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„Adieda“: Werner Wingenfeld geht in den Ruhestand

  • Bei der offiziellen Verabschiedung im Weißen Saal des Aachener Rathauses danken zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung dem Stadtbaurat für seine Dienste.
  • Oberbürgermeister Marcel Philipp: „Wir wissen uns als Verwaltung in den spannenden Themen der Stadtentwicklung gut aufgestellt. Und das ist nicht zuletzt auch Ihr Verdienst.“
  • Von 2015 bis 2018 hat Werner Wingenfeld als städtischer Beigeordneter das Dezernat III Planen und Bau der Stadt Aachen geleitet.
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Oberbürgermeister Marcel Philipp (rechts) dankte Stadtbaurat Werner Wingenfeld für seinen Dienst für die Stadt Aachen. © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

„Ich bin wieder Zuhause.“ Mit diesen Worten hatte er vor über drei Jahren sein Amt in Aachen angetreten. Nun verlässt Werner Wingenfeld sein berufliches Zuhause. Nicht ganz zu dem Zeitpunkt wie einst vorgesehen, das gab der Stadtbaurat bei seiner offiziellen Verabschiedung am Mittwochabend (5. Dezember) im Weißen Saal des Aachener Rathauses unumwunden zu. Aber er, der von allen Seiten geachtete oberste Stadtplaner Aachens, hat sich dazu entschieden, seinen ganz persönlichen Plan in diesem Fall zu ändern. Gesundheitliche Gründe haben ihn zu diesem Schritt bewogen. Somit tritt Werner Wingenfeld zum Ende des Jahres mit dem Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze offiziell in den Ruhestand.

Dankesworte der Politik
Seit 2015 hat der 1953 in Köln geborene Wingenfeld das Dezernat III Planung und Bau der Stadt Aachen geleitet. Worte des Danks sprach Oberbürgermeister Marcel Philipp am Mittwochabend (5. Dezember) in Richtung Wingenfeld aus: „Sie waren mitten in den heißen Themen unserer Stadt unterwegs. Den einen Punkt zu finden, an dem man einen Haken an alle Dinge setzen kann, die man gerne umgesetzt hätte… das wird sicherlich nie gelingen. Eine Stadt ist niemals wirklich fertig, sie ist immer in Bewegung. Wichtig ist: Wir wissen uns als Verwaltung in den spannenden Themen der Stadtentwicklung gut aufgestellt. Und das ist nicht zuletzt auch Ihr Verdienst.“

Im Namen der Fraktionen im Aachener Stadtrat überbrachte Harald Baal (CDU) Dankesworte: „Städtebau, das sind nicht nur Zahlen, Daten, Fakten. Wenn man baut, sind nicht nur Ingenieurwissenschaften gefragt, sondern Herz und Seele. Das kann man bei vielen Projekten, die in Aachen realisiert worden sind, spüren. Und daran, lieber Herr Wingenfeld, haben Sie an entscheidenden Positionen mitgewirkt. Die Zusammenarbeit mit Ihnen war uns eine Ehre, und wir blicken auf bemerkenswerte Jahre, die wir gemeinsam gestaltet haben.“

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Im Namen der Fraktionen des Aachener Stadtrates überbrachte Harald Baal (CDU) Worte des Dankes für die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit. © Stadt Aachen / Andreas Herrmann


Viele große Städtebauprojekte
Oberbürgermeister Marcel Philipp führte weiter aus: „Stadtentwicklung ist extrem komplex. Einfache Antworten sind zwar stets gewünscht, aber nicht immer möglich. Deshalb braucht es jemanden, der diese Themen kompetent anpackt. Und dieser jemand waren Sie.“ Der OB nannte das Mammutprojekt Neuaufstellung des Flächennutzungsplans, das auf die Zielgerade einbiegt, ebenso die die zahlreichen stadtplanerischen Bereiche – sichtbar unter anderem auf dem Campus Melaten, aber auch bei den vielen Straßenbauprojekten und der Entwicklung neuer Wohn-, Forschungs- wie Gewerbegebiete –, in denen in der Ära Wingenfeld wichtige Weichen gestellt worden sind.

„Sie haben in Aachen gewissermaßen ein Doppelleben abgelegt – nicht parallel, sondern zeitlich hintereinander“, erinnerte Philipp an die Zäsur, die Werner Wingenfelds Schaffen in Aachen in zwei Kapitel geteilt hat. Von 2002 bis 2008 war er zunächst Städtischer Leitender Baudirektor für das Planungsamt der Stadt Aachen. Dann wechselte Wingenfeld als Chef des Planungsdezernats zunächst in die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn, bevor ihn sein Weg im Sommer 2015 als städtischer Beigeordneter zurück nach Aachen führte. „Ich habe es keinen Moment bereut, dass ich nach acht Jahren wieder zurück nach Aachen gekommen bin“, so der Stadtbaurat, der in jungen Jahren Architektur an der RWTH Aachen studiert hat. Die Stadt schreite, bei allen aktuellen Herausforderungen, die selbstverständlich derzeit auch vor ihr liegen, kräftig voran. „Ich sage dankbar und glücklich Adieda!“, lauteten die letzten offiziellen Worte des sichtlich gerührten Werner Wingenfelds, bevor ihn zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung im persönlichen Gespräch verabschiedeten.

Unterdessen haben Verwaltung und Politik in den vergangenen Wochen die entscheidenden Weichen gestellt, um möglichst schnell eine Nachfolgerin bzw. einen Nachfolger für die Leitung des Dezernats III finden zu können.

Herausgegeben am 06.12.2018 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
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