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Elektrofahrzeuge im CarSharing

CarSharing und E-Mobilität - eine ideale Verbindung!

2010 hat der CarSharing-Anbieter "cambio Aachen" das erste Elektromobil in seine CarSharing-Flotte integriert. Zu dieser Zeit war die Zurückhaltung gegenüber Elektromobilität noch ausgesprochen hoch. Die öffentliche Diskussion war (und ist bis heute) geprägt von den beiden augenfälligen Nachteilen rund um die neue Technik - die hohen Anschaffungskosten und die begrenzte Reichweite. Auch für einen CarSharing-Anbieter stellen diese beiden Kriterien eine besondere Herausforderung dar. Hinzu kommt, dass die erforderlichen Ladezeiten die Auslastung der Fahrzeuge vermindern. Zu den finanziellen Belastungen kommen logistische Anforderungen. Das CarSharing-Buchungssystem muss in der Lage sein, die Ladezustände zu verwalten, damit schon bei der Fahrzeugbuchung eine Reichweitengarantie gegeben werden kann. Ist die geplante Fahrt zu lang für den aktuellen Ladezustand, dann kann spontan auf ein konventionelles Fahrzeug umgestiegen werden.

Dank der Beteiligung an verschiedenen EU-Projekten (u.a. CIVITAS DYN@MO) rund um das Thema Elektromobilität wurde ein Teil der Mehrkosten über Fördergelder abgedeckt. Und da cambioseits die E-Mobile zu gleichen Preisen wie konventionelle Kleinfahrzeuge angeboten werden, kommen aus Kundensicht die Nachteile der E-Mobilität hinsichtlich Kosten und Reichweite beim CarSharing nicht zum Tragen.

Inzwischen sind schon 10% der 150 cambio-Autos in Aachen reine E-Mobile. War das Kundeninteresse anfangs noch verhalten, nehmen aktuell die Fans der Elektroautos deutlich zu. CarSharing und Elektromobilität ist inzwischen für viele eine ideale Verbindung.

cambio vor dem Kasino_450

www.emobil-aachen.de

Kontakt

  • Frau Hess-Akens, Bauverwaltung, Leiterin Fachkommission Elektromobilität im VEP Aachen
  • Herr Axel Costard, Referent des Oberbürgermeisters für emissionsfreie Mobilität

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