Inhalt



FAQ Sandhäuschen

Bitte beachten Sie die Aktualisierung vom 19.11.2015 in roter Farbe!!!

Bitte beachten Sie die Aktualisierung vom 25.11.2015 in blauer Farbe!!!!

Bitte beachten Sie die Aktualisierung vom 17.12.2015 in grüner Farbe!!!

1. Fragen zum Verfahren

Nach welchen Kriterien wurden die 30 Interessenten zur Informationsveranstaltung eingeladen?

Die Einladung erfolgte in der Reihenfolge des Bewerbungseingangs im Rahmen der allgemeinen Angebote der Stadt Aachen (Interessentenliste). Von dieser Interessentenliste wurden die ersten 30 Bewerber eingeladen.

Wie muss sich ein sogenannter „externer“ Interessent bewerben?

Für den „externen“ Interessent gelten die gleichen Bedingungen. Sie können sich mit allen geforderten Unterlagen ab dem 30.11.2014, 20.00 Uhr per mail bei der Stadt Aachen bewerben. In den Unterlagen ist auf alle Fälle der Baupartner aus der Interessentenliste zu nennen.

Nach welchen Kriterien werden die Bewerber ausgesucht?

  1. Baugemeinschaften vor Einzelbewerber
  2. Baugemeinschaften aus dem „internen“ Interessentenkreis (Informationsveranstaltung) vor Baugemeinschaften mit „externen“ Bewerbern
  3. Zeitpunkt des Eingangs der Bewerbung ab dem 30.11.2014, 20:00 Uhr

Da noch keine Erfahrungen mit einem derartigen Verfahren gegeben sind, bitten wir um Verständnis, dass möglicherweise bei der Auswertung der Eingänge auch weitere, städtebauliche Kriterien hinzugezogen werden müssen.

Warum gibt es keine Familienförderung?

Die Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg, der Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss und der Planungsausschuss der Stadt Aachen haben beschlossen, für das Baugebiet ausschließlich Bewerber zu berücksichtigen, die sich zur Eigennutzung verpflichten und die Grundstücke zum Bodenrichtwert von 360,00 €/m² erschließungsbeitragsfrei zu verkaufen. Eine Kaufpreisermäßigung für Familien mit Kindern ist nicht vorgesehen.

Wie wird die Finanzierbarkeit nachgewiesen?

In einem formlosen Schreiben erklärt  der Bewerber wahrheitsgemäß, dass sowohl der Grundstückskaufpreis als auch die Baukosten finanziert werden können. Die Bestätigung einer Bank ist nicht erforderlich.

Was ist mit dem „maximalen Grundstückspreis“ gemeint?

Damit ist der Kaufpreis ohne Nebenkosten gemeint, den der Bewerber maximal für das Grundstück ausgeben will oder kann.

Warum werden die geneigten Grundstücksflächen der nördlichen Doppelhausgrundstücken nicht mit einem geringeren Bodenpreis bewertet?

Es ist ein einheitlicher Grundstückskaufpreis von 360,00 €/m² für alle als „allgemeines Wohngebiet“ festgesetzten Flächen unabhängig von ihrem Gefälle vorgesehen.

Wer bezahlt die Kosten für eine Geländeaufschüttung?

Die Kosten für evtl. erforderliche Geländeaufschüttungen bezahlt der Käufer ebenso wie die Kosten für die Entsorgung des anfallenden Aushubmaterials.

Kann der Raum im Familienzentrum für Besprechungen im Rahmen der Vermarktung Sandhäuschen gemietet werden?

Ja, die Ansprechpartnerin hierfür ist Frau Ute Maintz Tel.: 432 8523 erreichbar vormittags oder per mail: ute.maintz@mail.aachen.de

Die Raummiete beträgt 14,50 €/Std. Wenn es sich um eine städtische Veranstaltung handelt, ist der Raum konstenfrei. In diesem Fall ist ein/e Ansprechpartner/in der Stadt zu benennen.

