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Aachener Flüchtlingsfilme kommen noch einmal ins Kino

Die Filme „Wie geht Deutschland?“ (2014), „Eine Banane für Mathe“ (2015) und „Gemeinsam Einsam“ (2017) sind die drei Teile einer Filmreihe der Regisseure Miriam Pucitta und Michael Chauvistré, die das Leben und den Alltag von geflüchteten Jugendlichen in Aachen zeigt. Im Rahmenprogramm zur Karlspreisverleihung kommen die Filme jetzt noch einmal ins Kino.

„Die eigene Geschichte zu erzählen ist nicht leicht. Ich habe es trotzdem gemacht, weil nur wenige Menschen wissen wer wir sind, was wir machen, und wo wir herkommen“, erzählt Mamin Miah, der in Deutschland sein neues Zuhause gefunden hat. Miah, der aus Bangladesch stammt, ist einer der vielen Geflüchteten, deren Leben und Geschichten in den Filmen thematisiert werden – und das mit großem Erfolg: Die Filme wurden in Kinos, Hörsälen von Universitäten oder Schulen gezeigt, und das in Aachen, über die Eifel, bis nach Frankfurt. „Der Film zeigt, was diese Menschen für ein Mehrwert für unsere Stadt sind“, sagt Hilde Scheidt, Bürgermeisterin der Stadt Aachen, begeistert: „Es lohnt sich, sich mit dem Film und den Menschen auseinander zu setzen. Es sind lebensfrohe, tolle Menschen“.

„Dass nach dem ersten Film noch zwei weitere produziert wurden, ist das Resultat der großen Freude, die wir gemeinsam mit den Geflüchteten bei den Aufnahmen hatten“, erklärt der Regisseur Michael Chauvistré. „Außerdem wurde immer öfter nachgefragt, was aus den Charakteren geworden ist. Deshalb wollten wir die Geschichte weiter erzählen“, ergänzt Hilde Scheidt. Eine „Heimat“ hatten die Filmemacher im Zeitungsmuseum gefunden, wo man bereits für die Feriensiele einen Arbeitsplatz geschaffen hatte, um Filme zu produzieren. Für Udo Krieger vom Museumsdienst der Stadt Aachen die richtige Wahl: „In diesem Haus geht es ja auch um Medien, um die Verbreitung von Nachrichten und Geschichten.“ Ein Film also, in dem geflüchtete Jugendliche ihre Geschichten erzählen, so dort genau richtig.

Vorstellung und Gespräch
Dass die Filme im Rahmenprogramm des Karlspreises gezeigt werden, ist kein Zufall, „denn der Preisträger António Guterres setzt sich für Menschenrechte wie Asyl ein“, erklärt Hilde Scheidt. „Ich gehe natürlich wieder ins Kino und bin schon sehr aufgeregt. Viele von uns sind auch mit dabei“, freut sich Mamin Miah.

Die Vorstellung der drei Filme findet am Sonntag, 19. Mai, um 13 Uhr im Apollo Kino & Bar, Pontstraße 141-194 in Aachen, statt. Im Anschluss an die Vorführungen folgt ein Filmgespräch mit Filmemachern und Protagonisten, moderiert von Bürgermeisterin Hilde Scheidt. Der Eintritt beträgt 3 Euro, eine Anmeldung ist telefonisch unter 0241 432-4998 oder per Mail an museumsdienst@mail.aachen.de erforderlich.

Herausgegeben am 09.05.2019 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
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fax: 0241/28-121
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