Inhalt



Blickpunkt Aachen: Stadt stellt Immobilienbericht 2016 vor

Blickpunkt Aachen: Stadt stellt Immobilienbericht 2016 vor

  • Bedeutsame Projekte und aktuelle Entwicklungen: Auf 44 Seiten spiegelt der Geschäftsbericht die Arbeitsergebnisse des Fachbereichs Immobilienmanagement wider.
  • Die Stadt Aachen hat im zurückliegenden Kalenderjahr 18 Grundstücke für 4,3 Millionen Euro gekauft und 46 Grundstücke für 11,7 Millionen Euro verkauft.
  • Aktuelle Projekte wie das Altstadtquartier Büchel oder die Quartiersentwicklung Burggrafenstraße/Wiesental im Rahmen des Projekts Soziale Stadt Aachen-Nord werden dargestellt.
Bild Stadt Aachen
Stellten den Immobilienbericht 2016 vor: (v.l.) Proessor Dr. Manfred Sicking (Beigeordneter für Wirtschaftsförderung, Soziales und Wohnen), Rolf Frankenberger (Leiter des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration), Bürgermeister Norbert Plum (Vorsitzender des Wohnungs- und Liegenschaftsausschusses), Sabine Hefferan (Immobilienmanagement) Edmund Feiter (Leiter des Fachbereichs Immobilienmanagement), und Gerd Bussen (stellvertretender Leiter des Fachbereichs Immobilienmanagement). Foto: Stadt Aachen / Angelina Thelens

„Blickpunkt Aachen“: Der Titel des Immobilienberichts 2016 macht es gleich deutlich. Die Stadt Aachen ist ein attraktiver und begehrter Standort. Menschen, die in Aachen wohnen wollen, nehmen die Stadt ebenso in den Blick wie Unternehmen, die auf der Suche nach Gewerbeflächen einen Blick auf Aachen geworfen haben. Die hohe Nachfrage stellt alle Akteure aber zugleich vor große Herausforderungen. Denn der Platz im rund 16.000 Hektar großen Stadtgebiet ist begrenzt. Auf 44 Seiten spiegelt nun der aktuelle Geschäftsbericht, der die Arbeit des städtischen Fachbereichs Immobilienmanagement dokumentiert, die seit Jahren anhaltenden Trends wider und gibt Auskunft über bedeutsame Projekte und Entwicklungen in Aachen.

Professor Dr. Manfred Sicking (Beigeordneter für Wirtschaftsförderung, Soziales und Wohnen), Bürgermeister Norbert Plum (Vorsitzender des Wohnungs- und Liegenschaftsausschusses), Edmund Feiter (Leiter des Fachbereichs Immobilienmanagement), Rolf Frankenberger (Leiter des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration) und Gerd Bussen (stellvertretender Leiter des Fachbereichs Immobilienmanagement) haben am Montag, 25. September, den Immobilienbericht 2016 im Rahmen eines Pressegesprächs im neuen Hotel Hampton by Hilton an der Krefelder Straße vorgestellt. Zuvor ist der Bericht bereits vergangene Woche der Politik im Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss präsentiert worden.  

Thema Wohnen bleibt ein Schwerpunkt

Vor allem das Thema Wohnen ist dabei ein ganz großes und wichtiges in und für die Stadt, insbesondere der öffentlich geförderte Wohnungsbau. Denn der Wohnungsmarkt bleibt in Aachen unverändert angespannt, nicht zuletzt wegen der seit Jahren steigenden Studierendenzahlen sowie der in Aachen lebenden Flüchtlinge, die zunehmend eine dauerhafte Wohnung auf dem freien Wohnungsmarkt suchen.  „Aus vielerlei Sicht wird uns daher das Thema Wohnen und Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Zukunft weiter intensiv beschäftigen“, ist sich Manfred Sicking sicher. „Vor allem der öffentlich geförderte Wohnraum muss kontinuierlich gestärkt werden“, ergänzte Norbert Plum. Daher packe die Politik kein Baugebiet mehr an, bei dem nicht zwischen 20 bis 40 Prozent öffentlich geförderter Wohnungsbau umgesetzt werde, so der Vorsitzende des Wohnungs- und Liegenschaftsausschusses. Besonders hervorzuheben sei in diesem Zusammenhang zum Beispiel das neue Quartier „Guter Freund“ in Rothe Erde, bei dem sogar 70 Prozent der Wohnungen öffentlich gefördert werden und die Mieten entsprechend auch für Menschen mit kleineren Geldbeuteln bezahlbar blieben. „Wir brauchen intelligente Lösungen“, sagte Rolf Frankenberger. Daran arbeite man in Aachen mit großem Einsatz. So sind im vergangenen Jahr rund 150 neue Wohngebäude hinzugekommen. Der Bestand lag 2016 somit bei 39.511 (2015: 39.362 Wohngebäude).

