Stadt Aachen

| Navigation | Inhalt




Inhalt



RoCK - Regions of Connected Knowledge

- ein Interreg IVB-Projekt

Elf Partner, darunter Städte, Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Frankreich und England arbeiten gemeinsam im EU-Interreg-Projekt „RoCK“ zusammen, um die Mobilität und den technologischen Austausch zwischen ihren Wissens-Regionen - durch die Schaffung von direkten, schnellen und grenzüberschreitenden Bahnverbindungen - zu verbessern.

Die Projektpartner im „RoCK“-Projekt sind im Einzelnen:
Stadt Aachen, Aachener Verkehrsverbund, Stadt Mönchengladbach, Stadt Eindhoven (NL), Parkstad Limburg (NL), Stadt Maastricht (NL), Stadt Venlo (NL), SEEDA – South East England Development Agency (GB), Reading Borough Council (GB), De Lijn (B) sowie die Région Nord-Pas de Calais (F). Die Projektleitung ist bei der Stadt Eindhoven angesiedelt.

RoCK - Regions of Connected Knowledge

Zu den Projekten zählen die Schaffung der Voraussetzungen für die IC-Verbindungen Eindhoven – Heerlen – Aachen und Eindhoven – Venlo – Mönchengladbach – Düsseldorf, die Bahnlinie Maastricht – Hasselt und die Verbindung Ashford – Calais – Lille (durch den Kanal-Tunnel).
In Aachen wird eine Machbarkeitsstudie für eine innovative Anbindung der RWTH Erweiterungsgebiete Campus West und Campus Melaten an den Bahnhof Aachen West, mit dortiger Verknüpfung an den geplanten Inter-City aus Eindhoven, und weiter bis zum Campus Innenstadt durch die EU gefördert.

Insgesamt wird das RoCK-Projekt in den kommenden Jahren mit 5,9 Millionen Euro von der EU gefördert. 1,8 Mio. Euro dieser Förderung erhalten die Partner in der hiesigen Region (Stadt Aachen, AVV und Parkstad Limburg).

Umfassende Informationen zum RoCK-Projekt finden Sie unter www.rock-project.eu.

Machbarkeitsstudie Campus-Anbindung

Finanziert über das RoCK-Projekt wird derzeit in Aachen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht, welches innovative Verkehrsmittel am besten geeignet ist, die neuen Campus-Gebiete (Melaten und Westbahnhof) mit dem Klinikum, dem Westbahnhof und dem Campus Kernbereich zu verbinden. Zudem sollen die Möglichkeiten einer Erweiterbarkeit in zentrale Innenstadtbereiche (z.B. Bushof) geprüft werden.

Die Stadt Aachen im Sommer 2009 das Düsseldorfer Ingenieurbüro Lindschulte+Kloppe mit der Bearbeitung der Machbarkeitsstudie beauftragt. Für die Bearbeitung der städtebaulichen Aspekte der Machbarkeitsstudie ist das Aachener Büro HJPplaner verantwortlich.

Die Ingenieurbüros werden durch eine lokale Arbeitsgruppe unterstützt, die alle zwei Wochen zusammentrifft. Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Vertreter der Stadt Aachen (Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen), des Aachener Verkehrsverbundes, der Nahverkehr Rheinland GmbH, der ASEAG, des Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) sowie des Institutes für Stadtbauwesen und Stadtverkehr der RWTH Aachen.

Zu Beginn des Projektes wurde eine umfassende Marktsichtung mit dem Ziel durchgeführt, praxiserprobte, spurgebundene Verkehrssysteme zu identifizieren, die für die Aufgabenstellung in Aachen weiter untersucht werden sollen. In diesem Zusammenhang haben mehrere Hersteller (Doppelmayr, Leitner, Intamin, Siemens, Bombardier, Scomi) ihre innovativen Verkehrssysteme in Aachen präsentiert.

Eine Vielzahl von Verkehrssystem wurde daraufhin innerhalb der Machbarkeitsstudie untersucht und bewertet:

  • vollautomatisch gesteuerte und auf einem eigenen meisten aufgeständerten Fahrweg verkehrende People-Mover-Systeme
  • urbane Hängeseilbahnen
  • spurgeführte Busse
  • Rad-Schiene-Systeme (Straßen-, Stadt- und Regionalbahnsysteme)

Die ersten Zwischenergebnisse der Machbarkeitsstudie wurden dem Mobilitätsausschuss der Stadt Aachen am 28.01.2010 vorgestellt (Ausschussvorlage mit allen Informationen)

Campus Aachen HirschgrabenCampus Aachen SeilgrabenCampusAachen_wuellnerstrasse

Der Ausschuss hat die Verwaltung beauftragt, ein Umsetzungskonzept für die Straßen- / Stadt-Regionalbahn zu erarbeiten. Wesentliche Argumente für diese Systemauswahl waren die Erweiterungs- und Integrationsfähigkeit in das ÖPNV-Gesamtsystem verbunden mit einem hohen verkehrlichen Gesamtwert und die städtebauliche Verträglichkeit. Die konzeptionelle Arbeit führt die Stadt Aachen mit ihren Kooperationspartner derzeit durch.