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Klimaschutz: Tipps und Beratung

 

Dezember 2014: Fehlen noch Geschenke?

Sie zerbrechen sich den Kopf, weil doch die zu Beschenkenden eigentlich alles haben. Noch mehr Produkte, bei deren Erzeugung, Transport, Verwendung und Entsorgung Treibhausgase entstehen? Dann doch wenigstens Fair-Trade-Produkte, zum Beispiel aus dem Welt-Laden. Oder wie wäre es mit einem Gutschein, zum Beispiel für den Friseurbesuch, eine Massage, einen Fitnessclub. Klimafreundliche Mobilität verschenken, zum Beispiel eine ASEAG-Monats- oder Jahreskarte, eine BahnCard, einen CarSharing-Gutschein. Gemeinsame Zeit verschenken in Form eines Kino- oder Theaterbesuchs, gemeinsamen Essens oder Ausflugs.

 

November 2014: Klimaschutz beim Essen - geht das?

Ja, indem Sie weniger Fleisch essen. Die Viehzuchtverursacht laut Welternährungsorganisation (FAO) 18 Prozent der weltweitenTreibhausgasemissionen. Als Gründe gelten die Düngerproduktion, die  extrem viel Energie kostet, die Rodung derRegenwälder für Weiden und Sojaanbau sowie das in Tiermägen entstehende Methan.

 

Oktober 2014: Die Heizperiode startet

Im Herbst macht es daher Sinn, die Heizung überprüfen zu lassen: Sind die Einstellungen aktuell und sinnvoll mit Blick auf die Nutzung des Gebäudes? Lässt sich mit einer effizienteren Pumpe Geld sparen? Ist das Leitungssystem hydraulisch optimiert? Wie sind die Thermostateinstellungen in den Räumen eingestellt - Schlafzimmer, Flur und selten benutzte Räume bedacht? Vielleicht auf programmierbare Thermostate umstellen? Dies alles kann die Heizkosten merklich senken. Machen Sie also einen Check! Wussten Sie übrigens, dass Sie mit jedem Grad niedrigerer Raumtemperatur bis zu sechs Prozent Heizenergie sparen?

Als STAWAG-Kunde können Sie finanzielle Unterstützung für einen hydraulischen Abgleich bekommen: STAWAG-Förderprogramme

Infos zum hydraulischen Abgleich von Heizungsanlagen finden Sie hier: www.hydraulischer-abgleich.de

Hinweise zum Pumpencheck gibt es hier: www.sparpumpe.de

 

September 2014: Vermeintlich bekannt, ...

… aber wie stets mit der konkreten Anwendung? Nutzen Sie die Möglichkeiten, Einsparmodi an Ihrem Computer einzustellen und Strom zu sparen (Energieoptionen dazu aufrufen)? Und wie wäre es, den Monitor zwischendurch mal abzuschalten? Während einer Stunde Mittagspause spart der ausgeschaltete Bildschirm rund zwölf Prozent Energiekosten pro Arbeitstag. Die Leistung an einem typischen Arbeitsplatzes mit Laptop, Dockingstation, zusätzlichem externen Flachbildschirm, Maus und Tastatur reduzierte sich bei der EnergieAgentur.NRW durch die Energiespareinstellung von 52 Watt auf nur noch 40 Watt, also um 23 Prozent.

Quelle: http://www.klimakonzept.nrw.de/kein-alter-hut-die-energiespar-einstellung-des-pcs-24978.asp

 

August 2014: Beim Einkaufen das Klima schützen

Kaufen Sie Produkte aus Ihrer Region, passend zur Saison! Das vermeidet Transportkilometer und mindert das energieaufwendige Beheizen von Treibhäusern.

Ansonsten sind Biolebensmittel klimaverträglicher, weil der Transport von Futtermitteln aus Übersee wegfällt  und durch Kreislaufwirtschaft und flächengebundene Tierhaltung weniger Klimagase entstehen.

Weitere Tipps und die Broschüre "GenussRegion - Essen und Trinken mit Verstand" erhalten Sie hier:

Broschüre (pdf) oder Internetseite der Städteregion Aachen

 

Juli 2014: Warum in die Ferne schweifen...?

Der Wochenend-Einkaufstrip mit dem Flugzeug oder das alljährliche Jetten ins Tropenparadies ruinieren jede persönliche Kohlendioxid (CO2)-Bilanz. Machen Sie doch öfter mal Urlaub in der Nähe, zum Beispiel in der Eifel. Aus vielfältigen Angeboten kann man wählen, beispielweise ein Pedelec ausleihen oder mit dem Fahrradbus die An- und Abreise erleichtern: AVV/Fahrradbus-Eifel

 Wer dennoch fliegt, kann diese Emissionen mit dem lokalen Klimaticket ausgleichen: Aachen-Kapstadt/Klimaticket

 

Juni 2014: Nutzen Sie öfter öffentliche Verkehrsmittel!

