Stadt Aachen Gebäudemanagement

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Sanierung Salvatorkirche

Sanierung Salvatorkirche

Sanierung Denkmal

Dachsanierung in 2008 und 2014

Stand November 2014:

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Schäden:

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Im Oktober 2014 begannen die Arbeiten an den Dächern der Salvatorkirche und damit der zweite Bauabschnitt der Dachsanierung. Einen ersten Bauabschnitt gab es bereits im Jahr 2008, damals wurde das Dach und das Mauerwerk des Kirchturms und der ehemaligen Küsterwohnung saniert.

Anlass:
Die mit Schiefer eindeckten Dachflächen der Seitenschiffe, des Lang- und Querhaus wurden nach der Kriegszerstörung neu eingedeckt. Die Dachflächen befinden sich inzwischen in einem erneuerungswürdigen Zustand. Verschiedene Schiefersteine im Trauf- und Firstbereich sind abgängig oder in der Lage verschoben. Die vorhandenen Anschlüsse an umgebende Bauteile wurden lediglich vermörtelt und lösen sich ab. Bei stärkeren Regenfällen laufen die Traufen der vorhandenen Kastenrinnen über und sorgen für Folgeschäden im Bereich der Mauerkronen und am Holztragwerk der Dächer.
Die Dachflächen der Seitenschiffe weisen zudem eine für die Schieferdeckung zu gerinege Dachneigung auf. Die Dachflächen sind hierdurch stark mit Moos belegt. Die Einzelsteine werden aufgrund der Kappilarwirkung unterlaufen, wodurch die Dachverschalung Schaden nimmt. Die vorhandenen Verwahrungen aus Zinkblech sind insgesamt als abgängig zu bezeichnen.

An den Fassadenflächen aus Bruchstein zeigen sich deutliche Verwitterungen. Durch den starken Pflanzenbewuchs kann das Mauerwerk nicht wie gewünscht abtrocknen. Dies führt zu Ausblühungen auf der Innenseite des Wandputzes. Verschiedene Fugen sind als angängig zu bezeichen oder sanden aus. Im Bereich der Fensterleibungen sind innenseitig z.T. erhebliche Durchfeuchtungen, Putzabplatzungen oder Rissbilder festzustellen.

Neben den vor beschriebenen Verwitterungen, sind auch statisch-konstruktive Probleme vorhanden.

Nach Rücksprache mit dem Fachbereich Denkmalpflege der Stadt Aachen, wurde einer Eindeckung der Seitenschiffdachflächen mit Bleiblech nicht zugestimmt. Aufgrund der vorhandenen, zu geringen Dachneigung, muss daher ein regendichtes Unterdach vorgesehen werden. Entsprechend den Fachregeln muss die vorhandene Altdachfläche mit einer Bitumenbahn abgedichtet und die eigentliche Schiefereindeckung mittels einer Konterlattung "aufgeständert" werden.

Bestandsfotos:


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