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Bitte Enten und Gänse in Parkanlagen nicht füttern

Waren sie zunächst noch seltene Gäste, so nimmt der Bestand an Kanadagänsen in den vergangenen Wochen in Aachen stetig zu. Vor allem im Kaiser-Friedrich-Park am Hangeweiher, der mit einer großen Wasserfläche, Treetbootverleih Spielplatz und einem Café ein beliebtes Ausflugziel ist, scheinen sich die Tiere besonders wohl zu fühlen: Bis zu 80 Exemplare wurden jüngst gezählt. Leider verbreiten die – ansonsten sehr elegant anzuschauenden Tiere – Unmengen von Kot vor allem im Bereich der Rasenflächen und der neu hergerichteten Wege.

Der Aachener Stadtbetrieb hat zwar schon seine Reinigungen intensiveiert: Mindestens einmal wöchentlich werden nun Rasenflächen und Wege gereinigt, aber leider ist die Beseitigung der Exkremente sehr aufwendig. Die Tiere bevorzugen kurzgeschorene Rasenflächen, insbesondere in Parkanlagen, mit einem Gewässer. Da andere Vergrämungsmaßnahmen kaum greifen, appelliert der Fachbereich Umwelt an die Besucher, auf keinen Fall Wasservögel zu füttern, weil die Tiere sich dann dort noch wohler fühlen und es zusätzliche Vögel anlockt. Die Fütterung ist in den städtischen Parkanlagen ohnehin verboten.

Die Kanadagans gehört zur Familie der Entenvögel und ist die größte Gänseart in Europa in freier Wildbahn. Die Körperlänge der Gans kann bis zu einem Meter sein. Zu den auffälligsten Merkmalen gehören der schwarze Kopf und Hals sowie das weiße Kinnband. Die Kanadagans ist seit den 1970er Jahren auch in Deutschland verbreitet. Eigentlich ein Zugvogel, kann er auch hier in milden Wintern überwintern. Die Kanadagans ist ein Neozon, also eine eigentlich ursprünglich in Europa nicht vorkommende Tierart. Sie kam mit Hilfe des Menschen aus USA und Kanada zu uns.




Herausgegeben am 26.07.2017 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
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