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Beleuchtungsaktion: „Sehen und gesehen werden“

Schwache Lichter, durchrutschende Dynamos bei Nässe, abgerissene Kabel, durchgebrannte Glühbirnen oder ein durch Rost oder Lack durchbrochener Stromkreis – die Tücken der Beleuchtung kennen sicher viele Radfahrer.
„Gerade jetzt, wo die dunkle Jahreszeit beginnt, ist es wichtig die Kinder auf die Notwendigkeit von ‚sehen und gesehen werden‘ hinzuweisen“, erläutert Dr. Stephanie Küpper, Projektleiterin der Kampagne „FahrRad in Aachen“ im Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen. Noch immer sind knapp 40 Prozent der Radfahrer bei Dunkelheit mit mangelhafter oder ohne Beleuchtung unterwegs. Wer auf dem Rad als gleichberechtigter Verkehrsteilnehmer wahrgenommen werden möchte, braucht ein funktionierendes Licht am Fahrrad.

Aus diesem Grund holt die städtische Kampagne „FahrRad in Aachen“ jedes Jahr die Aktion „Sehen und gesehen werden“ von der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Kreise und Gemeinden in NRW e.V. (AGFS) nach Aachen. Es handelt sich um eine Aktion, bei der die beiden Funktionen der Fahrradbeleuchtung „sehen und gesehen werden” eindrucksvoll und aktiv erlebt werden können. Da die dunkle Jahreszeit vor der Tür steht, tourt die Aktion nun in NRW durch zahlreiche Schulen.

„Ein wichtiger Bestandteil unserer Kampagne ist die Arbeit an Schulen, um dort die Verkehrssicherheit zu erhöhen“, so Küpper weiter. Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse der Gesamtschule Brand sowie die 2. bis 4. Klassen der Grundschule Brander Feld hatten die Gelegenheit die „Black Box“ mit den drei Themenmodulen zu erforschen. Diese behandeln das Thema „Fahrradbeleuchtung” umfassend und rücken die Aspekte des „Gesehen werden” stärker ins Blickfeld.

Für die Gesamtschule Brand passt die Ausstellung perfekt in ihr Konzept der Verkehrserziehung. „Uns ist wichtig, dass die Kinder sicher zur Schule kommen“, so Schulleiter Dr. Andreas Lux. Mit dem Verkehrsunterricht und Radfahrtraining der Kampagne „FahrRad in Aachen“ und dem Bustraining in Kooperation mit Polizei und ASEAG finden im 5. Schuljahr bereits wichtige Bausteine statt, die nun im 6. Schuljahr eine wichtige Ergänzung erfahren. In der Ausstellung erleben die Kinder sehr eindrücklich, wie wichtig sehen und gesehen werden im Straßenverkehr ist.

Das Modul „Sehen und gesehen werden – besser geht’s nicht” hat das Ziel, den Schülern die Bestandteile der Fahrradbeleuchtung, die nach §67 der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) vorgeschrieben sind, aufzuzeigen. Anhand der Fahrrad-Beleuchtungs-Checkliste sollten die Mängel durch die Schüler erkannt und diskutiert werden. Neben dem „Sehen” spielt das Thema „Gesehen werden” eine mindestens ebenso wichtige Rolle für die Teilnahme am Straßenverkehr. Bei Dämmerung, Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen vermindert sich die Sehschärfe des Menschen um bis zu 80%. Viele Informationen aus dem Straßenumfeld gehen so verloren. Aus diesem Grund hat dieses Modul zum Ziel den Schülern die Bedeutung und Wirkungsweise von reflektierenden Materialien näher zu bringen. Das Modul „Reparaturkurs – Tipps und Tricks zur Selbsthilfe” hat das Ziel, den Schülern mögliche Mängel an der Fahrradbeleuchtung aufzuzeigen und durch einfache Reparaturen zu beheben.

Seit 2008 unterstützt die städtische Kampagne „FahrRad in Aachen“ die Lehrerinnen und Lehrer an Aachener Schulen in der Verkehrs – und Mobilitätserziehung. Mit verschiedenen Projekten und Aktionen werden die Kinder fit für den Straßenverkehr gemacht. „Für eine selbständige Mobilität ist es wichtig, dass sich die Kinder im Straßenverkehr sicher fühlen“, so Küpper.

Herausgegeben am 17.12.2018 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
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