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Krimifestival CRIMINALE 2019 in Aachen beendet

Aachen. Die traditionelle Verleihung der Glauser-Preise in fünf Kategorien war der glanzvolle Höhepunkt des diesjährigen Krimifestivals CRIMINALE. Vier Tage lang bildete die Stadt Aachen das Epizentrum der deutschsprachigen Spannungsliteratur. Rund 250 Autorinnen und Autoren, darunter Klaus-Peter Wolf, Elisabeth Hermann, Simone Buchholz, Nina George und Wilsberg-Erfinder Jürgen Kehrer, aber auch Verleger, Lektoren, Buchhändler, Kriminalbeamte, Blogger und Fans nutzten die CRIMINALE ausgiebig für Lesungen, Erfahrungsaustausch, Podiumsdebatten, Branchendialog und Fortbildung. Zum 33. Mal kürte die Autorinnen- und Autorenvereinigung DAS SYNDIKAT die besten Krimis des Vorjahres. Als bester Roman wurde Oskar von Max Bronski ausgezeichnet. 

Vom 10. bis zum 13. April 2019 gastierte die CRIMINALE in Aachen mit über 40 Fach- und Publikumsveranstaltungen. Dabei ging es um Themen wie etwa Verlagsverträge, Bühnenpräsenz, Kampftechniken oder auch die „Aufgaben des Bundeskriminalamts“. Die Benefizlesung mit Klaus-Peter Wolf, dem derzeit erfolgreichsten deutschsprachigen Krimiautoren, erlebten rund 350 Personen im Krönungssaal des Aachener Rathauses. Die Einnahmen kamen dem Weißen Ring Aachen und der Obdachlosenarbeit der Schervier-Stube Aachen zu Gute.

Unter dem Motto „Digitale Intelligenz: Wer steuert die Gesellschaft?“ lud das Syndikat gemeinsam mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Nordrhein-Westfalen zum Parlamentarischen Abend im Forum M. der Mayerschen Buchhandlung ein. Abgeordnete des Deutschen Bundestages, des NRW-Landtages und des Stadtrates Aachen diskutierten mit regionaler Kulturbranche und SchriftstellerInnen im persönlichen Dialog die Folgen der Digitalisierung auf demokratische Prozesse, Kulturwirtschaft und regionalen Topos. „Wir brauchen jetzt Visionen und Regeln für eine integre digitale Gesellschaft der Zukunft. Welche Werte, welche ethischen Maßstäbe sollen gelten, welche müssen neu definiert, welche verteidigt werden? Hier darf die Politik sich nicht von Wirtschaftsunternehmen treiben lassen“, so Nina George, internationale Bestsellerautorin und Mitglied des Fachausschuss Urheberrecht im Deutschen Kulturrat. 

Höhepunkt der CRIMINALE war die große Preisverleihungs-Gala des SYNDIKATS am 13. April 2019. In den einzelnen Kategorien waren jeweils fünf Kandidatinnen bzw. Kandidaten nominiert. Durch das Programm führten die Krimiautoren Sandra Lüpkes und Ralf Kramp. Die musikalische Umrahmung lag beim Krimi-Kabarettisten Sascha Gutzeit und dem C-String-Quartett. Auszüge aus den prämierten Texten las Schauspieler Roland Jankowsky, bekannt als „Overbeck“ aus der ZDF-Serie „Wilsberg“. 

Die Gewinner des Glauser-Preises 2019 sind:

Preisträger in der Sparte „Kriminalroman“: Max Bronski: „Oskar
Preisträger in der Sparte „Debüt-Kriminalroman“: Jonas Guthenrath: “Skorpione”
Preisträger in der Sparte „Kurzkrimi“: Almuth Heuner: “Schwarzes Erbe” aus der Anthologie “Zechen, Zoff und Zuckerwerk”
Preisträger des Hansjörg-Martin-Preises (Kinder- und Jugendkrimi): June Perry: White Maze

Der Friedrich-Glauser-Preis in Würdigung für den engagierten Einsatz für die Kriminal­literatur („Ehrenglauser“) 2019 geht an den Juister Buchhändler und Literatur-Aktivisten Thomas Koch. Damit würdigt das Syndikat sowohl die Einrichtung des Krimi-Stipendiums „Tatort Töwerland“ als auch die Organisation des gleichnamigen Krimi-Festivals. Rund 50 Krimiautorinnen und -autoren konnten aufgrund seiner Initiative bislang auf Juist leben und arbeiten.

Herausgegeben am 15.04.2019 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
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