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Stadtrat beschließt neues kommunales Klimaschutzziel

Der Rat der Stadt Aachen hat am 22. Januar 2020 seinen Beschluss zum Klimanotstand vom 19. Juni 2019 um ein neues und konkretes kommunales Klimaschutzziel ergänzt. Es orientiert sich am Beschluss der internationalen Staatengemeinschaft auf der Klimakonferenz der Vereinten Nationen (UN) in Paris im Jahre 2015. Als erste Stadt in Deutschland berücksichtigt die Stadt Aachen das ihr anteilig verbleibende Restbudget an Treibhausgasen, um die Erderwärmung auf unter zwei Grad, möglichst bei 1,5 Grad zu halten.

Aachen beruft sich dabei auf die von Wissenschaftlern des UN-Weltklimarats IPCC im Sonderbericht 2018 beschriebene und durch den Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung ausgewiesene absolute Menge an Kohlendioxid (CO2)-Emissionen, die noch in die Atmosphäre gelangen darf, um den menschengemachten Anteil am Treibhauseffekt auf 1,5 bis zwei Grad zu begrenzen.

Die Stadt Aachen hat danach ein CO2-Restbudget von 16,3 Millionen Tonnen. Diese Menge wäre im Jahr 2028 erreicht, wenn die Stadt an ihrem bisherigen strategischen Ziel festhält, die CO2-Emissionen von 1990 bis 2030 zu halbieren und ab sofort jährlich um rund 77.000 Tonnen zu reduzieren. Mit dem jüngsten Beschluss des Stadtrats werden somit strategische Etappen und konkrete Maßnahmen erforderlich, die bis dahin den Weg zur CO2-Neutralität ebnen.

Herausgegeben am 23.01.2020 von:

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