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Fußgängerpassage an Turmstraße wurde neu gestaltet

  • Die Fußgängerunterführung an der Turmstraße zwischen Audimax und Intzestraße/Mensa Academica ist vom Graffiti-Künstler Señor Schnu neu gestaltet worden.
  • Die Fußgängerampeln an den drei Kreuzungen Pont-, Wüllner- und Claßenstraße  sind mit „Robi“-Streuscheiben in grün und rot ausgestattet worden. „Robi“ ist das Maskottchen der RWTH. Er löst die bekannten Ampelfiguren ab.
  • Beide Projekte sind das Ergebnis der engen Zusammenarbeit von Stadt und RWTH Aachen.

Die Fußgängerunterführung an der Turmstraße zwischen Audimax und Intzestraße/Mensa Academica ist in den vergangenen Wochen vom Streetartist  Señor Schnu neu gestaltet worden. Zudem haben die Fußgängerampeln an den drei Kreuzungen an der Turmstraße und am Pontwall neue grüne und rote Streuscheiben erhalten. Auf ihnen ist in Zukunft anstelle der bekannten Ampelfiguren „Robi“, das Robotermaskottchen der RWTH Aachen, zu sehen.

Oberbürgermeister Marcel Philipp und RWTH-Rektor Professor Ulrich Rüdiger präsentierten den neu gestalteten Fußgängertunnel Turmstraße und die neuen „Robi“-Ampeln.

 Fußgängerunterführung Turmstraße

Der Fußgängertunnel an der Turmstraße gehört zum RWTH-Campus Innenstadt. Als Teil der Innenstadt ist der Campus ist ein wichtiger Baustein und somit ein  Schwerpunktthema des Innenstadtkonzeptes der Stadt Aachen. Und das Innenstadtkonzept hat sich zum Ziel gesetzt, öffentliche Räume aufzuwerten. Was lag also näher, als die Unterführung, die seit langem in einem optisch schlechten Zustand war, neu zu gestalten.

Oberbürgermeister Marcel Philipp zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Neugestaltung. „Der Streetart-Künstler Señor Schnu hat der Unterführung in zwei Wochen gestalterischer Arbeit ein ganz neues, freundliches Erscheinungsbild gegeben. Ich danke ihm und allen, die unter nicht ganz einfachen Voraussetzungen dazu beigetragen haben, das Projekt innerhalb kürzester Zeit zu realisieren.“ Er betonte, dass es zwischen Stadt und RWTH seit vielen Jahren einen engen Austausch gerade auch über stadtgestalterische Fragen gebe. „Daraus entstand letztlich die Idee, die Unterführung attraktiver zu gestalten.“

 Dicke Plakattapeten aus bis zu drei Jahrzehnten, Schmierereien, abplatzender Wandputz und verdreckte Ecken prägten das Bild der unterirdischen Passage bisher. Trotz allem wird diese wie kaum eine zweite im Stadtgebiet genutzt. Vor allem die Querverbindung zwischen Audimax und Mensa ist eine wichtige Achse. Bis zu 3500 Personen am Tag sind hier unterwegs.

Ein Wettbewerb war der künstlerischen Wandgestaltung durch Señor Schnu vorausgegangen. Verschiedene Kunstschaffende sind mit Unterstützung des Ludwig Forums aufgerufen worden, ihre Ideen für die Unterführung vorzustellen. Darunter waren die Künstler Dave de Leeuw (Maastricht), Noah Kauertz (Aachen) und Señor Schnu (Berlin). Der AStA der RWTH hatte deren Vorschläge und Ideen im Mai online zur Abstimmung gestellt und mit einer ausgedehnten Instragram-Kampagne begleitet.

