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Alte Akkus und Elektrogeräte: Das empfiehlt die Feuerwehr

Seit dem gestrigen Mittwoch (29. August 2018) steht fest: Die Ursache für den Großbrand in einer Lagerhalle im Aachener Osten war ein ausgedienter Akku. Nach intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei, in die auch ein
Brandsachverständiger einbezogen wurde, stellte sich heraus, dass circa 30 Kubikmeter Elektroschrott, der kurz zuvor angeliefert worden war, in der Halle selbständig in Brand geriet. Als Auslöser kommt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein noch unter (Rest-)Spannung stehender Akku in Betracht.

Elektroschrott im Allgemeinen und die Frage der korrekten Entsorgung von Akkus nimmt seit Jahren zu. Vor dem Hintergrund des Großfeuers in Aachen weist die Feuerwehr daher eindrücklich auf Folgendes hin: Alte Akkumulatoren, Batterien von Laptops oder ähnliche Geräte können selbst im Ruhezustand oder bei längerer
Nichtinbetriebnahme eines Gerätes noch eine erhebliche Gefahrenquelle darstellen. Diese Stromquellen können durch die Energie, die sich noch in den Geräten findet, einen Brand auslösen. Es wird deshalb dringend angeraten, die Herstelleranweisung für die Aufbewahrung und die Außerbetriebnahme von Laptop-Batterien, Handy-Akkus und ähnlichen Geräten gründlich zu studieren und die Geräte gemäß diesen Vorschriften zu entsorgen.

Ergänzend dazu verweist die Feuerwehr der Stadt Aachen auf Empfehlungen des Bundesumweltamtes
(Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-denalltag/
elektrogeraete/lithium-batterien-akkus#textpart-2
):

Richtige Entsorgung: Werfen Sie Lithium-Batterien und Lithium-Akkus – wie alle anderen Batterien und Akkus auch – nie in den Hausmüll, sondern in die Batterie-Sammelboxen im Handel. Verbraucherinnen und Verbraucher sind hierzu gesetzlich verpflichtet. Sammelboxen müssen überall dort vorhanden sein, wo Batterien verkauft werden. Die getrennte Sammlung hält zum einen die Schadstoffe aus Hausmüll und Umwelt fern. Zum anderen ermöglicht sie die
Verwertung der Batterien und damit die Rückgewinnung wertvoller Stoffe wie zum Beispiel Stahl, Zink und Nickel.

Kleben Sie bei lithiumhaltigen Batterien und Akkus vorher die Pole ab, um einen Kurzschluss zu vermeiden. Bei der Entsorgung von Elektroaltgeräten wie Fotoapparaten oder Laptops sollten vorher die Batterien entnommen werden.

Auch bei Lithium-Batterien gilt: Wann immer möglich sollten bei mobilen Geräten Akkus den nicht wiederaufladbaren „Weg-Werf-Batterien“ vorgezogen werden.

Herausgegeben am 30.08.2018 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

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