird über Veranstaltungen wie „Tage des Unternehmers“, Vortragsreihen und einem möglichen Industriebeirat umgesetzt.

Das Handlungskonzept „Industriedialog“ als Download (PDF).

Industriedialog: Vorstellung des Handlungskonzepts bei der Firma Haugg. (c) Stadt AachenDieter Begaß, Leiter des Fachbereichs Wirtschaftsförderun /Europäische Angelegenheiten der Stadt Aachen, Prof. Dr. Manfred Sicking, Dezernent für Wirtschaftsförderung, Soziales und
Wohnen der Stadt Aachen, Linda Herten-Gilleßen, Fachbereich Wirtschaftsförderung/Europäische Angelegenheiten der Stadt Aachen, sowie Wolfgang Haugg, Geschäftsführer Haugg Kühlerfabrik GmbH Aachen, in den Räumlichkeiten der Haugg Kühlerfabrik im Reichsweg in Aachen.


Kontakt

Aachener Industrie-Dialog        
Svenja Engels
Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Europa
Tel.: 0241 432-7658
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