Werde ich von der Warteliste gelöscht, wenn ich nun keine Bewerbung abgebe?

Nein, solange ein Kauf eines Grundstückes nicht erfolgt, bleibt der Name auf der Warteliste.

Muss das Haus die Anforderungen eines kW-55 Haus erreichen?

Seit dem 01.05.2014 gilt für Gebäude die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014). Ab dem Jahr 2016 erhöht diese Verordnung den energetischen Standard für Neubauten, für die ab dem 01.01.2016 ein Bauantrag gestellt wird. Abhängig vom Zeitpunkt der Bauantragstellung sind die jeweiligen Anforderungen der EnEV 2014 von jedem Bauherren einzuhalten.
Bei den Verkäufen der Baugrundstücke im Baugebiet Sandhäuschen wird in den Kaufverträgen zudem vereinbart, dass die zu errichtenden Wohngebäude die energetischen Anforderungen an den Standard eines KfW-Effizienzhauses-70, bezogen auf die EnEV 2009, erfüllen müssen.

2. Fragen zu den Grundstücken und Häusern

Sind die Grundstücke bereits parzelliert?

Nein, es wurde eine Parzellierung noch nicht vorgenommen. Die vorgestellte Aufteilung der Grundstücke erfolgte auf der Grundlage des städtebaulichen Konzeptes. Änderungen sind im Rahmen des Bebauungsplanes möglich.

Welche Hausbreiten sieht das städtebauliche Konzept vor?

Die Tiefe der Baufelder beträgt bei den Reihenhäuser 13,0 m und bei den Doppelhäuser 14,00 m, die Breiten der Baufelder (überbaubare Fläche) stellen sich wie folgt dar:

Doppelhäuser 1/2, 3/4, 5/6 und 7/8: Gesamtbreite 15,00 m, Einzelhaus: 7,5 m

3er Reihenhaus 9/10/11: Gesamtbreite 24,00 m, Einzelhaus: 8,0 m

3er Reihenhaus 12/13/14: Gesamtbreite 22,50 m, Einzelhaus: 7,5 m

4er Reihenhaus 15/16/17/18: Gesamtbreite 30,00 m*, Einzelhaus: 7,5 m

*im B-Plan ist für die überbaubare Fläche ein Baufeld von 33,0 m Breite festgesetzt. Aufgrund der Errichtung von öffentlichen Stellplätzen am Ende der Straße kann jedoch eine Tiefgaragenzufahrt nicht an das Ende des Grundstücks gelegt werden. Ob das gesamte Baufeld genutzt werden kann, hängt davon ab wo eine Zufahrt zum Gelände beabsichtigt ist. Das städtebauliche Konzept schlägt 30,0 m vor mit einer seitlichen Zufahrt zu einer Tiefgarage.

Die Hausbreiten sind in geringfügigem Maße veränderbar. Wenn sich alle Bewerber einer Zeile oder dem Doppelhaus einig sind, können Sie auch andere Einteilungen vornehmen. Z.B. könnte ein Doppelhaus aus einem 8,0 m und einem 7,0 m breiten Gebäude bestehen. Allerdings halten wir eine geringere Breite als 6,0 m für nicht sinnvoll.

Welche Grundstückstiefen und -breiten wurden anhand des städtebaulichen Konzeptes angesetzt?

Es handelt sich um ungefähre Maße. Bei der Ermittlung der Flächen wurde auf- und abgerundet.
Doppelhaus 1 und 2: Tiefe ca. 28,5 m, Breite ca. 16,0 und 13,5
Doppelhaus 3 und 4: Tiefe ca. 28,5 m, Breite ca. 16,0 und 13,5
Doppelhaus 5 und 6: Tiefe ca. 31,0 m, Breite ca. 16,0/12,5 und 13,5
Doppelhaus 7 und 8: Tiefe ca. 23,0 m, Breite ca. 11,5 und 13,5
Reihenhaus 9,10,11: Tiefe ca. 25,0 m, Breite Endhäuser 8,0 + 3,0, Mittelhaus 8,0
Reihenhaus 12,13,14: Tiefe ca. 28,5 m, Breite Endhäuser 7,5 + 3,0, Mittelhaus 7,5
Reihenhaus 15,16,17,18: Tiefe ca. 23,0 bis 26,0 m, Endhäuser 7,5 + 3,0/10,0, Mittelhäuser 7,5

Kann ich eine Einliegerwohnung in das Einfamilienhaus einrichten?