Büchel: Verhandlungen mit Eigentümern laufen

Der Immobilienbericht schildert detailliert aktuelle und geplante Bauprojekte sowie viele weitere Maßnahmen in Aachen: Zentral ist dabei neben den zahlreichen Maßnahmen im Bereich Wohnen (u.a. geplantes Neubaugebiet Karl-Kuck-Straße in Brand, Entwicklung des neuen Baugebiets in Haaren oder der Quartiersentwicklung Burggrafenstraße/Wiesental im Rahmen des Projekts Soziale Stadt Aachen-Nord) sicherlich auch die künftige Entwicklung des Altstadtquartiers Büchel. Dort hat die Stadt in 2016 ihr Vorverkaufsrecht aufgrund einer entsprechenden Satzung bereits für ein Objekt ausgeübt und das Eigentum an dem vermieteten Gebäude erworben. Für drei weitere Objekte in diesem Bereich wurden vertragliche Vereinbarungen mit den neuen Käufern abgeschlossen, um die politisch beschlossenen Pläne für den Büchel auf Grundlage des städtebaulichen Entwurfs des Büros Chapman Taylor umsetzen zu können. Weitere Eigentümer haben zwischenzeitlich der Stadt ihre Objekte zum Kauf angeboten. Die Verhandlungen laufen derzeit.

Ein ebenso wichtiger Faktor ist die Entwicklung Aachens als attraktiver Gewerbestandort. Als Dezernent für Wirtschaftsförderung weiß Sicking um die Schwierigkeiten in diesem Feld. „Wagen wir den Blick in die Zukunft, werden wir in sieben, acht Jahren womöglich über zu wenige Gewerbeflächen verfügen.“ Umso wichtiger sei es daher, neue Ansätze zu finden. Eine Möglichkeit mit Potenzial sieht die Stadt dabei im „Recycling“ von alten Industrie- und Gewerbestandorten. „Wollen wir Unternehmen in Aachen halten, müssen wir Flächen zur Verfügung stellen können. Das wird eine große Herausforderung in den kommenden Jahren“, betonte Sicking. Auch interkommunal müsse man sicherlich noch enger zusammenarbeiten, um zusätzliche Gewerbeflächen zu entwickeln, Unternehmen in der Region zu halten und somit Arbeitsplätze zu halten oder bestenfalls neue zu schaffen.

Einen Boom verzeichnet seit Jahren die Hotelbranche in Aachen. Über eine Million Übernachtungen pro Jahr wurden jüngst in der Kaiserstadt gezählt. „Neue Standorte wie zum Beispiel das Hampton by Hilton sind enorm wichtig, um den Menschen, die nach Aachen kommen, entsprechende Angebote machen zu können“, berichtete Edmund Feiter. An der Krefelder Straße habe die Zusammenarbeit vorbildlich funktioniert, und zwar zwischen allen Akteuren. „Hier waren Aachener Investoren, Aachener Architekten und Aachener Unternehmen involviert“, zog Feiter eine positive Bilanz des abgeschlossenen Projekts. Seit Anfang Juli 2017 ist das 164-Zimmer-Hotel geöffnet. 20 Mitarbeiter zählt das Haus und ist mit den ersten Monaten in Aachen sehr zufrieden. Weitere Hotelprojekte, allen voran der Motel-One-Bau gegenüber vom Stadttheater, werden derzeit in Aachen realisiert oder befinden sich in Planung.

Im abgelaufenen Kalenderjahr hat die Stadt Aachen bis zum Stichtag 31. Dezember 2016 insgesamt 18 Grundstücke für einen Gesamtwert von 4,3 Millionen Euro gekauft sowie 46 Grundstücke für 11,7 Millionen Euro verkauft, wie Gerd Bussen im Rahmen der Pressekonferenz mitteilte. Viele weitere Informationen und Projekte finden Sie im aktuellen Immobilienbericht 2016, der online unter www.aachen.de/immobilienbericht aufrufbar ist.

Herausgegeben am 25.09.2017 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

Pressekontakt

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
Mail

Twitter Logo

Facebook Logo instagram Google+ Logo