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... und was denken die Bürger?

769 Bürgerinnen und Bürger haben bei der Online-Befragung im Juni teilgenommen.

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Vom 25. Mai  - 30. Juni 2016 hat die Stadtverwaltung in einer Online-Umfrage die Stimmung der Aachener zur Elektromobilität erfragt. 769 Laien und Fachleute haben sich beteiligt. Vielen Dank!

Die Befragung ist nicht repräsentativ. Es ist ein Stimmungsbild der interessierten "Elektromobilisten":

  • 96 % halten die Entwicklung von Elektroantrieben für wichtig
  • 27 % haben als Fachleute/Politik/Verbände teilgenommen, 63 % (interessierte) Bürger
  • 83 % wohnen in Aachen, 76 % sind männlich
  • 44 % sind Studierende, 47 % sind Erwerbstätige
  • 50 % sind jünger als 28 Jahre, 20 % älter als 45 Jahre
  • 48 % leben ohne Pkw im Haushalt
  •   7 % besitzen ein Pedelec, 2 % ein E-/Hybrid-Auto

Die wichtigsten Ergebnisse in Kürze:

Nur 10 - 20 % der "Elektromobilisten" erwarten eine deutliche Steigerung der Kraftstoffpreise in den nächsten 5 Jahren. Dennoch sehen die Teilnehmer eine hohe Bedeutung des Themas alternativer Antriebe und halten es für sehr sinnvoll, dass Aachen eine Vorreiterrolle einnimmt. Die Vision Elektromobilität von 2014 als Teil der Vision Mobilität 2050 erhält daher auch eine Zustimmung von fast 90 %.

Im öffentlichen Verkehr haben 81 % der Befragten mitbekommen, dass die ASEAG Hybridbusse getestet hat; 31 % haben sogar den Beschluss mitbekommen, dass der Mobilitätsausschuss im Januar 2016 beschlossen hat, sich an den Mehrkosten für 15 Elektrobusse bei der ASEAG bis 2018 zu beteiligen. 83 % sind der Ansicht, dass Elektrobusse gekauft werden sollen, wenn sie einen Nutzen für die Umwelt bringen, auch wenn sie teurer sind als konventionelle Busse.

Etwa 50 % sehen in mehr Elektrobussen und Elektrofahrrädern einen Nutzen für den Stadtverkehr, 40 % sehen dies bei mehr Elektroautos gegeben.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Befragung waren u.a. gebeten, 11 Projektideen zu bewerten: Die TOP3 mit 90 % Zustimmung sind dabei:

  • Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Aachen und Umland für eine emissionsfreie Elektromobilität.
  • Die vollständige Elektrifizierung der ASEAG-Flotte bis 2030.
  • Die Schaffung von Lademöglichkeiten in allen Parkhäusern und größeren Parkplätzen bis 2020.

Bewertung Projektideen

Bewertung der 11 Projektideen der Verwaltung zur Förderung der Elektromobilität

Mehrheitlich abgelehnt wird die Möglichkeit im Elektromobilitätsgesetz des Bundes, Busspuren für E-Autos freizugeben.

Zum Download stehen bereit:

Die Ergebnisse werden genutzt für die Erstellung der "Strategie Elektromobilität" im Rahmen der Mobilitätsstrategie Aachen 2030.

Zum Hintergrund

Sinn dieser Befragung ist es, die Einstellung zur Elektromobilität, Erfahrungen mit Elektrofahrzeugen und die Akzeptanz von Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität erfragen. Dabei waren die "normalen" Bürgerinnen und Bürger genauso gefragt wie Expertinnen und Experten.

2014 fand diese Befragung im Rahmen von CIVITAS DYN@MO zum ersten Mal statt. Aufgrund einer veränderten Zusammensetzung des Teilnehmerkreises sind die Ergebnisse der beiden Befragungen nicht miteinander vergleichbar.

www.emobil-aachen.de

Kontakt

  • Frau Hess-Akens, Bauverwaltung, Leiterin Fachkommission Elektromobilität im VEP Aachen
  • Herr Axel Costard, Referent des Oberbürgermeisters für emissionsfreie Mobilität

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