 Letztlich konnte sich Señor Schnu als Künstler mit den meisten Stimmen (1057) durchsetzen. Insgesamt wurden 2218 Stimmen abgegeben. Zudem wurde das Projekt von inzwischen über 8300 „Gefällt mir“-Likes begleitet. Der Oberbürgermeister betonte: „Ein besonderer Dank gilt allen drei Künstlern. Mit ihrer Bereitschaft teilzunehmen und mit ihren Ideen haben sie entscheidend dazu beigetragen, dass es einen vielfältigen und qualitativ hochwertigen Wettbewerb und eine moderne Form partizipativer Stadtgestaltung gegeben hat.“ 

Im Mai wurden die Wände des Tunnels professionell gereinigt, verputzt und gestrichen. Vom 1. bis 13. Juni realisierte Señor Schnu seine Ideen in der Unterführung. Im Kern greift Señor Schnus Konzept zwei in der Umfrage häufig genannten Begriffe auf: Diversität & Freundlichkeit. Durch entsprechende Farben, Elemente und Aussagen soll die Unterführung zukünftig eine angenehme

und lebhafte Ausstrahlung haben.

Der Unternehmer Axel Deubner hat das Ganze unterstützt, indem er der Stadt Bauzäune, Gerüste, Leitern, Kabeltrommeln und andere Baumaterialien kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Insgesamt hat die Umgestaltung hat rund 50.000 Euro gekostet.

„Robi“-Ampeln leuchten rot und grün

Die Fußgängerampeln an den drei Kreuzungen Pont-, Wüllner- und Claßenstraße haben neue grüne und rote Streuscheiben erhalten. Auf ihnen ist in Zukunft anstelle der bekannten Ampelfiguren „Robi“, das Robotermaskottchen der RWTH Aachen, zu sehen. Die neuen Robi-Streuscheiben sind ein Geschenk der Stadt Aachen an die RWTH Aachen anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens.

Oberbürgermeister Marcel Philipp sagte bei der Vorstellung der „Robi“-Ampelanlagen: „Die RWTH Aachen ist ein elementarer Bestandteil unserer Stadt. Das 150-jährige Jubiläum ist für uns ein willkommener Anlass, um mit den Robi-Fußgängerampeln die Verbundenheit zwischen RWTH Aachen und Stadt im wahrsten Sinne des Wortes zu signalisieren und zugleich die Sichtbarkeit Aachens als Wissenschaftsstadt zu erhöhen.“ 

Und RWTH-Rektor Professor Ulrich Rüdiger sagte: „Der Robi ist unter unseren Studierenden sehr beliebt. Die neuen Ampeln werden daher bestimmt auf große Begeisterung stoßen. Das ist ein tolles Geschenk zu unserem Jubiläum, über das wir uns sehr freuen.“

Die drei Kreuzungen an Pont-, Wüllner- und Claßenstraße sind dauerhaft mit den neuen Robi-Ampelfiguren und damit über das RWTH-Jubiläumsjahr hinaus umgerüstet worden. Dieser Bereich der Stadt Aachen ist ein zentraler Knotenpunkt der RWTH. Täglich verkehren hier Tausende Studierende auf ihren Wegen zu  Lehrveranstaltungen oder zur Mensa. Aachen positioniert sich damit für alle sichtbar noch stärker als Wissenschaftsstadt.

„Die Ampel ist ein schönes Zeichen dafür, wie gut in Aachen Studierende, die RWTH und die Stadt zusammenarbeiten“, sagte Marc Gschlössl, Vorsitzender des AStA der RWTH Aachen.

Die Idee mit den „Robi“-Streuscheiben geht auf das Wissenschaftsbüro der Stadt Aachen zurück, das die engen Beziehungen zwischen Stadt und Hochschulen pflegt. 

Andere Städte haben das „Mainzelmännchen“ (Mainz), das „Grubenmännchen“ (Gelsenkirchen), Karl Marx (Trier) oder den „Ampelmann“ (Berlin). In Aachen kommt nun „Robi“, das Maskottchen der RWTH Aachen, dazu. Dieser Roboter steht symbolisch für die exzellente Lehre, Forschung und Innovationskraft der RWTH Aachen.

Herausgegeben am 19.06.2020 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
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