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Integrationskonzept und Evaluation

Das Integrationskonzept der Stadt Aachen stammt aus dem Jahr 2006 (Konzept im pdf-Format). Inzwischen hat das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik ISG) in einem Bericht eine Evalution zum Integrationskonzept vorgelegt (Bericht im pdf-Format).

Das Integrationskonzept basiert auf konkreten projektgebundenen Handlungsstrategien, die kurz- und mittelfristig auch umgesetzt werden können. Es wird durch sieben Handlungsfelder dokumentiert, die in entsprechenden Arbeitsgruppen mit rund 100 Personen erarbeitet wurden. Die ersten vier der aufgeführten Handlungsfelder wurden priorisiert:

  • Soziale Beratung und Betreuung, psychosoziale Beratung und Gesundheit
  • Sprachförderung
  • Bildung
  • Arbeitsmarkt
  • Wohnen/Planen
  • Sport/Freizeit/Kultur
  • Senioren

In diesen Handlungsfeldern soll eine zielgruppengerichtete Integration „vor Ort“ erreicht werden. Hauptzielgruppen sind: Neuzuwanderer, Bestandsausländer, Kinder, vor allem im Vorschulalter und Jugendliche, junge Mütter bildungsferner Schichten und die deutsche Bevölkerung.

In den aufgeführten sieben Handlungsfeldern wurden insgesamt 23 Maßnahmen entwickelt, die ausgehend von derzeitigen Bedarfen als besonders wichtig für den Integrationsprozess bewertet wurden. Diese werden in den jeweiligen Handlungsfeldern konkret benannt und im Integrationskonzept Anhang detailliert dargestellt. Für die in den Handlungsfeldern vorgeschlage nen Maßnahmen stehen kommunale Mitte l in Höhe von etwa 1,6 Millionen Euro zur Verfügung. Zusätzlich konnten und können Drittmittel (z.B. Land, ARGE, EU) akquiriert werden.

Integration ist als kontinuierliche Aufgabe zu betrachten. Der Maßnahmenkatalog ist deshalb nicht abschließend, sondern entsprechend der Bedarfe, ständig zu aktualisieren und zu erweitern. Damit die definierten Ziele der Handlungsfelder in einem Zeitrahmen von rund fünf Jahren erreicht werden können, ist eine klare strategische Ausrichtung erforderlich. Diese umfasst: Definition von Zielen und Indikatoren/Kennzahlen, Sicherung des Durchführungsrahmens mit kommunalen Mitteln und Drittmitteln, Auf- und Ausbau kommunaler Netzwerke, Controlling und Evaluation aller Maßnahmen

Eine kommunale Integrationspolitik, die nachhaltig angelegt ist, benötigt verlässliche Rahmenbedingungen, wie die Bereitstellung von finanziellen und personellen Ressourcen. Der Schwerpunkt zukünftigen Handelns muss stärker denn je auf die Zusammenführung vorhandener Ressourcen und Kompetenzen im Sinne enger Kooperationen und Vernetzungen gesetzt werden.

Integrationskonzept der Stadt Aachen (2006)
Integrationsmonitoring (2011)
NEU: Evaluation zum Integrationskonzept (2014)