Stadt Aachen Gebäudemanagement

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Brandschutz-Programm

Brandschutz-Programm

Brandschutz- technische Sicherheit

150 Gebäude - 15 Mio €
1998-2005...
Auslöser:
Das Brandereignis auf dem Rhein-Ruhr-Flughafen in Düsseldorf am 11.4.1996 ließ erhebliche bauliche und organisatorische Mängel erkennen. Das Bemühen, solche Katastrophen in Zukunft zu vermeiden, führte zu einer veränderten Betrachtung der Brandschutzsicherheit in Gebäuden. Neue Erkenntnisse flossen in die Gesetzgebung und in technische Regelwerke ein.
Auch für bestehende Gebäude stellt sich die Frage nach ihrer brandschutztechnischen Sicherheit und notwendigen Anpassungen. Da sich die Anforderungen der Nutzer an ein Gebäude, die technische Ausstattung und der Kenntnisstand um mögliche Gefahrenpotentiale ständig verändern, ist eine stetige Überprüfung und Neubewertung seiner brandschutztechnischen Sicherheit erforderlich.

Das Programm:
Das Gebäudemanagement Aachen entwickelte unter diesen Gesichtspunkten ein “Brandschutz-Programm“.
Einen hohen Sicherheitsstandard in den städtischen Gebäuden herzustellen und aufrecht zu erhalten erfordert Organisationsstrukturen für den gezielten Einsatz von Personal und Finanzmitteln. In den Jahren 1998 bis 2005 wurden in mehr als 140 städtischen Gebäuden rund 15 Mio. EUR in die brandschutztechnische Sicherheit investiert.
In den Folgejahren steht hierfür jeweils 800.000 EUR zur Verfügung.
Unter anderem wurden Rettungswege gesichert, neue Fluchtwege geschaffen, Alarmierungssysteme und technische Einrichtungen zur Rauchfreihaltung von Fluchtwegen im Brandfall installiert und brandgefährdete Bereiche geschottet.

 

Beispiel Schule Düppelstraße: Einbau Brandschutztüren vorher - nacher

vorher nacher 1u2

 

Brandschutz im Bestand:

1. Bestandsaufnahme:
•  Prüfung der Bestandsunterlagen
•  Genehmigungsstand - Bestandsschutz?
•  Feststellung von brandschutztechnischen Mängeln

2. Bearbeitung:
Erstellung spezifischer Konzepte

3. Maßnahmen:
Bauantrag und Durchführung der Maßnahmen, ggf. in Zusammenarbeit mit Architekten u. Sachverständigen

4. Folgemaßnahmen:
•  Umsetzung in die Bestandsplanung
•  Erstellung von Flucht- und Rettungsplänen
•  Grundlagen für zukünftige Maßnahmen (z.B. OGS, Umbauten ect...)

fluchtplan hacklaender

 

Planungsbeispiel:

Vorher: Bestand
1. Rettungsweg unzureichend gesichert,
2. baulicher Rettungsweg nicht vorhanden

Konzept Collage 1

BS-Konzept
Herstellung eines 2. baulichen RW: Schaffung eines notwendigen Flures, Einbau neue Türanlagen (RS) zur Abschottung

Konzept Collage 2

Brandschutzplan
Über den notwendigen Flur können beide Treppenräume erreicht werden

Konzept Collage 3

 

Beispiele verschiedener Maßnahmen:

Uebersicht brandschutzmassnahmen_534


weitere Informationen Brandschutz

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