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Bill Perlmutter - Through a Soldier’s Lens: Europe in the Fifties

Das Centre Charlemagne – zwischen Dom und Rathaus – präsentiert mit der Ausstellung Through a Soldier’s Lens – Europe in the Fifties Arbeiten des in New York lebenden Fotografen Bill Perlmutter.

Im Dezember 1954 besteigt der damals 22-Jährige einen Truppentransporter nach Deutschland, um für US-amerikanische Armeemagazine zu arbeiten. Zuvor hat er die USA nie verlassen und reist mit einer Vorstellung von Europa an, wie er es aus Filmen und der Literatur kennt.

Zwar sind die Spuren des Krieges knapp zehn Jahre nach dessen Ende noch überall sichtbar, doch interessiert sich der junge Fotograf in erster Linie für die Menschen, die sich trotz aller Entbehrungen wieder in ihrem Alltag eingerichtet haben. Voller Neugier und mit großer Empathie hält Perlmutter Szenen und Momente des Alltagslebens fest, in Deutschland, aber auch Frankreich, Italien, Spanien und Portugal, wo er sich in den nächsten beiden Jahren aufhält. Er findet die „wunderbaren Orte“, von denen er gelesen hatte, kann manches Vorurteil revidieren und unerwartete Eindrücke gewinnen.

Bill Perlmutters Werk reflektiert eine Zeit des Neuanfangs und wie auch des Beharrens, festgehalten in den Gesichtern, Gesten und Haltungen der Menschen. Besonders in den Kindern findet er seine Protagonisten, die mit großer Unbefangenheit vor der Kamera agieren. Die Bühne ihrer Aufführungen sind die Straßen, Plätze und Parks. Hier stößt Perlmutter auf eine Fülle von Sujets und erlaubt sich in Bildausschnitt und Perspektive bisweilen humorvolle Kommentare.

Das Gespür für den richtigen Augenblick zwischen Nähe und Distanz kennzeichnet die Arbeiten Perlmutters auch nach mehr als 60 Jahren seit ihrer Entstehung. Die Ausstellung Through a Soldier´s Lens - Europe in the Fifties zeigt mit 80 Arbeiten eine Auswahl seiner 6 x 6 Rolleiflex Aufnahmen aus den Jahren 1954-1956.

Bill Perlmutter wurde am 5. September 1932 in New York geboren. Nach einem Studium der Filmtechnik und ersten fotografischen Arbeiten in New York schloss er 1954 sein Fotografiestudium an der Army Signal Corps School in Fort Monmouth, New Jersey, ab. Nach seiner zweijährigen Tätigkeit als angestellter Pressefotograf für Zeitschriften der US-Armee arbeitete Perlmutter ab 1958 als freier Fotograf. In fast sechs Jahrzehnten hat er weltweit fotografiert und seine Bilder wurden in zahlreichen Magazinen und Bildbänden veröffentlicht. Perlmutters Fotos sind in diversen US-amerikanischen Museumskollektionen vertreten, u.a. in den New Yorker Sammlungen des Museum of Modern Art, The Whitney Museum of American Art, The Smithsonian Museum und The Museum of the City of New York.
Heute lebt und arbeitet Bill Perlmutter in New York City.

In Zusammenarbeit mit der Galerie Hilaneh von Kories Berlin und dem Suermondt-Ludwig-Museum Aachen.

Kuratorin der Ausstellung: Sylvia Böhmer

Herausgegeben am 09.05.2019 von:

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Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
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