Ja, das ist möglich. Allerdings muss für die Einliegerwohnung ebenfalls ein Stellplatz nachgewiesen werden. Eine Ablöse des Stellplatzes ist nicht möglich. Der Stellplatz für die Einliegerwohnung muss separat anfahrbar sein und kann nicht vor der Garage nachgewiesen werden. Weitere Möglichkeiten sind innerhalb der überbaubaren Fläche und ausschließlich nicht überdachte Stellplätze in den rückwärtigen Bereichen der Doppelhäuser (Baumschutz beachten). Auf den Garagenflächen können z.B. mechanische Parksysteme für die Unterbringung von zwei PKWs übereinander vorgesehen werden.

Ist eine horizontale Teilung der Häuser möglich?

Bei einer Aufteilung je Geschoss würden z.B. 3 Wohneinheiten in einem Gebäude entstehen. Diese Möglichkeit widerspricht den schriftlichen Festsetzungen des Bebauungsplanes, wonach je Gebäude nur maximal 2 Wohneinheiten zulässig sind. Horizontale Teilungen können trotzdem für Baugemeinschaften sinnvoll sein.

Es bestehet daher von Seiten des Fachbereichs Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen die Absicht die widersprechende Festsetzung in einem vereinfachten Änderungsverfahren entsprechend anzupassen. Diese Änderung muss durch den Rat beschlossen werden und kann somit zum jetzigen Zeitpunkt nicht garantiert werden.

Ist in den oberen Geschossen der Häuser im Baugebiet Sandhäuschen eine freie Sicht gegeben?

Bei der umgebenden Bebauung handelt sich um ein- und zweigeschossige Einfamilienhäuser mit Satteldach. Sicherlich kann sich je nach Lage ein freies Blickfeld zwischen den Bestandshäusern und z.T. über die Häuser ergeben. Die Gebäude des Baugebietes Sandhäuschen überragen jedoch die Bestandsgebäude nicht wesentlich.

Ein freies Sichtfeld ergibt sich in Richtung Norden zu den Sportplätzen. Der Bebauungsplan setzt Obergrenzen für den First und die Traufe der Häuser fest. Diese liegen entsprechend dem Geländeverlauf bei den Doppelhäusern 4 m höher als bei den Reihenhäusern. Je nach Auslastung der Höhen kann somit vom obersten Geschoss der Doppelhäuser über die Reihenhäuser hinweggesehen werden.

Wie hoch darf ein Haus sein und wieviel Geschosse dürfen gebaut werden?

Der Bebauungsplan setzt für die Gebäude zwei Vollgeschosse fest. Zusätzlich werden Höhen für die Traufe und für den First festgesetzt, die nicht überschritten werden dürfen. Diese Höhen sind so gewählt worden, dass ein drittes Geschoss möglich ist, wenn dieses kein Vollgeschoss ist. Bei einem Flachdach wird das oberste Geschoss als kein Vollgeschoss gewertet, wenn die Grundfläche des obersten Geschosses 2/3 des darunterliegenden Geschosses nicht überschreitet und 1,0 m zurückspringt. Dieses Geschoss wird als Staffelgeschoss bezeichnet.

Es besteht von Seiten des Fachbereiches Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen die Überlegung die Festsetzung zum Staffelgeschoss so zu ändern, dass auf der Eingangsseite / Nordseite und auf der Giebelseite der Rücksprung von 1,0 m nicht erforderlich wird. Hierfür wird eine vereinfachte Änderung erforderlich, die der Rat beschließen muss. Daher kann zum jetzigen Zeitpunkt diese Möglichkeit noch nicht garantiert werden.

