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Quartiersentwicklung

Zwischen der Jülicher Straße und der Kleingartenanlage Wiesental befinden sich Flächen der gewoge AG und der Stadt Aachen. In Zusammenarbeit mit der gewoge AG möchte die Stadt Aachen das Quartier um die Burggrafenstraße weiterentwickeln.

Den Start hat die gewoge AG bereits gemacht und saniert momentan die denkmalgeschützten „Talbothäuser“ mit 61 Wohneinheiten an der Jülicher Straße. Gleichzeitig werden im rückwärtigen Bereich vier Neubauten mit 35 Wohneinheiten und einer Tiefgarage bis 2018 entstehen. Die Grünflächen dazwischen werden attraktiv gestaltet und werden über Wegeverbindungen zum Teil öffentlich zugänglich gemacht.

Südlich der Burggrafenstraße liegen weitere Brachflächen der gewoge AG und der Stadt Aachen. Die Stadt beabsichtigt für diesen Bereich neue Wege zu beschreiten. In einem intensiven Beteiligungsprozess soll den vorhandenen und zukünftigen Bewohnerinnen sowie weiteren Akteuren aus Aachen-Nord die Möglichkeit geboten werden, die Planung wesentlich mitzugestalten. Nicht nur die Bebauungsstruktur soll gemeinsam abgestimmt, sondern auch Ideen für öffentlichen Grünflächen und ein mögliches Wegenetz entwickelt werden.

Die Stadt möchte ihre Grundstücke veräußern, aber am liebsten an Wohnprojekte mit Gemeinschaftssinn, die dem Quartier Impulse geben und die Nachbarschaft positiv beeinflussen können. Daher wurde die in Aachen bestehende Wohnprojektszene bereits informiert und gebeten sich mit ihrem Wissen über gemeinschaftliche Wohnformen zu beteiligen. Die gewoge AG wird in diesem Bereich klassischen Wohnungsbau umsetzen, so dass ein Mix von unterschiedlichen Wohnformen entstehen kann.

In zwei Ideenwerkstätten soll gemeinsam mit den Wohninteressierten und der Anwohnerschaft ein städtebauliches Konzept auf den Flächen der Stadt und der gewoge AG entwickelt werden. Dieses Konzept wird die Grundlage für das Bauleitplanverfahren sein.

Des Weiteren plant die Stadt Aachen über eine Konzeptvergabe ihre Grundstücke zu veräußern. Grundlage für das Vergabeverfahren ist die Festlegung eines Festpreises, der sich an dem Bodenrichtwert orientiert. Eine Bewerbung für ein Grundstück kann nur mit einem Konzept erfolgen. Die Kriterien für das Vergabeverfahren werden im Laufe des Beteiligungsprozesses festgelegt werden.

In der Auftaktveranstaltung am Montag, 26. Juni wird der Beteiligungsprozess erläutert und die Beteiligten können sich kennenlernen. Vor und nach der Auftaktveranstaltung (23. und 30. Juni) werden Spaziergänge durchs Quartier angeboten. In zwei Ideenwerkstätten soll mit allen Interessierten gearbeitet und gemeinsam das städtebauliche Konzept entwickelt werden (Projektfahrplan im Überblick).

Sowohl zur Auftaktveranstaltung sowie zu den Werkstätten ist eine Anmeldung erforderlich. Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, können Sie sich hier anmelden: Anmeldung