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Grünfinger

Gruenfinger in Aachen

Das "Rückgrat" der Grünflächen Aachens bilden die in das Stadtgefüge hinein ragenden Freiflächen, für die sich die Bezeichnung "Grünfinger" eingebürgert hat. Im Südosten der Stadt ist dieses Grünfingersystem aufgrund der zahlreichen Bäche, die vom Rand des Aachener Kessels in die Stadt fließen, am deutlichsten ausgeprägt. Es gliedert die Bebauung entlang der Täler; so entstehen lange Ränder zwischen Bebauung und Grünflächen.

In den Grünfingern finden sich sowohl öffentliche Grünflächen (Süden), großflächige Dauerkleingärten als auch überwiegend landwirtschaftlich genutzte Flächen (Südosten, Nordosten). Unter klimatischen Gesichtspunkten sind sie von besonderer Bedeutung, weil sie den Kaltluftzufluss zur Durchlüftung der Innenstadt sicherstellen.

Die Grünfinger sind unterschiedlich stark für die Naherholung erschlossen. Längs der südlichen Bachtäler (z.B. Johannis-, Kannegießer- und Gillesbachtal) sind befestigte und bepflanzte Wege eingerichtet worden, die die stadtnahen Freiräume (den Stadtwald) miteinbeziehen. Der Lousberg, ein Teil der Soers und das Gillesbachtal sind Bestandteile der jeweiligen Kurgebiete. Die Freiräume zwischen Eilendorf und Forst sowie vom Haarberg bis zum Gut Kalkofen sind noch fast gar nicht für die Naherholung erschlossen.

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