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Tanzende Neutrinos

Wie bereichernd das Zusammentreffen von Kunst und Wissenschaft sein kann, zeigt die Licht- und Klangskulptur, die nach fulminanten Präsentationen in Berlin und München in Aachen zum Staunen einlädt. Der Konzeptkünstler und Komponist Tim Otto Roth hat sie erschaffen. Und zwar mit prominenter Aachener Unterstützung. Prof. Christopher Wiebusch und ein Projektteam vom III. Physikalischen Institut B der RWTH haben ihn mit Beobachtungsdaten aus dem Observatorium IceCube versorgt, das zwei Kilometer tief im Eis des Südpols versenkt ist.

Der Künstler hat Aufzeichnungen von Neutrino-Energien in Lichter und Klänge übersetzt, die je nach Position im Raum zu unterschiedlichen Klangfarben verschmelzen. Die Besucher*innen können sich frei in der Installation bewegen und auf diese Weise eine einzigartige Perspektive auf die Geschehnisse im antarktischen IceCube gewinnen. „Die Installation ist unbeschreiblich – einfach sensationell“, zeigt sich Christopher Wiebusch begeistert. „[aiskju:b] hat mir die Daten, die ich schon so viele Jahre kenne, in einer anderen Form vor Augen geführt. Das hat mich erst einmal sprachlos gemacht.“

Das will was heißen. Wenn einer etwas von Neutrinos versteht, dann Wiebusch. Vor einem Jahr wurde er von der Wissenschaftswelt gefeiert: Zusammen mit einem internationalen Forschungsteam hatte er mit Hilfe des IceCube eine Quelle hochenergetischer kosmischer Neutrinos geortet und eine Eruption aufgezeichnet – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Beantwortung der Frage, wo kosmische Strahlung herkommt.

Am Donnerstag, 31. Oktober 2019, veranstaltet das Ludwig Forum Aachen einen Wissenschaftstalk mit Party zur Feier der Ausstellung.

Das Programm:

16.30 Uhr

Bernd Büttgens (Sprecher Stadt Aachen) im Kurzgespräch mit Christopher Wiebusch und seinem Team von der RWTH Aachen

17.00 Uhr

Tandemführung AIS³ / Sammlung

18.00 Uhr

„Wirklichkeit und Welterzeugung“,  Sibylle Anderl im Gespräch mit Tim Otto Roth

Nachdem akademische Spezialisierung Künste und Wissenschaften immer stärker voneinander entfernt hat, kann man heute eine Renaissance des wechselseitigen Interesses beobachten. Die Früchte dieses Interesses präsentieren sich indes höchst unterschiedlich: Von der Nutzung künstlerischer Darstellung für wissenschaftliche Ergebnisvermittlung bis hin zu der Hoffnung, die künstlerische Perspektive könne für die wissenschaftliche Forschung einen echten Mehrwert liefern. Wie also können und sollen Kunst und Wissenschaft sich zueinander verhalten?

Sibylle Anderl studierte Physik und Philosophie in Berlin und promovierte an der Universität Bonn im Fach Astrophysik. Sie ist Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Feuilleton, Ressort „Natur und Wissenschaft“.

19.25 Uhr

Bernd Büttgens (Sprecher Stadt Aachen) im Kurzgespräch mit Christopher Wiebusch und seinem Team von der RWTH Aachen

20.00 – 22.00 Uhr

120-Minuten-Party mit Unterstützung der Freunde des Ludwig Forums, Veranstalter: Junge Freunde

EINTRITT FREI!

Das Programm:

 

16.30 Uhr

Bernd Büttgens (Sprecher Stadt Aachen) im Kurzgespräch mit Christopher Wiebusch und seinem Team von der RWTH Aachen

 

17.00 Uhr

Tandemführung AIS³ / Sammlung

 

18.00 Uhr

„Wirklichkeit und Welterzeugung“,  Sibylle Anderl im Gespräch mit Tim Otto Roth

Nachdem akademische Spezialisierung Künste und Wissenschaften immer stärker voneinander entfernt hat, kann man heute eine Renaissance des wechselseitigen Interesses beobachten. Die Früchte dieses Interesses präsentieren sich indes höchst unterschiedlich: Von der Nutzung künstlerischer Darstellung für wissenschaftliche Ergebnisvermittlung bis hin zu der Hoffnung, die künstlerische Perspektive könne für die wissenschaftliche Forschung einen echten Mehrwert liefern. Wie also können und sollen Kunst und Wissenschaft sich zueinander verhalten?

Sibylle Anderl studierte Physik und Philosophie in Berlin und promovierte an der Universität Bonn im Fach Astrophysik. Sie ist Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Feuilleton, Ressort „Natur und Wissenschaft“.

 

19.25 Uhr

Bernd Büttgens (Sprecher Stadt Aachen) im Kurzgespräch mit Christopher Wiebusch und seinem Team von der RWTH Aachen

 

20.00 – 22.00 Uhr

120-Minuten-Party mit Unterstützung der Freunde des Ludwig Forums, Veranstalter: Junge Freunde

 

EINTRITT FREI!

Herausgegeben am 28.10.2019 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

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Tel.: 0241/432-1309
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