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Das Projekt

Future proof for cure and care - Euregionaler Arbeitsmarkt und Kompetenzcampus für Pflegeberufe

Future proof for cure and care

Unter Federführung der Provinz Limburg wurde ein Projektantrag mit über 25 euregionalen Partnern befördert, um die Herausforderungen, Chancen und Potenziale des euregionalen Pflegearbeitsmarktes zu nutzen. Insgesamt stehen dem Vorhaben rund 3,6 Millionen Euro zur Verfügung.

Projektziel

Das Projekt verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, um dem Fachkräftemangel in der Pflege zu begegnen. So enthält das Vorhaben verschiedene Maßnahmen, die sich gegenseitig verstärken und mittelbar wie unmittelbar dazu beitragen, das Berufsbild Pflegender attraktiver zu gestalten und das Image der Pflegeberufe in der öffentlichen Wahrnehmung zu verbessern.

Projektinhalte

Es sollen unter anderem neue Qualifizierungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten in der Pflege mit besonderem Blick auf den euregionalen Arbeitsmarkt entwickelt werden. Ziel ist, die Durchlässigkeit zu Höherqualifizierungen zu verbessern, ausgehend von der Laienqualifizierung über die Helferqualifizierung bis zur dreijährigen Ausbildung/Studium. Hierfür werden euregionale Empfehlungen entwickelt und entsprechende Informationskampagnen gestartet.

Neben der Höherqualifizierung steht aber ebenso bedeutsam die horizontale Ausdifferenzierung von Qualifizierung, um die Berufsperspektiven Pflegender vielfältiger und somit attraktiver zu gestalten. Hier sollen verschiedene Pilotqualifizierungen, bspw. im Bereich Demenz, Palliativ, Onkologie etc. auf den Weg gebracht werden. Darüber hinaus wird ein euregionaler Austausch von Studenten/Auszubildenden oder aber Beschäftigten gefördert, um das Gesundheitssystem und die Strukturen des jeweiligen anderen Landes kennen zu lernen und den Aspekt des euregionalen Arbeitsmarktes als weiteren Pluspunkt einer Beschäftigung in der Pflege aufzuzeigen.

Flankiert wird das Projekt durch öffentlichkeitswirksame Maßnahmen, Events wie Gesundheitsberufsmessen in den jeweiligen Partnerländern oder Aktionen an allgemein bildenden Schulen. Von besonderer Bedeutung ist darüber hinaus ein gutes Kommunikationsnetz zwischen den Verbundpartnern, strategischen Partnern und politischen Stakeholdern.

Projektpartner

Koordiniert wird das Projekt auf deutscher Seite durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen. Weitere Partner aus Deutschland sind unter anderem das Universitätsklinikum, das Luisenhospital, die Katholische Hochschule, die AGIT und die StädteRegion. Vernetzt ist das Projekt darüber hinaus mit dem Aachener Ideenzirkel Zukunft der Pflegeberufe, um gemeinsam eine Modellregion Pflege zu verwirklichen und – gegen den Trend – wachsender Problemlagen in den Pflegeberufen anzugehen.

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