Legt der Bebauungsplan die Lage der Dachterrassen fest?

Nein, Dachterrassen werden nicht festgelegt. Der Bebauungsplan legt lediglich die Dachneigung und die Richtung der Neigung fest. Das oberste Geschoss muss als Staffelgeschoss mindestens einen Meter zurückspringen. Damit kann sowohl im Eingangsbereich als auch auf der Gartenseite und bei Endhäusern, sogar an der Giebelseite Dachterrassen eingerichtet werden. Um ein Gesamtbild des Gebäudes zu erhalten, sind jedoch diese Rücksprünge mit der Planung der angrenzenden Gebäude abzustimmen.

Im Modell zum Baugebiet Sandhäuschen liegt entsprechend dem Geländeverlauf die nördliche Doppelhaushälfte niedriger als die südliche Doppelhaushälfte. Dürfen die beiden Doppelhaushälften unterschiedliche Höhen haben?

Prinzipiell ist eine unterschiedliche Höhe der Doppelhaushälften und der Gartenfläche nicht ausgeschlossen. Es kommt jedoch auf das Gestaltungskonzept der beiden Häuser an, wie mit dem Höhenversatz umgegangen wird.

Können die Baufelder so verschoben werden, dass z.B. die Gärten der Doppelhäuser in einer anderen Himmelsrichtung liegen?

Nein, der städtebauliche Grundriss ist durch den B-Plan festgesetzt und wird nicht verändert.

Kann beim Bau von Einfamilienhäusern auch Förderkredite für den sozialen Wohnungsbau in Anspruch genommen werden?

Ja, das Förderprogramm des Landes sieht auch Möglichkeiten für selbst genutztes Wohneigentum vor. Information und Beratung erhalten Sie bei der StädteRegion Aachen, A63 – Amt für Bauaufsicht und Wohnraumförderung, Leonie Römer Tel.: 51983483 oder leonie.roemer@staedteregion-aachen.de.

Fragen zu den Stellplätzen / Garagen / Tiefgaragen

Besteht die Möglichkeit auch an den nördlichen Doppelhaushälften (1,3,5,7) eine Garage zu errichten?

Nein, diese Möglichkeit besteht nicht. Das städtebauliche Konzept und in Folge davon der Bebauungsplan sieht für die nördlichen Doppelhaushälften keine Garagenbauten vor. Um den grünen Charakter der Siedlung zu sichern, sollen die notwendigen raumbildenden Stellplatzeinrichtungen auf die Laurentiusstraße reduziert wird. Der erforderliche Stellplatz für die nördliche Doppelhaushälfte muss in der dafür vorgesehenen Fläche für Garage, Carport oder Stellplatzfläche an der Laurentiusstraße untergebracht werden. Nicht überdachte Stellplätze sind zwar in den rückwärtigen Bereichen zulässig, jedoch sind die Bestimmungen des Baumschutzes einzuhalten.

Gibt es eine Möglichkeit bei den Reihenhäusern auf die Tiefgarage zu verzichten?

Es muss keine Tiefgarage errichtet werden. Es können auch die erforderlichen Stellplätze innerhalb des Gebäudes und bei den Endhäusern in den seitlichen Grundstücksbereichen vorgesehen werden. Zu beachten ist, dass auch in diesen Fällen ein Gestaltungskonzept für das gesamte Gebäude der Reihenhauszeile zu entwickeln ist.

Was für Vorteile hat eine Tiefgarage?

Bei einer Tiefgarage können je nach Ausführung bis zu drei Stellplätz je Reihenhaus untergebracht werden. Je nach Ausführung kann von der Tiefgarage ein direkter Zugang zum eigenen Haus geschaffen werden. Durch einen Lift können somit barrierefreie Zugänge zur Wohnung vorgesehen werden. Die festgesetzte Fläche für die Tiefgarage (17,0 tief) ist so groß, dass zusätzlich Kellerräume eingerichtet werden können.

