Inhalt



Wohnumfeldprogramm: Werden Sie aktiv!

  

Was ist das Wohnumfeldprogramm Aachen-Nord?

Im Programmgebiet „Sozialen Stadt Aachen Nord“ gewährt die Stadt Aachen mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Bundesrepublik Deutschland Zuwendungen für Maßnahmen auf privaten Grundstücken, um die Wohn- und  Lebensqualität im Stadtteil Aachen-Nord nachhaltig zu verbessern. Eigentümer sowie Mieter können aktiv werden und Fassaden, Innenhöfe sowie Grünanlagen in Ihrem direkten Wohnumfeld aufwerten und attraktiver gestalten. Wirken Sie mit und nehmen Sie und Ihre Nachbarn an diesem Projekt teil.

Was soll mit dem Wohnumfeldprogramm erreicht werden?

Mit dem Wohnumfeldprogramm werden Maßnahmen gefördert, die ihr konkretes Wohnumfeld attraktiver gestalten. Durch die Förderung sollen private Initiativen angestoßen und finanziell unterstützt werden mit dem Ziel, den Stadtteil Aachen-Nord insgesamt durch unterschiedlichste Maßnahmen auf privaten Flächen lebenswerter zu gestalten und zur Nachahmung anzuregen. Gleichzeitig sollen durch die geförderten Maßnahmen ein gemeinschaftlicher Nutzen und ein nachhaltiger Mehrwert für Eigentümerinnen und Eigentümer, Mieterinnen und Mieter, Anwohnerinnen und Anwohner sowie Hausgemeinschaften entstehen.

Ausrichtungen

Im Wohnumfeldprogramm werden drei Ausrichtungen festgelegt:

  • Gemeinschaft: In dieser Ausrichtung steht der unmittelbare Nutzen für die Hausgemeinschaft (und gegebenenfalls darüber hinaus) im Vordergrund.
  • Attraktivität: Mit dem Projekt soll eine positive optische Wirkung in den Stadtteil erreicht werden.
  • Ökologie: Mit dem Projekt sollen ökologische Ziele verfolgt werden. Dazu können Begrünungen von Höfen, Fassaden oder Dächern oder auch Entsiegelungen von Flächen gefördert werden.

Mit der Festlegung auf die Ausrichtungen „Gemeinschaft, Attraktivität und Ökologie“ gibt das Wohnumfeldprogramm eine Orientierung vor. Die beantragte Maßnahme muss mindestens eine der zuvor genannten Schwerpunkte berücksichtigen und die damit verbundenen Zielvorgaben erfüllen. Durch die Berücksichtigung von mehr als einen der zuvor genannten Ausrichtungen erhöht sich auch der Gesamtförderungsbetrag (siehe unter "Zuwendung")

Was wird wie gefördert und wie sind die Voraussetzungen?

Gefördert werden folgende Maßnahmen:

  • Gestaltung von Gärten, Garagen- und Innenhöfen, Abstandsflächen, Vorgärten
  • Begrünung von Dachflächen, Fassaden, Mauern, Garagen
  • Schaffung von privaten Grün- und Gartenflächen durch Entsiegelung vormals befestigter Flächen
  • Verbesserung der Fassaden
  • Kosten für eine fachlich zwingend erforderliche Beratung und/oder Betreuung (z.B. Planung, Bauleitung) durch eine anerkannte Fachkraft
  • Vorbereitende Maßnahmen, wie Entrümpelung, Abbruch von baulichen Anlagen

Die geplante Maßnahme muss mind. eine der oben beschriebenen Schwerpunkte (Gemeinschaft, Attraktivität,  Ökologie) berücksichtigen. Die Zweckbindungsfrist für die geplante Maßnahme beträgt mind. 10 Jahre, das heißt, in diesen 10 Jahren dürfen die Maßnahmen nicht zweckentfremdet oder gar beseitigt werden.

Wie hoch ist die Zuwendung und wann können Sie mit der Maßnahme beginnen?

Die Förderung beträgt 50 Prozent der förderfähig anerkannten Kosten. Maximal können jedoch höchstens 60 Euro pro Quadratmter umgestaltete Fläche als förderfähig anerkannte Kosten zugrunde gelegt werden. Grundsätzlich erfolgt eine Förderung nur, wenn der Zuschuss mindenstens 500 Euro beträgt (s. Richtlinien). Den erforderlichen Eigenanteil muss der Antragsteller sicherstellen.

Wer kann einen Antrag stellen und wo erhalten Sie Beratung?

Private Eigentümer und Eigentümerinnen von Wohngebäuden (auch Wohngebäude mit gewerblicher Nutzung) oder Grundstücken sowie Mieter und Mieterinnen nach schriftlicher Zustimmung des Eigentümers können eine Zuwendung für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes beantragen.

Bitte beachten Sie, dass Sie mit der Maßnahme erst nach Erhalt des schriftlichen Förderbescheids beginnen dürfen.

Die notwendigen Antragsunterlagen, den Flyer, die Förderrichtlinien und die Ansprechpartnerinnen finden Sie in der rechten Spalte.

    

   

Soziale Stadt Aachen-Nord

Dokumente

Kontakt

Beratung:
Sabine von den Steinen
Tel.: 0151 289 388 40

Stadt Aachen
Christiane Schwarz

Gefördert durch

BMUBStaedtebaufoerderung_RGB_50


NRW_MBWSV_154