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Eginhardstraße

Anlass und Ziel | Zustand | Planung | Verfahren und Kosten

Projektphase: Ausführungsplanung

Anlass und Ziel

Beseitigen funktionaler Mängel (z.B. sehr schmale Gehwege) und verbessern der Parksituation sowie des baulichen Zustands.

Zustand

Die Gehwege entlang der Eginhardstraße sind sehr schmal, teilweise unter 1,00 m Breite, so dass ein Überholen, nebeneinander Gehen oder das Befahren mit Rollstühlen und Kinderwagen kaum oder gar nicht möglich ist.

Im Straßenraum der Eginhardstraße befinden sich 24 regelkonforme Parkplätze am Fahrbahnrand, dort wo neben einem parkenden Fahrzeug die Vorbeifahrt von Feuerwehr und Müllfahrzeugen möglich ist. Tatsächlich festgestellt wurden bei einer Begehung im September 2016 max. 36 Fahrzeuge. Der bauliche Zustand der Eginhardstraße erfordert eine grundhafte Erneuerung.

Planung

Die Planung sieht einen niveaugleichen Ausbau der Eginhardstraße als verkehrsberuhigten Bereich vor. Die Fahrbahngasse ist 3,50 m breit, so dass die Erreichbarkeit durch Versorgungs- und Rettungsfahrzeuge zukünftig gewährleistet ist.

Das Parken ist ausschließlich in den vorgegebenen Bereichen erlaubt. Durch die neue Straßenaufteilung ist das Parken auch im Abschnitt zwischen Passstraße und Eginhardstraße Haus Nr. 1 legal möglich. Es können 33 Parkplätze im öffentlichen Raum angelegt werden.

Die Barrierefreiheit ist neben dem niveaugleichen Ausbau durch Einhaltung der maximal zulässigen Grenzwerte für Quer- und Längsneigungen gewährleistet. Außerdem können sich sehbehinderte Menschen zukünftig an einem taktilen Leitsystem orientieren.

Verfahren und Kosten

Bürgerinformation

Am 07.03.2018 fand in Aula der Alkuinrealschule, Alkuinstraße 40, 52070 Aachen, eine Bürgerinformationsveranstaltung statt.

Politische Beratung

17.05.2017: Beratung in der Bezirksvertretung Aachen-Mitte (Planungsbeschluss Variante 1)

09.05.2018: Beratung in der Bezirksvertretung Aachen-Mitte (Ausführungsbeschluss)

07.06.2018: Entscheidung im Mobilitätsausschuss (Ausführungsbeschluss)

Baukosten und Finanzierung

Die Gesamtkosten betragen rund 600.000 €. Davon wird ein Anteil von rund 100.000 € der Erneuerung der Abwasserleitung zugeordnet.

Die Maßnahme stellt eine beitragsfähige Maßnahme nach § 8 KAG NRW dar, für die Ausbaubeiträge zu erheben sind.