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Sozialplanung



 

Sozialplanung analysiert die soziale Lage, stellt Bedarfe fest und unterstützt die Planung von sozialen Angebote und Dienstleistungen. Sie stellt damit eine Steuerungsunterstützung für das Management der Sozialverwaltung dar und arbeitet vernetzt und beteiligungsorientiert. Der Arbeitsprozess basiert auf Daten einerseits (quantitative Datenanalysen) und auf Kommunikation andererseits (qualitative Informationen). Der integrierte Blick auf die Zusammenhänge und Wechselwirkungen von einzelnen Themenfeldern macht sie die Sozialplanung zu einem fachübergreifenden Analyseinstrument, das unterschiedliche politische Handlungsfelder (zum Beispiel Bildung, Gesundheit, Wirtschaft bzw. Arbeitsmarkt) gemeinsam betrachtet. Ein wesentliches Instrument für die Sozialplanung ist die Sozialberichterstattung. Im Rahmen der Sozialberichterstattung wird auf kleinräumiger Ebene und mit einem integrierten, interdisziplinären Blick die soziale Entwicklung der Bevölkerung analysiert. 

Speziell in Aachen ist die Sozialplanung zuständig für

  • die integrierte Sozialberichterstattung (zum Sozialentwicklungsplan)
  • die Unterstützung von raumbezogenen Fördermittelakquisen durch die Bereitstellung von kleinräumigen Sozialraumanalysen
  • die Förderung von quartiersbezogenen Netzwerkstrukturen (z.B. Stadtteilkonferenzen)
  • die konzeptionelle Begleitung von quartiersbezogenen Instrumenten der Steuerung (z.B. Quartiersmanagement)
  • die Förderung der verwaltungsinternen und verwaltungsexternen Vernetzung zum Thema „Sozialentwicklung“ (zur Sozialkonferenz)