Fragen zum Außengelände, den Bäumen, zur Lärmbelastung und zur Besonnung

Wie groß ist das Gefälle bei den nördlichen Doppelhausgrundstücken und ist es möglich das Gelände so aufzuschütten, dass eine gerade Gartenfläche entstehen kann?

Der geneigte Gartenbereich ist ca. 4,0 9,0 m breit. Der Höhenunterschied beträgt ca. 2,0 m. Damit ist ein Gefälle von 50% 22% geben.

Eine Veränderung des Geländes ist aufgrund des vorhandenen Baumbestandes kaum möglich. Aufschüttungen oder Abtragungen innerhalb des Kronentraufbereiches der Bäume haben einen negativen Einfluss auf das Wurzelwerk und sind gemäß Bauschutzsatzung genehmigungsbedürftig. Geringfügige Änderungen oder Modellierungen am Gelände sind im Einzelfall zu betrachten und ggf. möglich.

Die Straße liegt höher als das Gelände der Doppelhaushälften. Wie groß ist der Höhenunterschied und muss das Gelände aufgeschüttet werden?

Das Gelände liegt etwa 1,70 m niedriger als die Laurentiusstraße. Da der Erschließungsweg vor den Doppelhäusern an die Laurentiusstraße angeschlossen wird, wird das Erdgeschoss der Doppelhäuser in etwa auf der Höhe bzw. geringfügig unter der Laurentiusstraße liegen. Damit werden Aufschüttungen im fertigen Zustand zumindest auf der Eingangsseite, für die Doppelgarage und  - wenn ein ebenerdiger Zugang zum Garten gewünscht wird – auch im Gartenbereich notwendig werden. Entscheidend wird jedoch sein auf welcher Höhenlage die Gründung der Gebäude bzw. der Keller gelegt werden soll. Davon hängt es ab, ob weiterer Aushub erforderlich wird. Die Kosten für Aufschüttungen oder für den Aushub auf dem privaten Gelände trägt immer der Bauherr.

Welche Pflichten müssen bei den Bestandsbäumen erfüllt werden?

Es sind zwei Regelungen bei Bäumen zu beachten: die Baumschutzsatzung und die Verkehrssicherungspflicht.

Eigentümer von Bäumen sind verpflichtet, die Bäume in einem Zustand zu halten, dass keine Gefahr für andere Personen oder Sachen ausgeht. Das bedeutet, dass in regelmäßigen Abständen, insbesondere nach windigen/stürmigen Wetterlagen, die Eigentümer ihre Bäume in Augenschein nehmen müssen. Wenn Schäden sichtbar werden, sollen Fachbetriebe den Baum begutachten und ggf. entsprechende Maßnahmen einleiten.

Werden im Bereich der Bäume Veränderungen vorgenommen, sind die Regelungen der Baumschutzsatzung zu beachten (siehe hierzu Baumschutzsatzung § 3 Verbotene Maßnahmen).

Behindern die Bäume eine Einfriedung (Fundament)?

Das Wurzelwerk im Kronentraufbereich darf durch bauliche Maßnahmen nicht geschädigt werden. Bei Punktfundamenten ist das meist nicht der Fall. Sollten jedoch für Einfriedungen Streifenfundamente erforderlich werden, sind diese gemäß der Baumschutzsatzung genehmigungsbedürftig.

Wie breitet sich der Lärm im Gebiet aus und wie oft sind Sportveranstaltungen gegeben?

Im Umweltbericht, der Bestandteil der Begründung ist, ist eine Karte der Lärmausbreitung des Verkehrs und des Sports dargestellt. (siehe GIS auf der Seite www.aachen.de). Da die Sportanlagen sowohl für den Schulsport

als auch für den Vereinssport genutzt werden, ist von wechselnden Benutzungszeiten auszugehen. Es ist sichergestellt, dass im Nachtzeitraum (22.00 bis 6.00 Uhr) keine Nutzung des Geländes stattfindet.

Die Anzahl der Sportveranstaltungen liegen uns nicht vor.