Fahren Sie mit Fahrrad, Bus oder Bahn zur Arbeit oder in Fahrgemeinschaften. Wenn Sie pro Tag rund 20 Kilometer Arbeitsweg zurücklegen, sparen Sie bei einem Durchschnittsverbrauch ihres PKW von 10 Litern auf 100 Kilometer rund 800 Kilogramm Kohlendioxid (CO2) im Jahr. Beim Verbrauch schneiden Bus und Bahn im Vergleich zum Pkw dreimal besser ab.
Bei Kurzstrecken bleibt das Auto am besten sowieso stehen. Das Fahrrad ist und bleibt das umweltfreundlichste Fortbewegungsmittel: Fahrrad statt Auto spart 2,7 Kilogramm CO2 pro 10 km.

Vielfältige Angebot rund ums Fahrradfahren in Aachen finden Sie hier: Clevermobil mit dem Fahrrad

 

Mai 2014: Die Energie der Umgebung nutzen

Es ist möglich, Ihr Gebäude zu beheizen, indem Sie z.B. mit Hilfe einer Wärmepumpe die Energie aus dem Erdreich nutzen. Oder Sie können warmes Wasser für die Heizung mittels Solarkollektoren erzeugen. Beides sind klimafreundliche Lösungen, die insbesondere bei einer Heizungserneuerung berücksichtigt werden sollten. Informationen hierüber erhalten Sie am 13. Mai bei einer Veranstaltung von altbau plus und am 14. Mai bei der STAWAG:

Altbauplus
Stawag

 

April 2014: Schlau ist, wer beim Heizen spart

Viel geredet wird über den Stromverbrauch. Aber wussten Sie, dass drei Viertel des Energiebedarfs im Haushalt für die Heizung verwandt werden. Schlau also, wer hier zum „Sparfuchs“ wird. Bei anstehenden Dach- oder Fassadenarbeiten liegt der Einbau einer Dämmung somit auf der Hand. An- und Umbauten sind ein guter Anlass, den Heizenergieverbrauch zu drosseln.

Beim Neubau lohnt es sich, einen sehr guten Energiestandard umzusetzen. Die Mehrkosten beim Bau werden durch Fördermittel und Einsparungen bei den laufenden Energiekosten ausgeglichen. Hierzu gibt es Informationen auf zwei Veranstaltungen Ende April und Anfang Mai:

 

März 2014: Verzichten Sie doch mal auf Fleisch

Denn allein die Viehzucht verursacht 18 Prozent der Treibhausgasemissionen, so die Welternährungsorganisation (FAO). Der Grund: Die Düngerproduktion kostet extrem viel Energie, Regenwälder werden für Weiden und Sojaanbau gerodet, in Tiermägen entsteht Methan. Wählen Sie lieber Biolebensmittel, denn diese wachsen ohne Kunstdünger und Pestizide. Auch fällt der Transport von Futtermitteln aus Übersee weg. Und durch Kreislaufwirtschaft und flächengebundene Tierhaltung entstehen deutlich weniger Klimagase.

 

Februar 2014: Solarkonditionen sichern

Die neue Bundesregierung hat mit dem Eckpunktepapier von Wirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel eine Grundlage zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), insbesondere der Konditionen für Photovoltaik (PV)-Anlagen eingebracht. Vermutlich verschlechtern sich die Konditionen für Neuanlagen sehr bald - ungeachtet der vielen Widersprüche. Deshalb sollten Interessenten jetzt schnell handeln.

Hilfestellung bieten ein Vortrag der STAWAG am 19. Februar um 18 Uhr in der Lombardenstraße 12-22 und das Solardachkataster der Stadt Aachen: Solarkaster Stadt Aachen

 

Januar 2014: Schlaue Kaffeetrinker

Warmhalten kostet mehr als Kochen! Das Kochen des Kaffees erfordert zwar eine höhere Leistung von der Kaffeemaschine, weil aber das Kochen nur kurze Zeit dauert, verbraucht das lange Warmhalten auf der Platte mehr Strom als das Kaffeekochen selbst. Der Stromverbrauch (in "Kilowattstunde (kWh)") lässt sich errechnen, indem man die benötigte Leistung (in Watt (W) oder Kilowatt (kW)) mit der Zeit (in "h") multipliziert. Daraus folgt: das Umfüllen des Kaffees in eine Warmhaltekanne spart in jedem Fall Strom. Manche Kaffeemaschinen verfügen direkt über eine Warmhaltekanne.

Weitere Stromspartipps finden Sie hier: http://www.nrw-spart-energie.de/page.asp?InfoID=8888

   

Mehr Infos

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