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Kündigungen beim Stadtbetrieb

  • Ermittlungen bestätigen den Anfangsverdacht, dass es auf dem Recyclinghof Eilendorf, Kellershausstraße, zur unerlaubten Annahme von Sach- und Geldwerten gekommen ist. Neun Mitarbeiter gekündigt.
  • Alle erdenklichen Präventionsmaßnahmen wurden ergriffen. Die laufende Anpassung der Präventionsmechanismen wird fortgesetzt.
  • Recyclinghof soll so schnell wie möglich wieder zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar sein.

Als Ergebnis der Ermittlungen, zu denen auch ausführliche Gespräche mit den betroffenen Mitarbeitern gehörten, hat der Stadtbetrieb am Ende der vorigen Woche neun außerordentliche Kündigungen ausgesprochen. Die Kündigungen, die das gesamte bisherige Team des Recyclinghofs Eilendorf, Kellershausstraße, betreffen, wurden nach Abstimmung zwischen dem Stadtbetrieb und dem Fachbereich Recht und Versicherung der Stadt Aachen ausgesprochen.  

Vertrauensverhältnis zu Mitarbeitern nachhaltig gestört
Der Stadtbetrieb sieht es nach den Ermittlungen, die unmittelbar nach entsprechenden Hinweisen vor zwei Wochen aufgenommen worden sind, als erwiesen an, dass es auf dem Recyclinghof zur unerlaubten Annahme von Sach- und Geldwerten kam. Das Vertrauensverhältnis zwischen dem Aachener Stadtbetrieb und den betroffenen neun Mitarbeitern ist derart schwer und nachhaltig gestört, dass eine außerordentliche Kündigung ausgesprochen werden musste.

Ebenso wurde Strafanzeige gegen einen externen Dritten und andere wegen des Verdachts der widerrechtlichen Aneignung von Elektroaltgeräten erstattet. Zum Schutz der künftig auf dem Recyclinghof arbeitenden Mitarbeiter wird zudem ein Hausverbot gegenüber einem externen Dritten ausgesprochen.

Die Stadt Aachen hat bereits im Jahr 2013, als in anders gelagerten Fällen nach entsprechenden Hinweisen ebenfalls ermittelt wurde, umfangreiche  Präventionsmaßnahmen ergriffen. Bei entsprechender krimineller Energie von Einzelnen ist es jedoch nicht auszuschließen, dass solche Vorfälle wie der jetzige geschehen.

Es ist dennoch auch mit Blick auf die Umsetzung des so genannten Korruptionsgefährdungsatlasses eine Überprüfung und laufende Anpassung der Präventionsmechanismen, eventuell durch Rotation, Stichproben oder unangekündigte Personalumbesetzungen, geboten.
Diese Möglichkeiten der Vorbeugung werden zwischen dem Stadtbetrieb und den Fachbereichen Rechnungsprüfung sowie Recht und Versicherung in Abstimmung mit der Verwaltungsleitung aufgearbeitet.

Übliche Öffnungszeiten sollen so schnell wie möglich wieder gelten
Auf dem Recyclinghof ist in den zurückliegenden Tagen ein Ersatzteam aufgestellt worden, um den Betrieb so gut wie möglich aufrecht zu erhalten.  Dies war aber ohne eine Einschränkung der Öffnungszeiten nicht zu bewerkstelligen. Da die Aufstellung der neuen Teams noch nicht abgeschlossen werden konnte, müssen die Öffnungszeiten auch weiterhin beschränkt werden.  

Der Stadtbetrieb ist jedoch darum bemüht, wieder schnell die üblichen Öffnungszeiten anbieten zu können. Vorerst muss jedoch montags bis freitags  weiterhin die eingeschränkte Öffnungszeit von 8.30 Uhr bis 16 Uhr gelten. Samstags gilt wie gehabt die übliche Öffnungszeit, nämlich von 8.30 Uhr bis 14 Uhr.

Herausgegeben am 23.10.2017 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
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