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Über CIVITAS DYN@MO

Umweltfreundliche Mobilität in Aachen

27 lokale Partner in 4 europäischen Städten arbeiten gemeinsam beim EU-Projekt „CIVITAS DYN@MO“ mit

Aktuell: Civitas_8

Staus und Unfälle, Lärm und Umweltbelastungen. Das sind die aktuellen Probleme, unter denen die meisten europäischen Städte zu leiden haben. Verkehr und Mobilität sind bedeutende Faktoren für das Lebensgefühl der Menschen in einer Stadt. Die EU-Kommission hat daher bereits im Jahr 2000 eine Initiative ins Leben gerufen, die sich genau diesem Thema widmet. Sie nennt sich CIVITAS, das steht für „City - Vitality - Sustainability“, zu deutsch „Stadt – Lebensfreude – Nachhaltigkeit“.

In diesem Programm geht es um eine nachhaltige Verkehrsentwicklung und um ganz konkrete praktische Lösungen, wie man die Mobilität in Städten besser organisiert. Beispielsweise wurden die Straßenbahn-Fahrzeuge in der kroatischen Stadt Zagreb schrittweise durch moderne Niederflurfahrzeuge ersetzt, in denen die Bremsenergie in Strom umgewandelt und zurück in das Stromnetz eingespeist wird. Die belgische Stadt Gent hat zum Beispiel das studentische Fahrradverleihsystem mit einer elektronischen Diebstahlsicherung ausgestattet. Die baskische Stadt San Sebastián (Donostia) hat mit Bustrassen für geringere Fahrzeiten im Öffentlichen Personennahverkehr beigetragen. Im dänischen Aalborg wurde zwischen Universität und Innenstadt mithilfe von CIVITAS eine Fahrradschnellstraße errichtet, um die Zahl der Zweiradpendler zu erhöhen.

Hybrid-Bus der ASEAG, Foto: Jens Stachowitz

Die Stadt Aachen leitet seit Ende 2012 gemeinsam mit 27 lokalen Partnern aus weiteren drei europäischen Städten das CIVITAS-Projekt „DYN@MO“. Die Auftaktveranstaltung fand im Januar 2013 in Aachen statt. Darin geht es in erster Linie um eine möglichst umweltfreundliche Art der Fortbewegung, konkret: um saubere Fahrzeuge, es geht um den Einsatz von intelligenter Technik zum Beispiel beim Fahrkartenverkauf oder bei der Fahrgastinformation, und es geht um die Verkehrsplanung, die unter weitgehendender Beteiligung der Bürger vorangetrieben werden soll.

Palma de Mallorca, Gdynia und Koprivnica sind Partnerstädte

CIVITAS wäre kein wirklich europäisches Projekt, wenn dem grenzüberschreitenden Austausch der beteiligten Städte kein Platz eingeräumt werden würde. Die Städte Palma de Mallorca/ Spanien (401.000 Einwohner), Gdynia/ Polen (248.000 Einwohner) und Koprivnica/ Kroatien (34.000 Einwohner) arbeiten gemeinsam mit Aachen an dem Projekt. Der EU-Kommission, die von den insgesamt 14 Millionen Euro Projektvolumen (in einem 4-Jahres-Zeitraum) 9 Millionen übernimmt, ist der Austausch der Ergebnisse besonders wichtig.

DYNAMOMap

In Aachen werden im Rahmen von CIVITAS DYN@MO bis Ende 2016 sieben verschiedene Teilprojekte umgesetzt. Dazu finden Sie hier weitere Informationen und den jeweils aktuellen Sachstand im Projektfortschritt.