Welche Häuser verfügen über westliche oder südliche Gärten?

Garten im Süden: beide 3er Reihenhäuser und das 4er Reihenhaus

Garten im Westen: Doppelhaus 3/4 und 5/6

Garten im Osten: Doppelhaus 1/2 und 7/8

Der Bereich der überbaubare Fläche für die Doppelhaushälfte Nr. 3 wird durch eine Baumkrone mit ca. 1,5 m überragt. Wird dadurch die Bebaubarkeit eingeschränkt?

Wenn ein Gebäude im Bereich des Kronentraufbereiches geplant wird, sind die Bestimmungen der Baumschutzsatzung zu berücksichtigen. Ergebnis einer Prüfung kann sein, dass
- der Baum gefällt werden kann (Ersatzpflanzung) oder
- dass durch bestimmte Maßnahmen (Baumschnitt, Wurzelschutz, etc.) der Baum trotz Bebauung erhalten werden kann oder
- dass in einem zumutbaren Rahmen eine Einschränkung der Bebauung gefordert wird.
Eine rechtssichere Auskunft ist nur durch eine kostenpflichtige Bauvoranfrage beim Fachbereich Bauaufsicht gewährleistet. Der Fachbereich Umwelt kann eine vorläufige Einschätzung abgeben, wenn in einer Skizze der Baum und das geplante Gebäude in der Fläche und in der Höhe dargestellt und kurz beschrieben werden. Diese vorläufige Einschätzung ist ebenfalls kostenpflichtig und kann beim Fachbereich Umwelt / Abt. 36/42, Reumontstr. 1+3, 52064 Aachen eingereicht werden.

Weitere Informationen gibt Herr Drautmann.

Wo sind die Höhen der Straßen zu finden?

Die Höhen der Verkehrsflächen können in den Längsprofilen abgelesen werden. Diese sind auf der Internetseite eingestellt.

Dürfen Gartenhäuser auch im Bereich der Hänge errichtet werden?

Gemäß BauO NRW sind Gartenhäuser mit weniger als 30 m³ Brutto-Rauminhalt genehmigungsfrei und damit zulässig. Die Lage im Bereich des Hangs ist möglich. Allerdings sind für die Gründung die Bestimmungen der Baumschutzsatzung zu berücksichtigen.

Können Kellerabgänge außerhalb der Baufelder liegen?

Das kommt auf die Größe und der Lage der Kellerabgänge an und kann daher nur an konkreten Entwürfen entschieden werden.

Kann der Bebauungsplan und der Straßenausbauplan digital zur Verfügung gestellt werden?

Den Bebauungsplan als dxf-Datei kann beim Fachbereich Geoinformation und Bodenordnung für 22,00 € erworben werden. Wenden Sie sich hierzu an Frau Antje Hompesch, Tel.: 432-6228 oder antje.hompesch@mail.aachen.de.
Der Straßenausbauplan in digitaler Form kann nicht zur Verfügung gestellt werden. Die Breite und Lage der öffentlichen Verkehrsfläche kann dem B-Plan entnommen werden. Die Höhen der Verkehrsfläche sind in den Längsprofilen dargestellt.

Können die Geländehöhen der Baugrundstücke zur Verfügung gestellt werden?

Für die Herstellung der Straße wird das Gelände entsprechend modelliert. Anfallender Erdaushub wird wieder in dem Straßenbau verarbeitet. Weitere Geländemodellierungen werden nicht getätigt. Die Geländehöhen auf den Baugrundstücken ändern sich daher nicht und sind im B-Plan eingetragen.

Wann ist die Straße fertig?

Die Baustraße wird voraussichtlich im April 2016 fertiggestellt. Der Endausbau erfolgt erst nach Fertigstellung der Einfamilienhäuser.

Gibt es aktuelle Angaben zu den Abmessungen der Bäume?

Nein, die Bäume wurden im Jahre 2012 eingemessen und sind im Bebauungsplan nachrichtlich übernommen. Aktuellere Messungen liegen nicht vor.