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NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V.

Weniger Viren und Bakterien im öffentlichen Raum, ein Tool für die intelligente Schichtplanung in der Gastronomie und eine kleine Revolution für die Laborarbeit: 176 rheinische Gründer stellen bereits in Stufe 1 des NUK-Businessplan-Wettbewerbs ihr innovatives Potential unter Beweis. Die Gründerinitiative zeichnete am 10. März die besten Ideenskizzen mit Haupt- und Förderpreisen aus.

Fast 100 Teams mit insgesamt 176 Gründern haben in der ersten Stufe des NUKBusinessplan-Wettbewerbs Ideenskizzen zu ihren Gründungsvorhaben eingereicht. Die zwölf vielversprechendsten Konzepte wurden am 10. März im Audimax der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin vorgestellt. Anschließend wurden je drei Gründerteams feierlich mit Haupt- und Förderpreisen ausgezeichnet.

Hauptpreise für technisch-basierte Geschäftsideen
Die drei mit je 500 Euro dotierten Hauptpreise gingen an Teams mit hohem technischen Potential und erfüllten damit den Wunsch, den Professor Klaus Deimel von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in seinem Grußwort geäußert hat: „Ich hoffe, dass am Ende nicht nur Apps ausgezeichnet werden, sondern auch ein paar wirkliche Produkte.“ Die Gründer von aquila biolabs (Aachen) haben ein innovatives Laborgerät für die automatisierte Bioprozessüberwachung entwickelt. Die NUK-Jury lobte die vorbildliche Ausarbeitung des Produkts und die technischen sowie betriebswirtschaftlichen Kompetenzen des Teams.

ZeitGeist (Aachen) ist als Spin-off aus dem Forschungszentrum Jülich geplant, das ein neuartiges kohlenstoffbasiertes Material für Brennstoffzellen herstellt. Mit dem Hauptpreis belohnte die Jury die hervorragende Ausarbeitung der Ideenskizze und sagte: „Die Geschäftsidee passt in die derzeitige Diskussion über Brennstoffzellen.“

Auf das Produkt von tift dürfen sich vor allem Mitarbeiter der Systemgastronomie freuen. Die Gründer aus Aachen, Düsseldorf und Berlin haben eine Software entwickelt, die automatisch faire Personalpläne erstellt. „Für ein bestehendes Problem hat dieses Team einen attraktiven Lösungsansatz gefunden“, lobte die Jury.

Von NUK können alle rheinischen Gründer profitieren
Auch die Förderpreisträger überzeugten mit innovativem Potential. Escalight (Köln) verspricht eine Lösung gegen Keime auf den Handläufen von Rolltreppen. Die Gründer von Maption (Köln und Leverkusen) revolutionieren die Arbeit mit (Geschäfts-)Prozessen. Dritter Förderpreisträger — und damit ebenfalls Gewinner von 250 Euro — sind die Gründer
von resecure (Köln). Das Team verspricht mehr Sicherheit für eShops.

„Unsere Preisträger zeigen, wie viel High-Tech-Potential im Rheinland steckt“, sagte Cornelia Wohlrab, NUK-Projektleiterin. Von den Angeboten der Initiative könnten alle Gründer profitieren, ergänzte sie. „Zum Wettbewerb gehört ein umfangreiches, kostenfreies Angebot — von Vorträgen über Workshops bis hin zu unseren Coaching-Abenden“, erklärt sie und fügt hinzu: „Mit NUK können Start-ups nur gewinnen; auch wenn sie heute keinen Preis erhalten haben."

Josef Hastrich, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln, ermutigt alle Gründer, die Angebote zu nutzen: „Der NUK-Businessplan-Wettbewerb bietet eine optimale Chance, Ihre Idee weiterzuentwickeln und zu verwirklichen. Sie haben es mit erfahrenen Partnern zu tun.“ Davon, dass sich der Weg lohnt, ist Dr. Dietrich Gottwald, Vorstandsmitglied von NUK, überzeugt: „Ein Unternehmen zu gründen ist eine tolle Möglichkeit, sich beruflich selbst zu verwirklichen. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn etwas, das man sich im stillen Kämmerlein überlegt hat, in der Wirklichkeit ankommt."

Gründerfreundliches Klima im Rheinland
Die 1997 ins Leben gerufene Initiative NUK fördert durch ein Expertennetzwerk und Knowhow-Transfer ein innovations- und gründerfreundliches Klima im Rheinland. Aus den bislang 17 Businessplan-Wettbewerben gingen mehr als 920 erfolgreiche Unternehmen mit über 5.000 Arbeitsplätzen hervor, darunter bekannte Firmen wie beispielsweise

Bild Stadt Aachen

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