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Stadtbetrieb baut Archimedischen Sandkasten auf

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320 Tonnen Sand werden insgesamt im Archimedischen Sandkasten verteilt. Fotos: Stadt Aachen/E. Bresser

Es lief einfach alles glatt. Die 160 laufende Meter Fichtenbalken, frisch lackiert in den Farben des Future-Lab-Logos, lagen binnen kürzester Zeit auf dem Katschhof. 200 Schlossschrauben wurden montiert, Sitzelemente festgeschraubt, ein Vlies untergelegt, um das Altstadtpflaster zu schonen. Und schon folgten die ersten Sandlieferungen. Innerhalb von vier Stunden waren am Donnerstag (26. Juli) bereits 70 von insgesamt 140 Tonnen feinstem Spielsand in Aachens größtem Sandkasten verteilt. „Es läuft super“, freute sich Esther Weirauch, Sachgebietsleiterin Spiel des Aachener Stadtbetriebs. „Wir sind ein eingespieltes Team.“ Eines, das im dritten Jahr in Folge auf dem Katschhof den Archimedischen Sandkasten aufbaut und befüllt.

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Eine Herzensangelegenheit
Und auch ein Team, ohne das der Archimedische Sandkasten nicht existieren würde, wie Projektleiterin Dr. Jutta Göricke betonte. „Ohne unseren Stadtbetrieb würde das nicht funktionieren. Alle sind begeistert bei der Sache und stecken viel Herzblut in dieses Projekt.“ Das ist sichtbar: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Auszubildende der Grünflächenpflege, der Stadtgärtnerei und der Schreinerei schrauben, schaufeln und rechen, um den Archimedischen Sandkasten zu dem zu machen, was er ist: eine echte Erfolgsgeschichte.

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Planerische Herausforderung
Erarbeitet wurde die Sandkastenkonstruktion von den Experten des Geschäftsbereichs Grünflächenpflege des Stadtbetriebs, der auch die rund 400 Spieleinrichtungen, darunter 299 öffentliche Spielplätze, in der Stadt Aachen betreut. „Das war eine große planerische Herausforderung“, sagt Thomas Thalau, kaufmännischer Betriebsleiter des Aachener Stadtbetriebs. Transportwege mussten ebenso bedacht werden wie der Schutz des historischen Altstadtpflasters. Darum entschieden sich die Verantwortlichen für eine Rahmenkonstruktion, die nicht im Boden verankert werden muss. „Es ist ein tolles Projekt, das wir sehr gerne unterstützen“, sagt Thalau.

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Etwas anders in diesem Jahr des Archimedischen Sandkastens, ein Projekt im Rahmen des Future Labs, ist die Aufteilung. Stand die Archimedische Werkstatt in den vergangenen zwei Jahren teilweise im Sandkasten, rückt sie nun näher an den Dom. In Anlehnung daran, dass die UNESCO den Aachener Dom vor 40 Jahren als erstes deutsches Baudenkmal in ihre Welterbe-Liste aufnahm, werden die „Archimeden“ aus dem Ferienspiel-Workshop ein großes Oktogon aus Holz bauen.

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Sauberer Sandkasten
Während der Sandkasten auf dem Katschhof steht, wird er weiter von den Mitarbeitern des Stadtbetriebs betreut. Jeden Morgen rechen Spielplatzkontrolleure den Sand durch, bevor der Kasten für die Kinder freigegeben wird. Die Stadtreinigung wird mehrfach täglich den Katschhof säubern und zusätzlich Eventtonnen aufstellen. Zusätzlich ist jeden Tag ein Sicherheitsdienst vor Ort.

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