Inhalt



CO2-Emissionen

Insgesamt reduzierten sich die CO2-Emissionen aus dem Primärenergiebedarf der Stadt Aachen zwischen 1990 und 2017 um gut 22,1%, seit dem Emissionsmaximum im Jahr 1995 mit 2,79 Mio.t CO2 wurde sogar eine Absenkung um 23,4% erreicht. Dabei sanken die Emissionsanteile für Wärmeversorgung und Stromversorgung erheblich, wohingegen die Emissionen für Verkehrsträger deutlich angestiegen sind (Abbildung 4).

Die Emissionen pro Einwohner und Jahr lagen 1990 noch bei 10,8 t CO2. Für das Jahr 2017 sind diese auf nunmehr 8,35 t CO2 gesunken. Die Absenkung pro Einwohner liegt damit von 1990 bis heute bei 22,7%. Für diese Betrachtung gilt es zu berücksichtigen, dass die statistische Einwohnerzahl zwischen 1990 und 2017 von 253.875 auf 255.400 gestiegen ist, nachdem sie 2010 bei lediglich 245.000 Einwohnern lag. Der Bundesdurchschnitt der Pro-Kopf-Emissionen für 2012 lag bei 9,3 t CO2, in Aachen damals bei 8,7 t CO2 je Einwohner.

In 2017 stiegen die CO2-Emissionen leicht gegenüber den Vorjahren und setzten den Trend stagnierender Bilanzzahlen der letzten 3 Jahre fort. Verschiedene Faktoren, wie weiter steigende Zulassungszahlen für Pkw und steigende Beschäftigungszahlen, bremsen den sinkenden Trend im Wärmemarkt und dem privaten Verbrauch aus (Abbildung 3).

   

 Abbildung 3: CO2-Emissionen  auf Basis des Primärenergiebedarfs der Stadt Aachen in 1000 t/a   Vergrößerte Grafik

   

Seite 1: Energie- und CO2-Bilanzierung 2017
Seite 2: Energiebedarf
Seite 4: CO2-Ausstoß des Verkehrs