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Städtische Förderpreis „Integration durch Sport 2019“

  • Besondere Projekte, die Integration durch Sport fördern, werden ausgezeichnet.
  • Bereits zum neunten Mal wird der städtische Förderpreis „Integration durch Sport“ 2019 verliehen.
  • Die Preisverleihung findet am Samstag, 31. August statt, am Wochenende der Integration.
Bild Stadt Aachen
Freuen sich schon auf vieleVorschläge: Professor Rudolf Zeller, Reinhold Sänger, Petra Prömpler, RolfFrankenberger, Uschi Brammertz, Martin Herzog, Hans-Georg Suchotzki, AngelikaRebischke, Professor Herbert Olivier. (© Stadt Aachen/Andreas Herrmann)

Auf dem Aachener Markt herrschte ein wenig Merzbrück-Feeling: Der „Verein zur Förderung von integrativen Jugendcamps“, hatte ein Segelflugzeug vor das Rathaus gekarrt. Denn im vergangenen Jahr hat der Verein mit seinem Projekt „Integrative Segelflug- und Segelcamps für Jugendliche“ den begehrten ersten Platz beim städtischen Förderpreis „Integration durch Sport“ gewonnen. Der Erstplatzierte hatte somit die große Freude, bei der Auftaktpressekonferenz für den diesjährigen Wettbewerb sein Projekt noch einmal vor zu stellen.

Beim Sport sind alle Menschen gleich
„Sport ist ein Motor für Integration, weil dort Jeder gleich ist“, erklärt Rolf Frankenberger, Leiter des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration der Stadt Aachen. Deshalb bekommen Vereine, Institutionen und Personen 2019 schon zum neunten Mal die Möglichkeit, ihr soziales Engagement durch den Preis zu belohnen. Fast nirgendwo sei es für Menschen so einfach in Kontakt zu treten, wie beim Sport. Egal ob es dabei um Migranten, Menschen mit Handicap oder Menschen unterschiedlichsten Alters geht.

„Für die Preisträger ist die Auszeichnung ein besonderer Ansporn, immer weiter zu machen“, so Prof. Herbert Olivier, Vorsitzender des „Vereins zur Förderung von integrativen Jugendcamps“, der sich 2018 die Erstplatzierung sichern konnte. Mit ihrem Projekt „Integrative Segelflug- und Segelcamps für Jugendliche“ werden Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund sowie Personen mit Handicap zusammengebracht, um Berührungsängste durch gemeinsame Sportaktivitäten zu verlieren. Das Preisgeld war da nur ein willkommener Nebeneffekt, denn viel mehr zählt für die Siegerprojekte die Anerkennung für die Arbeit.

Jury und Gewinner
Unter allen Bewerbungen stimmt eine Jury über die Gewinnerprojekte ab. Dabei darf jedes Jury-Mitglied seine favorisierten Projekte wählen. Es führen aber nicht nur subjektive Einschätzungen zur Entscheidung, sondern vielmehr Aspekte der Nachhaltigkeit, Innovation, und Richtungsweisung für die Zukunft. „Es kommt häufig vor, dass sich Vereine oder Institutionen auch mehrfach bewerben, dann aber mit unterschiedlichen Projekten“ erzählt Hans-Georg Suchotzki, Mitglied des „Arbeitskreis Integration durch Sport“, stolz, denn dies steht nicht nur für die Popularität des Preises, sondern auch für das besondere soziale Engagement in Aachen. Übrigens: Ein einmal ausgezeichnetes Projekt darf nicht ein zweites Mal ins Rennen um die Preisgelder einsteigen.

Wer die ersten Plätze belegt, darf sich über Preisgelder und Sachpreise freuen. Der Hauptgewinn beträgt 1.500 Euro mit einem zusätzlichen Sachpreis von Intersport Drucks. Außerdem ist das Gewinnerprojekt in einer Kategorie für den bundesweiten „Deutschen Ehrenamtspreis“ nominiert. Für den Publikumspreis kann zusätzlich online abgestimmt werden. Mehr Informationen unter www.deutscher-engagementpreis.de.

Projekte unterschiedlichster Art
Der Zweit- und Drittplatzierte erhalten 1.000 beziehungsweise 500 Euro. Letztes Jahr wurden neben dem „Verein zur Förderung von integrativen Jugendcamps“ noch andere Vereine und Institutionen ausgezeichnet. So sicherte sich der DJK Aufwärts Aachen mit dem Projekt „Schach verbindet“ den zweiten Platz. Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten durch verschiedene Angebote andere Kulturen kennenlernen, sie erhielten kostenlose Deutschkurse und der Austausch untereinander wurde durch regelmäßige Schachturniere gefördert.

Das Jugendzentrum Carl-Sonnenschein-Haus erreichte mit dem Projekt „EY YO Tanzfestival“ den dritten Platz. Eine Vielzahl von Tänzerinnen und Tänzern, von denen 80 Prozent einen Migrationshintergrund haben, luden zu offenen Trainingseinheiten und Workshops ein. Auch beim Finaltag in der Rotunde des Elisenbrunnens war Jeder und Jede zum Anschauen und Mitmachen eingeladen.

Doch abgesehen von den drei Hauptpreisen, bekommen manchmal auch andere Projekte eine Auszeichnung. „Deshalb verleihen wir auch kleine Anerkennungspreise, wenn eine Entscheidung besonders knapp ausgefallen ist“, erklärt Uschi Brammertz, Geschäftsführerin des „Fördervereins Integration durch Sport“. „Integration durch Sport ist einfach. Es ist wichtig zu zeigen, wie viele gute Beispiele es in Aachen gibt“, ergänzt Petra Prömpler, Leiterin des Fachbereichs Sport der Stadt Aachen.

Bewerbungsverfahren und Preisverleihung
Wer sich mit einem Projekt bewerben möchte, sollte folgende Bedingungen berücksichtigen:

  • Innovative und richtungweisende Aktivitäten mit Vorbildcharakter, die sich nachhaltig und dauerhaft auf die Integrationsarbeit auswirken.
  • Projekte oder Aktivitäten, die durch eine Kooperation unterschiedlicher Institutionen getragen werden und vernetzt sind.
  • Aktionen, die sich durch ein gemeinsames Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturkreise auszeichnen und die Kommunikation untereinander verbessern.
  • Aktivitäten, die sich durch soziale Aspekte, wie kostenlose oder preiswerte Angebote oder ein über das Sportangebot hinausgehendes soziales Engagement auszeichnen.

Wer sich am 31. August im Brüssel-Saal des Eurogress die Gewinnerplätze sichert, wird bis dahin geheim gehalten. Weitere Informationen und ein Antragsformular sind zu finden unter www.aachen.de/sport. Bewerbungen können bis zum 15. Juni geschickt werden an:

Stadt Aachen
Fachbereich Sport
Stichwort „Förderpreis Sport“
52058 Aachen

Herausgegeben am 30.04.2019 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

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