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Auskünfte aus dem
(Altlasten-)Verdachts-
flächenkataster

Die Untere Bodenschutzbehörde des Fachbereichs Umwelt der Stadt Aachen führt auf der Basis des § 11 des Bundes-Bodenschutzgesetzes und der §§ 7 und 8 des Landesbodenschutzgesetz NRW ein Altlastenverdachtsflächenkataster.

In diesem Kataster werden für das gesamte Stadtgebiet systematisch Daten zu altlastverdächtigen Flächen erfasst, zu denen Altstandorte und Altablagerungen gehören. Altstandorte sind Grundstücke, auf denen in der Vergangenheit eine Nutzung stattgefunden hat, die möglicherweise zu Boden- und Bauwerksverunreinigungen geführt hat (z.B. Tankstelle, Tuchfabrik, chemische Reinigung).

Altablagerungen sind Grundstücke, bei denen der Verdacht besteht, dass das ursprüngliche Gelände mit Fremdmaterial aufgefüllt wurde (z.B. verfüllte Geländesenken, ehemalige Mülldeponien, verfüllte Steinbrüche).

Das Kataster enthält ebenfalls Daten von aktuellen Gewerbebetrieben, die möglicherweise schädliche Bodenveränderungen herbeiführen können. Schädliche Bodenveränderungen sind Beeinträchtigungen der Bodenfunktionen, die geeignet sind, Gefahren, erhebliche Nachteile oder erhebliche Belästigungen für den einzelnen oder die Allgemeinheit herbeizuführen.