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Westbahnhof

Barrierefreier Zugang zum Westbahnhof

Der Westbahnhof soll einen barrierefreien Zugang zu den Bahngleisen erhalten. Dies könnte über eine Fußgängerbrücke ermöglicht werden, die den Seffenter Weg und/oder den Republikplatz mit den Bahngleisen verbindet. Verschiedene Varianten einer Brücke, aber auch Aufzüge im bestehenden Eingang, wurden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht, die im Oktober und November 2015 in den politischen Ausschüssen vorgestellt wurde.

Die Verwaltung wird mit der Deutschen Bahn und dem Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) Gespräche führen, um Realisierungsmöglichkeiten und Kosten auszuloten.
Derzeit wird der Westbahnhof von rund 6.000 Ein- und Aussteigern täglich genutzt. Es ist davon auszugehen, dass diese Zahlen im Zuge der weiteren Entwicklung der RWTH Aachen im Bereich der Hochschulerweiterungsgebiete (Campus Melaten und Campus West) deutlich ansteigen werden.

Citizens' Rail

Die vorbereitenden Arbeiten zum Bahnhof Aachen-West wurden von der Europäischen Union im Rahmen des INTERREG IV-B Projektes Citizens´ Rail gefördert, das im September 2015 abgeschlossen wurde. Citizens´ Rail war ein Projekt mit Partnern aus Großbritannien (University of Plymouth, Lancashire County Council, Devon&Cornwall Rail Partnership), Frankreich (Pays de la Loire), den Niederlanden (Parkstad Limburg) und Deutschland (Geographisches Institut der RWTH Aachen, Aachener Verkehrsverbund, Stadt Aachen), die zusammen lokale und regionale Bahnstrecken und Haltepunkte fördern wollten.

Mit dem Programm sollten Bahninfrastruktur und Bahneinrichtungen weiterentwickelt werden. Vor allem aber sollte das Bürgerengagement für die lokalen Bahnstrecken und Bahnhaltepunkte verstärkt werden, auch konnte „neues Leben“ in wenig genutzten Bahnstationen einkehren.

Das Programm wurde von der Europäischen Union gestartet, um die transnationale Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten in den Themenfeldern Innovation, Umwelt, Erreichbarkeit und Nachhaltiger Stadtentwicklung zu verbessern. Das Projektvolumen für alle europäischen Partner betrug etwa 9 Millionen Euro bei einer Förderquote von 50 Prozent durch die EU und einer Projektlaufzeit von Mai 2012 bis September 2015. Das Projektvolumen der deutschen Partner (Stadt Aachen, AVV, Geographisches Institut der RWTH Aachen) betrug 850.000 Euro.