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Die psychologische Wirkung von Rassismus

Anlässlich des Tages gegen antimuslimischen Rassismus am 1. Juli und gemeinsam mit den beiden Kommunalen Integrationszentren der Stadt und der StädteRegion Aachen sowie dem Projekt NRWeltoffen lädt das Präventionsprogramm „Wegweiser in der Region Aachen“ am Dienstag, 2. Juli, um 19 Uhr im Foyer der Nadelfabrik am Reichsweg 30 zu einer Veranstaltung zum Thema „Die psychologischen Wirkungen von Rassismus und Diskriminierungen“ ein. Es referiert Professor Dr. Haci-Halil Uslucan, Professor für Moderne Türkeistudien und Integrationsforschung an der Universität Duisburg-Essen und Leiter der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung.

Wir erleben in Deutschland eine deutliche Zunahme an Rassismus und Diskriminierung, die sich in letzter Zeit insbesondere gegen Muslime richtet, reflektieren jedoch zu wenig, was es mit den Betroffenen macht. Die psychologische Forschung zeigt: Erfahrungen von Rassismus und Diskriminierung haben eine Vielzahl von negativen Wirkungen: Sie beeinträchtigen massiv das Selbstwertgefühl der Opfer, fördern depressive Verstimmungen und Rückzugsgefühle und verhindern die gesellschaftliche Teilhabe. Mit Blick auf Bildungskontexte wird kurzfristig die intellektuelle Leistungsfähigkeit gemindert. Langfristig nimmt die Identifikation mit Bildung ab: Vor allem kann eine dauerhafte Fremdabwertung und –diskriminierung auch zur Akzeptanz der negativen Botschaften und zu Selbstabwertungen führen.

Herausgegeben am 26.06.2019 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
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fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
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