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Klimaschutz: Tipps und Beratung

   

Dezember 2013: Geschenke-Kauf - mal nachhaltig!

Weihnachten ist die Hauptsaison für Geschenke. Meistens kaufen wir materielle Dinge, die leider nicht immer sinnvoll sind. Denn obwohl wir uns natürlich Gedanken über Geschmack und Nutzen machen, sind viele gekaufte Geschenke eigentlich überflüssig, landen oft als Staubfänger in der hintersten Ecke oder auch gleich im Müll. Nachhaltigkeit sieht anders aus. Achten Sie daher auf umweltschonende und unter fairen Bedingungen hergestellte Produkte sowie auf Qualität. Denn hochwertige Produkte halten länger als Billigware, Ressourcen gilt es zu schonen. Welchen Transportweg hat das Produkt zurückgelegt? Und wie steht es mit einem nicht-materiellen Geschenk: Nichts ist zum Beispiel so umweltfreundlich und gleichzeitig wertvoll wie gemeinsam verbrachte Zeit, ob im Kino, Restaurant oder mit Wellness.

 

November 2013: Rote Karte für Laubsauger

Energiefresser der besonderen Art finden immer häufiger Anwendung, speziell im Herbst. Laubsauger und -bläser haben den Absprung von der Profianwendung in den Privatgarten geschafft. Damit findet ein weiteres Gerät mit hohem Energieverbrauch Einzug in die Haushalte. Manch einer, vor allem die Nachbarn, fragt sich jedoch, ob die lärmenden Apparate wirklich zur Komfortsteigerung beitragen – zum Klimaschutz sicherlich nicht. Wäre mehr Zeit und Bewegung im Garten (mit Laubrechen) nicht auch erholsamer und gesünder? In Beeten liegen gelassenes Laub schützt übrigens Kleinstlebewesen und Pflanzen im Winter, verbessert somit sogar den Boden.

Der Aachener Stadtbetrieb unterstützt Hobby-Gärtner bei der Entsorgung von Grünschnitt. Weitere Infos:

Kompostcontainer
Abfuhr von Grünschnitt

 

Oktober 2013: Wärmeverluste noch vor dem Winter beseitigen

Nicht immer muss eine große Geldsumme in die Hand genommen werden, um Heizenergie einzusparen. Es gibt auch Maßnahmen, die mit wenig Aufwand schnell helfen. So können zum Beispiel Rollladenkästen und Heizungsnischen gedämmt werden. Aber auch die Kellerdecke oder der Dachboden lassen sich relativ einfach - oft sogar vom Heimwerker selbst - so dämmen, dass Wärmeverluste vermieden werden.

Beim Sanierungstreff des Vereins altbauplus am Dienstag, 8. Oktober, erfahren Sie, wie man mit vergleichsweise wenig Aufwand energetische Schwachstellen beseitigt: Faltblatt zur Veranstaltung (pdf)

Weitere Infos unter: www.altbauplus.de

 

September 2013: Aachener Solartage

Die Einspeisevergütung für selbst erzeugten Sonnenstrom mittels PV-Anlagen wird noch durch das EEG über einen Zeitraum von 20 Jahren mit festen Vergütungssätzen garantiert. Nach der Bundestagswahl kann sich dies möglicherweise ändern.  In Zeiten zunehmender Unsicherheit, wie sich der Energiemarkt und die Kosten des fossilen Stroms entwickeln, produzieren immer mehr Haushalte und Unternehmen ihren Strom selbst und organisieren so die eigene Energieversorgung sicher und kostenbewusst; denn die Preise für PV-Anlagen sind auf unter 2000 Euro pro Kilowattpeak gesunken. Der Trend zur solaren Selbstversorgung wird durch zinsgünstige Kredite mit Tilgungszuschuss für die Installation eines Kombisystems von Photovoltaik-Anlage plus Speicher oder für die Nachrüstung einer bestehenden Solarstromanlage mit einer Solarbatterie durch die KfW-Bankengruppe unterstützt.
Informieren Sie sich auf den Aachener Solartagen am 14./15. Sept. auf dem STAWAG-Gelände Lombardenstraße.

Weiter Informationen finden Sie hier.

 

August 2013: Erholung vor der Haustür

gelingt besonders gut mit dem Fahrradbus: Jeden Sonntag zwischen Ende März und Anfang November verkehrt der Fahrradbus morgens von Aachen zu den Ausgangspunkten der schönsten Radtouren im und um den Nationalpark Eifel, den Rursee, das Kalltal, Monschau und Vogelsang. Und wenn die Beine nach Ihrer Tour zu müde sind, bringt Sie der Fahrradbus nachmittags wieder zurück bis Aachen. Das macht Spaß und ist gut fürs Klima.

Leiht man zudem ein Pedelec (Elektrobike) bei der Radstation am Bahnhof aus, und nimmt es im Fahrradbus mit, so wird die Tour auch nicht zu anstrengend und man kommt vielleicht auf den Geschmack. Mehr Infos und Tourentipps gibt es hier.

 

Juli 2013: Urlaubszeit ist Reisezeit

Was für die persönliche Erholung gut und wichtig ist, kann für das globale Klima schädlich sein, Flugreisen zum Beispiel: Ein Flug in die USA z.B. belastet das Klima wie ein Jahr lang Auto fahren. Die Emissionen für Flugreisen können Sie daher ausgleichen mit dem lokalen Klimaticket der Aachen-Kapstadt-Partnerschaft. Projekte in Kapstadt werden damit unterstützt.

