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Forschungsprojekt Videoarchiv schließt mit Ausstellung ab

  • Nach mehrjähriger Arbeit wird das Forschungsprojekt Videoarchiv abgeschlossen.
  • Einmalige Bestände früher Videokunst des Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen wurden erfasst, ausgewertet und dauerhaft für die Nachwelt sicht- und nutzbar gemacht.
  • Die Ausstellungsreihen Videoarchiv und Videozone dokumentierten immer wieder Zwischenstände der Arbeit. Mit Videoarchiv 04: Die Belgier. Les images immatérielles wird zum Abschluss des Projektes die letzte Ausstellung der Reihe aufgelegt.

In fünf Jahren wissenschaftlicher Arbeit wurden die Videobestände des Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen unter der Leitung von Brigitte Franzen und durch die großzügige Förderung der VolkswagenStiftung digitalisiert, aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven erforscht und thematisch aufgearbeitet. Die drei Grundpfeiler der Arbeit mit dem Videoarchiv waren die Konservierung, Forschung und Ausstellung, die durch die konzeptionellen methodischen Säulen und die Auswahl der jeweiligen Kooperationspartner untermauert wurden. Über mehr als fünf Jahre haben die drei Kuratorinnen Lou Jonas, Miriam Lowack und Anna Sophia Schultz die Sammlung aufgearbeitet und fortlaufend ausgestellt. Mit dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, insbesondere Christoph Blase und dem Labor für antiquierte Videosysteme und dem kunsthistorischen Institut der Universität Köln und Ursula Frohne als Partnerin hätten die Partner nicht besser gewählt werden können.

Nun wird das Forschungsprojekt „Videoarchiv“ mit der Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Website abgeschlossen, auf der die Ergebnisse publiziert und viele der Videos öffentlich einsehbar gemacht werden.
www.videoarchiv-ludwigforum.de

Zudem beschließt eine Ausstellung das Projekt. Nach den vorangegangenen drei Ausstellungen legt „Videoarchiv 04: Die Belgier. Les images immatérielles“ den Fokus auf die frühe belgische Videokunst der 1970er-Jahre, die einen programmatischen Schwerpunkt der Sammlung darstellt.

Zahlreiche belgische Videopioniere wie Leo Copers, Jacques Lennep und Jacques-Louis Nyst, verstanden das damals neue Medium als Experimentierfeld. Sie nutzten die medienimmanenten Eigenschaften des Videos, um die Dialektik des Abgebildeten und seiner Rezeption zu untersuchen. Mittels der Echtzeit und Unmittelbarkeit wurden so der Bildschirm als mediale Leinwand verstanden und die Möglichkeiten der (Selbst-)Präsentation reflektiert.

Herausgegeben am 08.11.2018 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

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