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Pilotprojekt 2014 e2watch für die StädteRegion Aachen

Pilotprojekt 2014 e2watch für die StädteRegion Aachen

E-View heißt jetzt e2watch

Das Pilotprojekt mit dem überarbeiteten System 'E-View', jetzt mit Namen 'e2watch' ging heute online.

Nach der Stadt Aachen hatte sich 2014 auch die StädteRegion für ein neues Controlling ihrer Energieverbräuche entschieden und setzte das Energieanzeigersystem e2watch (ehemals unter dem Namen E-View) im Rahmen eines Pilotprojektes ein.

Die StädteRegion Aachen setzte damit auf ein effizientes Energiemanagement Die Energiekosten steigen stetig. Umso wichtiger ist effizientes Energiemanagement, gerade für öffentliche Verwaltungen.

In Zusammenarbeit mit der StädteRegion Aachen wurde 2014 die Einführung von e2watch in Gebäuden von allen regionsangehörigen Kommunen initiiert.

Im Rahmen dieses Piloten des neuen Systems wurde jeweils ein Gebäude der zehn städteregionsangehörigen Kommunen mit dem Energiemonitoring-System  aufgeschaltet und die Energieverbrauchsanalysen im Internet veröffentlicht. 

Link >> auf "e2watch - StädteRegion Aachen"

Den offiziellen Startschuss hierfür hatte Städteregionsrat Helmut Etschenberg, gemeinsam mit Oberbürgermeister Marcel Philipp gegeben.


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Startschuss für die die Gebäude der StädteRegion Aachen und e2watch: v.l. n. r. OBM Marcel Phillip, Dieter Ludwigs - Geschäftsführer der regio iT Aachen, Helmut Etschenberg - Städteregionsrat der StädteRegion Aachen, Gisela Nacken - Dezernentin für Planung und Umwelt der Stadt Aachen 2014

Hintergründe, Motivation und aktuelle Fakten:

Die Energiekosten der kommunalen Liegenschaften der Stadt Aachen liegen bei ca. 11 Mio €/Jahr (47 % entfallen auf Schulen). Die optimale energetische Betriebsführung kommunaler Gebäude bedarf eines umfassenden Energiemonitorings.

Die Anforderungen an das Energiemonitoring lauteten:
• Entwicklung eines Controlling Tools 
• Einbindung des Nutzers
• webbasierende Online-Darstellung
• Datenbasis für optimale energetische Betriebsführung von Gebäuden
• Mieter/Vermieter-Modell

Status quo bei der Stadt Aachen:
• 170   Objekte sind aufgeschaltet
• 650   Hauptversorgungszähler
• 380   Unterzähler
• 1030   Zähler werden im 15 Minutentakt ausgelesen
• ca. 100.000 Datensätze / Tag

Überwachung von
• 11 Mio. kWh Strom (ca. 61 % des Gesamtstromverbrauchs)
• 237 tm³ Wasser (ca. 64 % des Gesamtwasserverbrauchs)
• 53 Mio. kWh Wärme (ca. 67 % des Gesamtwärmeverbrauchs)

Perspektive:
e2watch wird zunächst bis Ende 2015 von allen regionsangehörigen Kommunen betrieben, um Erfahrungen zu sammeln. Die StädteRegion AC beabsichtigt, in 2015/2016 noch weitere Gebäude aufzuschalten, um eine weitestgehende Fernüberwachung zu ermöglichen.

Die Stadt Aachen wird zukünftig auf das neue e2watch migriert.

Und das kann e2watch:
• Es informiert in kurzen Zeitintervallen über die Verbräuche von Wasser, Strom und Wärme.
• Hierdurch werden Fehlerquellen/Lecks zeitnah erfasst und
• Optimierungspotentiale sichtbar.
• Das neue e2watch verfügt über einen öffentlichen Bereich, der Gebäudenutzern und interessierter Öffentlichkeit zur Verfügung steht.
• Effekt: Sensibilisierung der Gebäudenutzer für einen sparsamen Umgang mit den Energieressourcen.
• Ferner verfügen Gebäudemanager (z. B. Hausmeister) über einen internen Arbeitsbereich, der Detailauswertungen und Störmeldungen ermöglicht. Ergebnis: Störungen und Mehrverbräuche können schnell behoben werden.

Ergebnis:
• Senkung der öffentlichen Energiekosten
• bewusster Umgang mit den Ressourcen
• gemeinsames Projekt von StädteRegion und StadtAachen – „aus der Praxis für die Praxis“

 

Link auf >> e2watch der Städteregion Aachen