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Laubsaison: Der Aachener Stadtbetrieb befreit Sportplätze

·         Bei der Sportplatzpflege des Aachener Stadtbetriebs sind 15 Mitarbeiter für 34 Sportanlagen im gesamten Stadtgebiet zuständig.

·         Das Aufgabengebiet ist groß. Im Herbst liegt ein Hauptaugenmerk auf der Laubbeseitigung um die Nutzbarkeit und Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

·         Die von den Spielflächen entfernten Blätter landen am Ende des Tages bei der Aachener Stadtgärtnerei.

 

 

Unter dem aufmerksamen Begleitschutz der vier Männer in Orange dreht die Amazone ihre Runde um den Kunstrasenplatz an der Vaalser Straße. Unterstützt von den tragbaren Geräten ihrer Begleiter verschlingt sie haufenweise nasse Blätter und sorgt so wieder für einen sicheren und bespielbaren Sportplatz.

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Die Amazone dreht eine Runde ums Spielfeld und beseitigt das aufgehäufte Laub.

Die Amazone ist ein spezielles Anbaugerät für einen der Traktoren, die von der Sportplatzpflege des Aachener Stadtbetriebs unterhalten werden. Ausgestattet mit den passenden Aufsätzen kann mit ihr der Rasen einer Sportfläche vertikutiert, gemäht oder aber – wie in diesem Fall – das aufgeschichtete Laub eingesammelt, gehäckselt und im bereitstehenden Container geleert werden. Damit sie auch wirklich alle Blätter erfasst, stehen die Kollegen mit vier Laubbläsern bereit, um die Ausreißer wieder auf die richtige Bahn zu bringen. Zuvor war ein zweiter Traktor mit angebautem Laubbläser damit beschäftigt, die tausenden Blätter vom Kunstrasenplatz auf die umgebenden Wege zu befördern, wo sie dann von der Amazone eingesammelt werden können. Mit Kleingeräten haben die übrigen Mitarbeiter bereits alle umliegenden Flächen freigelegt.

 

Laubbeseitigung fünf Tage die Woche

„In der Laubsaison ist eine Mannschaft von fünf Leuten montags bis freitags ausschließlich mit dieser Arbeit beschäftigt“, verrät Andreas Pütz, Teamleiter der Sportplatzpflege. Sie sorgen dafür, dass auf den Aachener Sportplätzen der Spielbetrieb aufrechterhalten werden kann. Das Spielfeld sowie die umliegenden Flächen werden vom Laub befreit – an der Vaalser Straße waren sie zuletzt erst in der vergangenen Woche. „Aber die vielen umliegenden Bäume werfen zurzeit mächtig Blätter ab, da müssen wir dann schneller wieder aktiv werden“, sagt Pütz.

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Haufenweise Blätter sammeln die Mitarbeiter der Sportplatzpflege täglich auf den Sportplätzen in der Stadt.


15 Mitarbeiter kümmern sich um 34 Sportanlagen

Dabei ist die Laubbeseitigung eigentlich nicht die Hauptaufgabe der Mitarbeiter. Für 34 Sportplätze in Aachen sind sie zuständig und täglich unterwegs. Insgesamt 15 Vollzeitkräfte haben sich der Sportplatzpflege verschrieben. Dabei geht es nicht allein um die Spielflächen – egal ob Naturrasen, Kunstrasen oder Tennenplatz ­– sondern auch um die Leichtathletikanlagen (Sprunggruben, Hochsprunganlagen, Hürden und mehr), die Tribünen, Mauern, Zäune und natürlich die Grün- und Pflanzflächen innerhalb der Sportanlagen.

 

Während es an der Vaalser Straße dem Laub an den Kragen geht, sind die weiteren Teams auf den vielen anderen Plätzen unterwegs. Sie kümmern sich parallel um den Gehölzschnitt, reparieren Bänke, tauschen defekte Geräte und Tore aus, oder sanieren auch schon mal komplette Torräume eines Kunstrasenplatzes.

 

Vielseitiges Aufgabengebiet erfordert exakte Planung

Im Computer hat Pütz deshalb eine genaue Übersicht von allen zu erledigenden und parallel stattfindenden Maßnahmen; inklusive der bearbeitenden Teams und benötigten Fahrzeuge und Geräte. Viele Arbeiten sind von der Witterung abhängig und deshalb nur in bestimmten Zeiträumen zu bewältigen, hier ist eine exakte Abstimmung zwingend notwendig. Pütz erklärt: „Ganz leicht verständlich ist dies zum Beispiel beim Säen oder Düngen der Naturrasenplätze. Aber auch das erneuern von Kunstrasen ist nur ab bestimmten Temperaturen möglich, da sonst der Klebstoff nicht haften bleibt.“

 

Bereit ist sein Team aber immer. Schon jetzt liegen Dünger und Saatgut säckeweise im Lager bereit, damit losgelegt werden kann, sobald das Wetter mitspielt. „Dann muss oft schnell reagiert werden“, sagt Pütz. „Im Grunde entscheiden wir jeden Morgen, je nach Witterung, was getan werden kann. Gearbeitet wird aber natürlich bei jeden Wetter.“ Im gesamten Stadtgebiet ist die Mannschaft unterwegs, nicht nur auf den Sportplätzen, sondern ebenso in den städtischen Turnhallen und Schwimmbädern. Hier holen sie defekte Geräte ab und bringen repariertes oder neues Mobiliar wieder zurück. Außerdem stehen ab November im Wochenwechsel jeweils sieben Mitarbeiter in vier Teams für den städtischen Winterdienst auf Abruf bereit.

 

Blätter in Grün- und Pflanzflächen bleiben liegen

Auf der Vaalser Straße sind die Kunstrasenfläche und der umliegende Bereich vor der Mittagspause wieder vom Laub befreit. Bei kleineren Anlagen können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch schon mal zwei Plätze am Tag bearbeiten. Deshalb geht es im Anschluss zum Sportgelände am Hasselholzer Weg. „Das bietet sich an“, sagt Pütz. „Wären wir heute beispielsweise am Branderhofer Weg tätig, mit Kunstrasenplatz, Naturrasenplatz, Laufbahn und größerem Gelände, würde uns diese Anlage natürlich mehr Zeit abverlangen.“

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Sauber und sicher: An der Vaalser Straße ist das Spielfeld wieder frei bespielbar.


Das Laub im Container geht am Ende des Tages zur Stadtgärtnerei, wo es weiterverwertet wird. Die Plätze sind nun wieder frei von Blättern und sicher zu benutzen. Allein in den Grün- und Pflanzflächen, wo es keine Behinderung darstellt, bleibt das Laub liegen und dient als Winterschutz für Pflanzen und Tiere.

Herausgegeben am 22.11.2019 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
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