Was gut fürs Klima ist, muss nicht schlecht für die Erholung sein, z.B. Bahnreisen oder Entspannung in der Nähe. Weitere Infos...

 

Juni 2013: Klimaschutz geht alle an! Und Energiesparen kann jeder …

Fahren Sie z.B. mit Fahrrad, Bus oder Bahn zur Arbeit. Wenn Sie pro Tag rund 20 Kilometer Arbeitsweg zurücklegen, sparen Sie bei einem Durchschnittsverbrauch ihres PKW von 10 Litern auf 100 Kilometer rund 800 Kilogramm CO2 im Jahr. Finden Sie Ihre persönlichen Möglichkeiten, Energie zu sparen beim Aktionstag am 8. Juni 2013. Nutzen Sie Informationen zu Bus&Bahn, CarSharing und Elektro-Fahrzeugen, aber auch zu  Gebäudesanierung, Sonnenenergienutzung, regionalem Einkauf, Erholung vor der Haustür usw. Weitere Infos...

         

Mai 2013: Wussten Sie das?

Je leerer ein Kühlschrank ist, desto höher ist der Stromverbrauch. Die Luft im Inneren eines Kühl- oder Gefrierschranks muss mit deutlich höherem Strom- und Kostenaufwand gekühlt werden als die Speisen und Getränke. Es ist also billiger, einen Vorrat an Wasserflaschen zu kühlen oder einen größeren Vorrat an Eiswürfeln anzulegen, als in einem halb vollen Gerät die Luft zu kühlen. Nutzen Sie das Volumen Ihres Kühl- und Gefriergerätes deshalb möglichst voll aus. Hilfe zum Energiesparen erhalten Sie auch bei den rechts aufgeführten Infostellen.

 

April 2013: Fahrgemeinschaften bilden

Fahrgemeinschaften schonen den Geldbeutel und die Umwelt. Wenn Kollegen in der Nähe wohnen, bietet sich diese Möglichkeit geradezu an. Mitfahrgelegenheiten lassen sich über Mitfahrzentralen  finden, z.B. unter www.mitpendler.de. Nutzen Sie ansonsten öfter öffentliche Verkehrsmittel. Beim Energieverbrauch liegt der PKW  im Vergleich zum Linienbus im Schnitt dreimal so hoch. Unter Berücksichtigung aller Fixkosten kostet das Busfahren einen Pendler, der werktags 28 km zurück legt, nur ein Fünftel der PKW-Kosten. Weitere Infos unter www.aachen.de/clevermobil.

                 

März 2013: Die Heizenergie macht’s!

In deutschen Haushalten beträgt der Energiebedarf für die Raumwärme je nach Gebäudetyp das 6- bis 9-fache des Stromverbrauchs. Somit lassen sich durch bessere Dämmung und effektivere Heizung die größten Energieeinsparungen erzielen. Hauseigentümern empfiehlt sich, Möglichkeiten zur Gebäudeoptimierung zu prüfen, die die Heizenergie bestenfalls um zwei Drittel senken kann. Bei den Veranstaltungen von altbau plus am 12. März und 16. April 2013 gibt es hierfür hilfreiche Informationen. Mehr...

 

Februar 2013: Warmes Wasser zum Null-Tarif

Mit thermischen Solaranlagen lässt sich Sonnenenergie nutzen zur Warmwasserbereitung oder auch zur Heizungsunterstützung. Die Energie, die durch Anlagen zur Warmwasserbereitung eingespart wird, liegt erfahrungsgemäß zwischen 50 und 60 Prozent. Die benötigte Dachfläche ist relativ gering (im Vergleich zur PV-Anlage). Bei Anlagen zur Warmwasserbereitung rechnet man mit 1 bis 1,5 Quadratmeter Flachkollektor pro Person (3-Personenhaushalt: 3 bis 4 Quadratmeter). Für eine Kollektoranlage zur Unterstützung der Raumheizung eines Einfamilienhauses mit 150 Quadratmeter Wohnfläche wird eine Flachkollektorfläche ab 10 Quadratmeter benötigt. Informieren können Sie sich am 20. Februar um 18 Uhr bei der STAWAG und hier auf www.aachen.de/solarkataster.

                                                   

Januar 2013: Frische Luft braucht der Mensch

Zum Lüften sollten Sie nicht die Fenster kippen. Öffnen Sie stattdessen (am besten gegenüber liegende) Fenster wenige Minuten komplett. So wird die Luft schnell ausgetauscht, ohne dass zu viel Wärme entweicht und sich womöglich sogar die Wände abkühlen.

Bei den tiefen Außentemperaturen in der Nacht geht die meiste Wärme übrigens über die Glasflächen der geschlossenen Fenster verloren. Wenn Sie Rollläden, Vorhänge und Klappläden schließen, können Sie diesen Wärmeverlust etwas eindämmen.

Hinweise zu Energieeinsparung durch Sanierung im Denkmal gibt’s am 15. Januar bei altbau plus

 

Mehr Infos

Hier finden Sie mehr Infos zum Klimaschutz in Aachen...